Speedway Grand Prix 2: Smoli überzeugt erneut mit top Leistung

Am Samstag Abend zeigte Smoli bei der zweiten Runde der GP-Serie im polnischen Bdygoszcz, dass sein sensationeller Neuseeland-Erfolg kein Zufall war und er mit der Weltspitze jederzeit mithalten kann. Auf der extrem schnellen Bahn traf der Olchinger in seinem ersten Outing auf Hampel, Ward und Batchelor. Nach sehr guten Start hatte er um die Führung kämpfend einen kleinen Aufsteiger und fand sich daher Ausgangs der Starkurve nur auf dem dritten Platz wieder. Doch er lies sich nicht beirren und attackierte den vor ihm liegenden Darcy Ward permanent. Zwar gelang es ihm kurzfristig, sich auch auf den zweiten Platz vorzuschieben doch Ward konnte sich behaupten und kreuzte schließlich als Zweiter, hinter Sieger Hampel, die Ziellinie. In Heat 7 lauteten die Gegner Pedersen, Zagar und Bjerre. Bjerre konnte den Start für sich entscheiden doch alle vier Piloten lagen dicht beisammen. Smoli erspähte schließlich eine Lücke und zog an dem Dänen vorbei, dieser versuchte zwar im Anschluss alles um die Führung zurück zu erobern, musste sich aber letztlich geschlagen geben und Martin den Sieg überlassen! In seinem dritten Lauf kam es dann auf der immer schneller werdenden Bahn zu einem Aufeinandertreffen mit Hangcock, Holder und Lindgren. „Grin“ Hangcock holte sich seinen dritten Laufsieg während Martin den Weltmeister von 2012, Chris Holder, vor sich herjagte. Doch der Australier spielte seine gesamte Routine aus und erlaubte sich keinen Fehler. Heat 16 musste der Bayer dann leider ohne Punkte beenden – nach mäßigem Start kam er gegen Jonsson, Kasprzak und Iversen nicht mehr entscheidend in Schlagdistanz. Bereits im folgenden Heat musste Smoli dann erneut ran, diesmal gegen den amtierenden Weltmeister Woffinden, Miedzinski und „Bomber“ Harris. Es entwickelte sich ein phantastischer Zweikampf zwischen dem deutschen GP-Rookie und Woffinden, in dem der Weltmeister am Ende die Oberhand behielt. Somit hatte Smoli nach fünf Durchgängen 7 Punkte auf seinem Konto, was für den Einzug in die Semis reichen sollte! Im Semifinale 2 traf er auf Hangcock, Ward und Holder. Vom undankbaren Startplatz weiß aus hatte der Olchinger nach nicht optimalem Start jedoch keine Chance und musste sich mit Rang vier begnügen.
Für das Finale qualifizierten sich letztendlich Hampel, Kasprzak, Hangcock sowie Ward. In einem sensationellen Herzschlagfinale mit mehrfachen Positionswechseln siegte schließlich Kasprzak vor Ward, Hampel sowie Hangcock!
„Es war ein gelungener Abend. Mit dem Einzug in die Semis konnte ich erneut zeigen, dass wir nicht zufällig im GP sind. Meine Motoren liefen perfekt und waren sehr schnell, dass ganze Team hat wieder hervorragende Arbeit geleistet. Besonders habe ich mich auch über die vielen deutschen Fans gefreut, die mich zusätzlich motiviert haben und die, denke ich, nicht enttäuscht wurden. Nun heißt es konzentriert weiter arbeiten und den ein oder anderen Fehler noch abstellen, dann werden wir noch viel Spass haben“ analysierte Smoli die Geschehnisse des Abends.

1 Krzysztof Kasprzak 3 3 3 1 3 2 3 18
2 Darcy Ward 2 1 3 3 3 2 2 16
3 Greg Hancock 3 3 3 2 2 3 0 16
4 Jarosław Hampel 3 1 2 3 1 3 1 14
5 Chris Holder 1 2 2 3 2 1 11
6 Andreas Jonsson 1 3 2 3 0 1 10
7 Niels Kristian Iversen 2 2 2 2 2 0 10
8 Martin Smolinski 1 3 1 0 2 0 7
9 Matej Zagar 2 0 1 2 1 6
10 Nicki Pedersen 0 1 w 1 3 5
11 Tai Woffinden 0 0 1 1 3 5
12 Fredrik Lindgren 2 1 0 2 0 5
13 Adrian Miedziński 3 2 w w 0 5
14 Kenneth Bjerre 0 2 1 0 1 4
15 Troy Batchelor 0 0 3 1 0 4
16 Chris Harris