Operation geglückt – Martin Smolinski mit neuer Hüfte schon wieder im Speedwaystadion zu Gast

Speedwayrennen in Neustadt an der Donau und auch Martin Smolinski ist nach überstandener Hüft-OP wieder mittendrin. Zwar nicht auf dem Rennoval, doch abseits der Piste tummelt sich der Bayer bereits wieder unter den Fans und kann von einer geglückten Operation an seiner Hüfte berichten.

„Die Operation dauerte deutlich länger als geplant, da die gesamte Hüfte gewaltig ramponiert war, und der Fuss schon 2cm küzer war“, berichtet Martin Smolinski, „3,5 Std war der operierende Arzt Dr..Fakler im Krankenhaus Passau am operieren, hat jedoch alles sehr gründlich gemacht und ich habe nun einen Titanschaft mit einem Keramik Hüftkopf sowie eine Keramikpfanne mit Keramikinlay bekommen. Die Schmerzen sind inzwischen ganz anders als zuvor und es fühlt sich schon deutlich besser an als vor dem Eingriff.“

Bereits einen Tag nach der Operation konnte sich Martin schon wieder auf Krücken im Krankenhaus bewegen und konnte bereits sieben Tage nach dem Eingriff das Krankenhaus wieder verlassen. Anfangs hatte er noch starke Probleme mit seinem Blutwerten, da er bei der OP viel Blut verloren hatte. „Danke an alle Pflegekräfte sowie den operierenden Arzt, Dr. Fakler der mir die neue Hüfte verpasst hat. Ich fühlte mich von der ersten Minute an im Krankenhaus gut aufgehoben“, so Martin Smolinski, „das neue Hauptlager rechts in meinem Körper läuft schon sehr gut. Doch es ist noch ein langer harter Weg um wieder auf 110% meiner Leistungsfähigkeit zu kommen.“

Derzeit ist Martin noch zu Hause im heimischen Olching bei seiner Familie, ehe es in Bad Füssing in Reha gehen wird, doch am vergangenen Wochenende war Martin auch schon wieder voll ins Renngeschehen eingebunden: Für Eurosport moderierte der Bayer bereits zum zweiten Mal live das Qualifying und das Rennen beim Speedway Grand Prix in Warschau und am Sonntag war Martin zu Gast beim Speedwayrennen in Neustadt. „Natürlich wäre ich lieber selbst am Band gestanden“, so Smoli, „aber der Eingriff konnte einfach nicht weiter aufgeschoben werden. In den nächsten Tagen beginnt meine Reha und wenn alles gut läuft, will ich noch in diesem Jahr aufs Bike zurückkehren.“ In Neustadt wurde Martin auch Zeuge des Sturzes seines Landshuter Teamkameraden Michael Härtel, der im Finallauf des Tages unsanft zu Boden ging. „Es ist nie schön mit anzusehen wenn ein Fahrerkollege absteigt. Ich möchte Michi auf diesem Wege eine baldige und gute Genesung wünschen“ so Smoli.

Trotz allem Ehrgeiz betont der 37-jährige jedoch, dass er seinem Körper die Zeiten geben wird, die er brauchen wird um wieder fit zu werden. „Nachdem ich bei den letzten 2 OPs mir selber einen ziemlich straffen Plan gemacht hab um wieder fit zu sein und damit meinem Körper extrem strapaziert habe, werde ich diesmal meinem Körper die Zeit geben, bis er wieder 100% fit ist“, erklärt Martin Smolinski, „diesmal läuft alles ohne Druck und ohne festen Termin. Ich gehe Step by Step zurück, denn die Hüfte muss jetzt mindestens 25 Jahre halten.“