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Einen schwer zu akzeptierenden Ausklang gab es für die deutsche Auswahl beim letzten Best Pairs Event im schwedischen Eskilstuna. Mit 17 Punkten landeten Smoli, Kai Huckenbeck und Michi Härtel am Ende auf dem letzten Rang, was in der Gesamtabrechnung nach drei Veranstaltungen Rang sechs zur Folge hatte. Smoli steuerte alle Punkte für sein Team im Alleingang bei und bot einmal mehr eine ansprechende Performance. Nach einem verpatzten ersten Heat gegen die Russen glänzte er mit einem zweiten Rang gegen die polnische Auswahl sowie Laufsiegen gegen Lettland und den späteren Tagessieger aus Dänemark. In den letzten beiden Heats gegen Australien und Schweden kämpfte er aufopferungsvoll, musste sich am Ende jedoch mit Rang drei begnügen. Leider hatten seine Teamkollegen der anwesenden Weltelite nicht viel entgegen zu setzen, lediglich Michi Härtel konnte im Lauf gegen die Polen gut mithalten, wurde aber auf der Zielgeraden noch von Patryk Dudek abgefangen. Den Gesamtsieg holten sich erwartungsgemäß die Aussies, deren „Turbo Twins“ den Umweg über den Race Off gehen mussten, letztendlich aber nichts anbrennen ließen. Im Finale unterlagen sie zwar, wie schon in den Vorläufen, erneut den Dänen jedoch stand schon im Vorfeld fest, dass ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen war. „Überschattet“ wurde das Rennen von einer defekten Startmaschine, die alle Anwesenden an den Rande der Verzweiflung brachte und erst nach längerer Pause wieder zum laufen gebracht werden konnte.
Smoli trug die Geschehnisse des Abend mit Fassung: „Klar haben wir uns mehr vorgenommen aber letztendlich konnten Kai und Michi heute Abend nicht mithalten daher stand ich allein auf weiter Flur. Mit meiner Performance kann ich so weit zufrieden sein, dennoch bin ich sehr enttäuscht. Wir wollten die Speedway-Euphorie in Deutschland weiter befeuern aber das war heut nix.“

Deutschland 17
1. Martin Smolinski (2,4,3,4,2,2) 17
2. Kai Huckenbeck (0,0,-,-,0,-) 0
15. Michael Haertel (-,-,0,0,-,0) 0

Russland 28+2
3. Renat Gafurow (4,0,-,0,-,-) 4
4. Grigorij Łaguta (3*,3,4,3,3,4) 20+1
16. Wiktor Kułakow (-,-,2,-,2,0) 4

Polen 27
5. Jarosław Hampel (4,4,4,3,4,4) 23
6. Maciej Janowski (T,2,-,-,0,0) 2
17. Patryk Dudek (-,-,2,0,-,-) 2

Schweden 26
7. Andreas Jonsson (3,2,D,4,4,2) 15
8. Peter Karlsson (2,0,3,3*,3*,0) 11+2
18. Peter Ljung (-,-,-,-,-,-) 0

Australien 34+7
9. Chris Holder (0,4,4,4,3*,3) 18+1
10. Darcy Ward (2,3*,3*,2,4,2*) 16+2
19. Davey Watt (-,-,-,-,-,-) 0

Dänemark 36
11. Nicki Pedersen (4,3*,3,2,4,4) 20+1
12. Michael Jepsen Jensen (3*,4,2*,4,0,3*) 16+3
20. Mikkel Bech Jensen (-,-,-,-,-,-) 0

Lettland 21
13. Andrzej Lebiediew (2,2,-,2,2*,3) 11+1
14. Kjastas Poudżuks (-,-,D,-,3,2*) 5+1
21. Maksim Bogdanow (3,W,2,0,-,-) 5