Von der Reha an den Moderatorenstuhl

Die künstliche Hüfte sitzt und Martin Smolinski befindet sich bereits auf dem Weg der Genesung. Wie geplant ist der Olchinger seine Reha in Bad Füssing im Johannisbad angetreten und arbeitet an seiner Genesung. „In diesem Jahr werde ich mir die Zeit nehmen, die es brauch um nach der Operation wieder auf 110% Leistungsvermögen zu kommen“, schildert der Olchinger, „vor zwei Jahren war die Situation mit dem Startplatz im Speedway Grand Prix eine andere und wir haben an allen Ecken und Enden voll auf die Tube gedrückt. Ich verfolge noch immer das Ziel in diesem Jahr wieder aufs Motorrad und auch ans Startband zurück zu kehren, werde eine Rückkehr aber nicht mit aller Gewalt erzwingen.“ Bis Ende der Pfingstwoche wird der Bayer noch in der Reha verbringen ehe es dann von zu Hause aus die Arbeit an der Genesung fortgesetzt wird.

Abwechslung vom Alltag in der Reha bietet dem 37-jährigen derzeit seine Tätigkeit als Moderator und Experte bei Eurosport. Gemeinsam mit Norbert Ockenga moderiert der Bayer seit Saisonbeginn alle Speedway Grand Prix Übertragungen live im Eurosport-Player und am kommenden Samstag wird Smoli dann auch im Free-TV zu hören sein. Eurosport wird sich ab 20 Uhr live in den Speedway Grand Prix von Deutschland aus Teterow zuschalten. Am Pfingstmontag will Martin Smolinski dann auch dem Speedwayrennen in Abensberg einen Besuch abstatten, wenngleich er natürlich gerne gefahren wäre. „Pfingstmontag in Abensberg macht immer Spaß und ich wäre wahnsinnig gerne auf der Bahn mit dabei, aber in diesem Jahr ist das leider nicht möglich“, so der Olchinger, der auch das Heimrennen in Olching nur von außen verfolgen kann und dort aber auch ans Mikro greifen wird. „In Olching werde ich auch wieder ans Mikro greifen und das Rennen mitmoderieren“, verrät der redegewandte Bayer.