Schulterverletzung im Testmatch

Endlich konnten Rennen gefahren werden und Martin Smolinski zeigte beim Testmatch seines polnischen Ligaclubs Zielona Gora in Gniezno eine gute Frühform. Der Olchinger holte am Mittwoch zwei Laufsiege und einen zweiten Platz in seinen ersten drei Läufen, ehe es in der ersten Kurve des vierten Laufes eng wurde. Zu eng, wie sich herausstellen sollte, denn da der Platz ausging, musste Smolinski unsanft zu Boden und landete am Ende sogar unter der eigentlich zum Schutz gedachten und mit Luft gefüllten Airfence an der Barriere.

„Ich fühlte mich danach wie überfahren und hatte sofort starke Schmerzen in der Schulter“, berichtete der Bayer, der daraufhin seine weiteren Pläne ändern musste, „wir sind dann direkt wieder heim gefahren, da ich mich umgehend in ärztliche Behandlung begeben wollte.“

Statt einem weiteren Training in Zielona Gora und einem Paarrennen am Freitagabend heißt es nun die lädierte Schulter, die glücklicherweise nicht gebrochen ist, zu behandeln. „Alle Bänder, Sehnen und Muskeln sind entweder gezerrt, überdehnt oder überreizt. Mein Arzt riet mir zu einer zweiwöchigen Pause. Mein Physiotherapeut riet mir zu 5-6 Tagen Ruhe. Ich will jedoch weiter an der Schulter arbeiten und versuchen fit zu sein, wenn mich das Teammanagement beim Ligarennen am Sonntag in Tarnow aufstellen möchte.“

Sollte das Team ohne den Olchinger planen, könnte dieser der lädierten Schulter einige Tage mehr Ruhe gönnen. „Ich will jetzt wo es endlich los geht natürlich unbedingt fahren und wollte auch unbedingt in Polen ans Startband, andererseits kann ein weiterer Sturz auch eine längere Pause bedeuten, was ich auch nicht riskieren möchte, wenn es nicht unbedingt sein muss“, so der Olchinger zur derzeitigen Situation. Eine finale Entscheidung soll im Laufe des Freitags nach weiteren Untersuchungen fallen.

Das gesamte Rennen inklusive der Läufe von Martin Smolinski kann unter folgendem LInk nochmal angesehen werden

https://www.youtube.com/watch?v=zTHInm-80FY