SRSP – Presseinformation 31-2017

Speedway Grand Prix in Schweden bleibt nicht folgenlos

Mit nur einem Punkt im Gepäck und reichlich neuen Erkenntnissen im Duell mit der absoluten Weltelite kehrte Martin Smolinski aus Schweden zurück.

Folgendes Statement gab Martin Smolinski nach dem Grand Prix: „Es gibt nicht viel zu sagen, ich fühle mich unter Wert geschlagen, mit einem stumpfen Messer kann ich keine Sau zerlegen. Die Leistung der Jawa Motoren ist zur Zeit nicht auf GP Niveau. Es ist eine Blamage für mich gewesen. Diesem Ansehen muss ich ein Ende setzen. In einer Woche ist das alles entscheidende Speedway Grand Prix Challenge. Beim Challenge geht es um meine Zukunft als Profisportler. Daher muss ich nun, ohne Rücksicht auf Verluste, alles auf eine Karte setzen. Wir müssen den Weg ändern. Wir bekamen Hilfe angeboten aus einer guten Ecke, die weiß, was für Potenzial in mir steckt.“

Richtungsweisende Woche – Smoli in Dänemark, Polen und Russland am Start

Eine richtungsweisende Woche mit insgesamt vier Rennen in drei Ländern steht bevor. Das wichtigste Rennen findet am kommenden Samstag in Togliatti, 1.000km südöstlich von Moskau statt. Beim Speedway Grand Prix Challenge werden in einem alles entscheidenden Rennen drei Startplätze für den Speedway Grand Prix 2018 vergeben. Nötig ist hierzu im vermutlich härtesten Rennen des Jahres 2017 ein Platz unter den ersten drei. „Wir haben viel Arbeit vor uns, gerade nach dem GP in Schweden muss sich was tun“, so Martin Smolinski.

Bevor es nach Russland geht, wird der Bayer am kommenden Mittwoch erneut in der dänischen Liga an den Start gehen. Die Verantwortlichen verpflichteten Smoli nach seinem überzeugenden Auftritt vergangener Woche für ein weiteres Rennen. Von Dänemark aus, geht es für das Team weiter nach Gniezno, wo das finale Rennen der Speedway Best Pairs Serie ausgetragen wird. Das Trans MF Pro Race Team wird dort erneut an den Start gehen. „Wir haben auch unabhängig von der Best Pairs Serie einen guten Zusammenhalt im Trans MF Pro Race Team. Nicki Pedersen, der derzeit leider verletzt ist, hat mir mit einem Mechaniker erst kürzlich ausgeholfen und wir stehen derzeit im engen Kontakt“, so der Olchinger.

Abschluss des Reise- und Rennmarathons wird am Sonntag beim Ligarennen in Ostrow sein wo der Olchinger für Lublin in der zweiten polnischen Liga an den Start gehen, die mitten im Aufstiegskampf stecken.

„Die kommende Woche ist wohl eine der entscheidendsten Wochen der Saison 2017. Wir haben derzeit extrem viel zu tun und stecken voll in den Vorbereitungen“, so Smolinski.