Trans MF Landshut Devils im Freudenrausch: Der Titel ist im Sack

Die Play-Offs waren das ausgemachte Saisonziel für die Trans MF Landshut Devils und dieses Ziel war bereits vor einigen Wochen erreicht. Das dann in den Play-Offs wiederum alles möglich ist haben die Devils rund um ihren Teamkapitän Martin Smolinski eindrucksvoll bewiesen. Die Landshuter hatten sich mit einem starken Ergebnis im ersten Finalrennen in Landshut in eine glänzende Ausgangsposition gebracht und waren mit 14 Punkten Vorsprung zum entscheidenden Finalrennen nach Opole gereist.
Mit dem Team waren auch einige Landshuter Fans per Bus nach Polen gereist um ihrem Team beizustehen und die Landshuter Fanschar machte im mit 6.000 gut gefüllten Speedwaystadion von Opole mächtig Betrieb.
Das Team von Opole kam erwartet stark ins Rennen, doch Martin konnte mit seinem Laufsieg den Angriffssturm des Heimteams erst mal stoppen und den mitgereisten Schlachtenbummlern Anlass zum Jubeln geben. Die Landshuter waren spätestens ab diesem Zeitpunkt voll im Rennen und in den letzten beiden Läufen fiel dann die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Landshuter. Mit einem 3:3 im vorletzten Lauf sorgte Martin Smolinski mit Partner Kai Huckenbeck für eine Vorentscheidung und mit einem weiteren Laufsieg im 15. und letzten Lauf waren auch sämtliche theoretischen Möglichkeiten das Rennen noch zu drehen für Opole vom Tisch und Landshut durfte trotz Niederlage im Rückrennen die Meisterschaft feiern. Mit 13 Punkten war Martin Smolinski im entscheidenden Rennen der Top-Scorer des Teams und zeigte, dass er es gerade in den entscheidenden Rennen immer wieder hinkriegt seine Leistung abzurufen.
„Wir sind im Laufe des Jahres als Team unglaublich gut zusammengewachsen“, so der Kapitän Martin Smolinski, „wenn einer von uns mal etwas schwächelte sprang ein anderer Fahrer in die Bresche und punktete sodass wir als Team immer das Beste rausholen konnten.“
Die Landshuter haben nun mit der Meisterschaft im ersten Jahr direkt den Aufstieg in die 1. Liga Polens geschafft wo neue Herausforderungen und noch größere Stadien warten. „Für den deutschen Bahnsport ist das eine ganz große Sache“, hält Smolinski fest, „wir haben international ein ganz großes Ausrufezeichen gesetzt und können dankbar für jeden Unterstützer im Hintergrund sein der dies möglich gemacht hat.“