Titel Nummer vier ist für Martin Smolinski eine Bestätigung!

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Mit einem lupenreinen Maximum unterstrich Martin Smolinski seine Überlegenheit beim Finale der deutschen Speedwaymeisterschaft in Berlin Wolfslake, wenngleich der Weg zum Titel in doppelter Hinsicht kein einfacher war.

Regen setzte der Wolfslaker Bahn bereits früh zu und man musste im Laufe des Tages befürchten, dass die Veranstaltung kippt und neben dem Langbahn DM Finale auch das Finale der deutschen Speedwaymeisterschaft abgesagt werden müsste. „Es war mächtig was los, nach den Regenfällen. Viele Gespräche waren nötig und die Situation erforderte einiges an Improvisation. Glücklicherweise hielt das Wetter und der aufkommende Wind gepaart mit Sonnenschein sorgte für gute Bahnverhältnisse. Zu Beginn des Trainings war die Bahn recht glatt, doch im Rennen war sie dann so gut wie schon lange nicht mehr“, berichtet der Olchinger.

Im Rennen selbst zeigte der neue deutsche Meister eine fabelhafte Leistung. Fünf Starts und fünf Siege brachten ein klares Ergebnis mit dem sich auch Smolinski sehr zufrieden zeigte: „Dieser Titel ist über das gesamte Jahr mit harter Arbeit gewonnen worden. Durch die intensive Feinarbeit an den Jawa Motoren sind wir inzwischen dahin gekommen, dass ich wieder Spaß am Motorrad fahren habe und meinen Bikes und Aggregaten vertrauen kann.“

Mit diesem Vertrauen im Rücken liefert der Olchinger, der inzwischen wieder deutlich mehr Rennen fährt als in der ersten Jahreshälfte, auch starke Ergebnisse ab und zog so erst vergangenen Freitag ins Finale des Rennens um den Auerhahnpokal in Teterow ein. „Erst jetzt macht es wieder Sinn mehr Rennen zu bestreiten, denn ohne Vertrauen in mein Material reiße ich nichts auf der Bahn. Es war ein harter und beschwerlicher Weg mit viel notwendiger Kleinarbeit, die noch lange nicht am Ende ist. Die letzten Ergebnisse und auch der gewonnene DM Titel bestätigen nun so langsam unsere Arbeit und unseren Weg. “

Mit nunmehr vier Titeln im Gepäck, zieht Smolinski in der ewigen Bestenliste mit dem Sandbahnmultiweltmeister Gerd Riss gleich und hat nur noch den legendären Egon Müller vor sich, der fünfmal die deutsche Speedwaymeisterschaft gewann. „Den Egon will ich mir auf jeden Fall noch schnappen, auch wenn ihn das bestimmt fuchsen wird wenn ich ihn überhole“, schmunzelt Smolinski, dessen Gedanken jedoch auch bei einem anderen Fahrerkollegen sind, der beim Rennen stürzte: „Ich wünsche Christian Hefenbrock eine gute Besserung und das er sich gut erholen wird.“