Das Renngeschehen in den Speedwayligen ist in vollem Gange und Martin Smolinski steckt mit seinen Ligateams aus Landshut und Masarna Avesta derzeit voll im Rennmodus. Der Rennkalender ist mit Ligarennen in der schwedischen und der polnischen Liga prall gefüllt und Martin konnte mit seinen Teams in den jeweiligen Tabellen mächtig Boden gut machen. „Mit beiden Teams sind die Play-Offs möglich“, analysiert Martin der sowohl das Team in Avesta als auch das Team aus Landshut als Kapitän anführt, „in der polnischen Liga sieht es derzeit recht gut aus. Wir liegen auf dem dritten Rang und können in den letzten zwei Rennen der Vorrunde die Play-Off Teilnahme im ersten Jahr in der polnischen Liga fix machen, was ein großartiger Erfolg für das Team, den Club und das gesamte Umfeld ist. In Schweden ist es derzeit noch etwas knapper, aber wir haben uns wieder in die Mittelfeldränge der Tabelle gefahren und können in den verbleibenden Rennen um die Play-Off Teilnahme kämpfen.“

Bei den Rennen in der schwedischen und der polnischen Liga startet Martin stets mit dem Franzosen Dimitri Bergé im Team und die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. 2018 und 2019 kämpften die Beiden als Kontrahenten hart um den Langbahnweltmeistertitel und während Smolinski 2018 triumphieren konnte holte sich Bergé 2019 den Weltmeistertitel auf der Langbahn. War 2018 das Verhältnis der beiden Langbahnweltmeister noch angespannt ziehen der Bayer und der Franzose in dieser Saison an einem Strang und so war Martin Smolinski als Passagier im Teambus des Franzosen von Schweden nach Wittstock an Bord und reiste mit dem Team Bergé zum Auswärtsrennen der Landshut Devils nach Wittstock. „Das hätte 2018 wohl noch keiner gedacht, dass wir mal zusammen zu einem Rennen anreisen“, so der 36-jährige Bayer.

Eine Medaille in einem deutschen Prädikat gab es für Smolinski zuletzt auch zu feiern. Der Olchinger startete für den MSC Abensberg beim deutschen Paar Cup auf der Strecke in Abensberg und konnte im Rennen ein Maximum abliefern. Gemeinsam mit Mario Niedermeier und Maximilian Troidl konnte Smolinski nach dem Rennen nicht nur ein Maximum feiern, sondern auch die Bronzemedaille beim DMSB-Paar Cup.