Speedway World Cup: Deutsches Team verpasst die Qualifikation

Nachdem sich die deutsche Speedwaynationalmannschft in den letzten beiden Jahren für den SWC qualifizieren konnte, ging man auch am gestrigen Sonntag zuversichtlich in das Match gegen Gastgeber Lettland, Slowenien und die Ukraine. Am Ende misslang das Unternehmen jedoch deutlich. Von Beginn an zeigten die Letten, dass der Sieg nur über ihr Team gehen kann und bestäigten so, die im Vorfeld angekündigte Favoritenrolle. So erzielten die Letten in den ersten fünf Heats überzeugende vier Laufsiege und hatten somit schon nach dem ersten Drittel der Veranstaltung einen nennenswerten Vorsprung. In den Folgenden Heats offenbarten die Gastgeber weiterhin keine Schwächen und fuhren so einem ungefährdeten Gesamtsieg entgegen. Zwischen dem deutschen und dem slovenischen Team herrschte ein enger Kampf um den zweiten Rang, letzten Endes musste sich das deutsche Team, allerdings bedingt durch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, mit Rang drei zufrieden geben. Bester Punktelieferant im deutschen Team war Smoli, der trotz einer Disqualifikation wegen Zeitüberschreitung auf 13 Punkte kam. „Wenn man den Rennverlauf betrachtet so lief aus deutscher Sicht einiges sehr unglücklich.Wir hatten bspw. vor meinem Doppeleinsatz mit dem Schiri zwei extra Minuten vereinbart wurden dann aber wegen Zeitschüberschreitung, warum auch immer, disqualifiziert. Hinzu kamen noch die Stürze, weitere Disqualifikation und dann war’s das. Man muss jedoch sagen, dass die Letten super schnell unterwegs waren und es auch ohne diese Ereignisse extrem schwer geworden wäre. Die Slowenen hätten wir aber sicher gepackt. Persönlich bin ich ganz zufrieden: Zwar waren meine Starts schlecht aber im Gesamtspeed war ich ganz gut bei der Musik und als wir dann die Kupplung getauscht haben gings auch am Start gut vorwärts“ analysierte Smoli.

1 Lettland – 45
1 Maxim Bogdanov – 13 (3,2,3,2,3)
2 Vyacheslav Gieruckis – 6 (1,2,1,1,1)
3 Kjastas Puodżuks – 11 (3,2,2,2,2)
4 Andrew Lebedev – 15 (3,3,3,3,3)

2 Slowenien – 30
1 Matej Zagar – 20 (2,3,3,6, 3,3)
2 Alexander Conda – 4 (2,0,1, d, 1)
3 Maks Gregoric – 3 (1,1,0,0,1)
4 Matic Voldrih – 3 (0,1,1, -, 1)

3 Deutschland – 28
1 Martin Smolinski – 13 (2,3,4, W, 1,3)
2 Kevin Wölbert – 8 (2, a, 0,1,3,2)
3 Max Dilger – 2 (1,1, -, -, w)
4 Tobias Busch – 5 (1,1,2,1,0)

4 Ukraine – 22
1 Andrei Karpov – 7 (0,2,3,0,2)
2 Stanislaw Mielniczuk – 4 (0,0,0,2,2)
3 Andrei Kobrin – 2 (0,0,2, d, 0, d)
4 Alexander Łoktajew – 9 (3,3,1,2, -)