Martin Smolinski nach Rennabbruch in Pocking stinksauer!

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Zehn Läufe waren beim DMV Länderkampf gefahren, als der große Regen kam. Nach dem Regen wie so oft in Deutschland, unzählige Gespräche und Beratschlagungen und Fans die auf der Tribüne ausharrten und hofften für das bezahlte Eintrittsgeld noch ein paar Rennläufe zu sehen. Im Fahrerlager gab es verschiedenste Meinungen von Fahrern, die gerne weiter gefahren wären und unter den widrigen Umständen versucht hätten den Zuschauern noch einige Läufe zu bieten und andererseits Fahrer, die auf schnellstem Wege die Heimreise antreten wollten.

Das letzten Endes das Rennen abgebrochen wurde, brachte Martin Smolinski, der nichts unversucht lies und auch selbst wieder auf den Bahndiensttraktor aufstieg, auf die Palme: „Wie soll das weiter gehen mit unserem geliebtem Sport? Speedway war noch nie ein sauberer Sport, aber sobald ein kleiner Regenschauer kommt haben alle die Hosen voll. Der Verein macht sich viel Mühe und ein paar Mann aus diversen Nationen von der anderen Seite der Welt machen den Sport kaputt. Nur gemeinsam kann der Sport am Leben bleiben. Ich bin zwar noch nicht der Älteste aber in den “good old days“ waren noch Männer am Startband und keine Schönwetterfahrer.“

Auch das allgemeine Chaos und zu viele Diskussionen nervten den deutschen Spitzenfahrer: „Es fehlt an Offiziellen mit Eiern in der Hose die sagen so wirds gemacht und nicht 20 Leute die da mitreden wollen. Wer nicht ans Startband rollen will bekommt halt auch kein Geld! Mir tun vor allem die Leid, die bei jedem Wetter hinter uns stehen und ausharren und das Geld zu den Veranstaltern tragen. Ich kann nur ein dickes Danke an euch alle sagen, ohne euch Fans sind wir Fahrer auch nichts, leider kapieren das zu wenig Fahrer!“