Die neuerlichen Lockerungen im Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS-CoV-19 machten es möglich das am vergangenen Wochenende wieder die Motoren brummten. Für Martin Smolinski und Mechaniker Mischa Völkner hieß das Van beladen und ab auf die Piste, auch wenn rund 450km auf der Autobahn zu absolvieren waren um in Meißen in der Nähe von Dresden trainieren zu können.

„Das Training lief sehr gut“, zog Martin Smolinski nach seinem zweiten Training in Meißen in diesem Jahr Bilanz. Vor dem Corona-Bedingten Lockdown war der Bayer bereits in Meißen gewesen um zu trainieren. „Als wir vor dem Lockdown in Meißen waren, war es darum gegangen einfach mal wieder auf dem Bike zu sitzen und zu fahren. Dieses Training hatten wir hingegen genauer strukturiert und uns vor allem auf die Tests der neuen Anlas-Reifen konzentriert. Die Reifen, an deren Entwicklung ich auch beteiligt war, haben sehr gut gearbeitet und auch die neuen Dämpfer von Bitubo haben gut funktioniert.“

Geprägt war der erste Trainingstag nach den kürzlich beschlossenen Lockerungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie von den geltenden Vorschriften. „Der Motorsportclub Meißen hatte den gesamten Ablauf wirklich gut organisiert. Der Zugang zum Fahrerlager erfolgte sehr strukturiert und wir Fahrer hatten die nötigen Abstände in der Box“, berichtet der Bayer von den Maßnahmen die der Club zur Durchführung des Trainings umsetzen musste.

Da in den kommenden Wochen noch nicht mit Rennveranstaltungen zu rechnen ist hat sich der Bayer vorgenommen jede sich bietende Trainingsmöglichkeit zu nutzen. „Wir wissen alle nicht genau wann es los gehen wird und ich will so gut wie möglich in einer guten Form sein sobald es los geht“, blickt Smoli auf die nächsten Wochen voraus.