Speedway Life: 5 Tage, 4 Rennen, 3 Länder

Unzählige Kilometer auf der Autobahn, Stunden im Flieger und insgesamt vier Rennen in 5 Tagen hatte der Olchinger Martin Smolinski in den vergangenen Tagen zu absolvieren. Heim kehrte der Bayer mit gemischten Gefühlen.

Bei den Ligarennen in Dänemark und Polen lief es ordentlich. Am Mittwoch in der dänischen Liga punktete Smoli mit 15 Punkten zweistellig für sein Team und war der beste Punktesammler im Team. Bei seiner Rückkehr in die polnische Liga passte die Leistung ebenfalls, wenngleich sein Team knapp in Ostrow unterlag. Immerhin fuhr Smolinski die schnellste Zeit des Tages im Rennen obwohl er während dem Rennen auch einen defekten Motor und ein gerissenes Zündkabel zu beklagen hatte.

Zwischen den Ligarennen bestritt der Bayer noch das Finale der Speedway Best Pairs Serie, die der Olchinger mit dem Trans MF Pro Race Team auf dem sechsten Gesamtrang abschloss. „Wir hatten uns ehrlich gesagt mehr erhofft über die gesamte Serie, doch das Jahr 2017 ist für mich bislang im gesamt gesehen kein leichtes“, so der Olchinger, der als Höhepunkt der Reise am vergangenen Samstag in Togliatti den Grand Prix Challenge zu bestreiten hatte. Mit fünf Punkten war der Olchinger zwar in den ersten Durchgängen bei der Musik, doch zum erreichen eines Top-3 Platzes und der damit verbundenen Qualifikation für den Speedway Grand Prix war der Olchinger zu weit entfernt. „Ich strotze im Moment nicht gerade vor Selbstvertrauen und muss mich wieder in die Saison zurück kämpfen. Wir erhalten derzeit externe Unterstützung von Nicki Pedersen und müssen da viele Dinge noch regeln und ins Laufen kriegen, was sich leider auch an meiner eigenen Leistung spiegelt. Ich war beim Challenge in meinen ersten Läufen gut dabei, konnte auch die vor mir fahrenden Fahrer angreifen, doch überholen war fast nicht möglich und bei den Starts war ich nicht gut genug dabei um direkt vorne zu sein.“

Für Martin Smolinski und sein Team heißt es nun das vergangene Wochenende aufarbeiten und sich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten, damit die Ergebnisse wieder besser passen und das Selbstvertrauen in die eigene Leistung zurück kommen kann.