Leipzig & Plattling: Zwei Rennen – zweimal ungeschlagen!

Egal ob beim Speedwayrennen um den 2. Opel AMZ Pokal in Leipzig oder beim Sandbahnrennen in Plattling, Martin Smolinski war weder in Leipzig noch in Plattling zu schlagen. Der Bayer beendete beide Rennen als Maximumsieger.

Am Leipziger Cottaweg tut sich wieder was und beim Rennen um den 2. Opel AMZ Pokal in Leipzig war auch Martin Smolinski mit dabei! „Schön, dass sich in Leipzig wieder etwas tut“, so Martin Smolinski, der bereits mehrfach für ein Training nach Leipzig gereist war, „ganz wenige Mitglieder stampfen hier eine Veranstaltung aus dem Boden und organisieren direkt in Leipzig, wo wir mitten in der Großstadt eine Speedwaybahn haben ein Rennen, das verdient absoluten Respekt.“

Sportlich gesehen stach Smolinski als ehemaliger Grand-Prix Fahrer aus dem Teilnehmerfeld heraus und sicherte sich mit einem lupenreinen Maximum den Tagessieg und damit auch den Opel AMZ Pokal vor dem zweitplatzierten Tschechen Zdenek Holub und Stanislaw Melnychuk aus der Ukraine, der Dritter wurde.

Am Sonntag war dann die Umstellung von Speedway auf Langbahn gefordert, denn Martin Smolinski bestritt auf der Sandbahn in Plattling das erste Langbahnrennen der Saison. „Wir haben das Rennen auch genutzt um einige Dinge an meinen JAWA-Morgen von Manfred Knappe zu testen und ich bin damit sehr zufrieden“, zog Martin Smolinski nach einem starken Rennen Bilanz. In den Vorläufen lieferte der Bayer vier ungefährdete Start-Ziel Siege und zeigte der Konkurrenz in jedem seiner Läufe das Hinterrad. Im Tagesfinale dann das gleiche Bild. Vom Start weg übernahm der Langbahnweltmeister die Führung und konnte den Fans sogar während dem Rennen einige Wheelies präsentieren.

„Wir hatten eine schöne Veranstaltung in Plattling“, so Martin Smolinski, „ die Bahn war sehr schnell und ich konnte mit stehendem Start eine Geschwindigkeit von 126 km/h erzielen. Allzu gerne hätte ich auf einer fliegenden Runde getestet ob ich die Bestmarke von Gerd Riss, die bei über 130km/h liegt knacken konnte. Zugetraut hätte ich es mir.“

Der Fokus für Martin Smolinski liegt nun bereits auf den Vorbereitungen für den ersten Finallauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft. Einen Start beim EM-Challenge in Ungarn lehnte der Bayer aus persönlichen Gründen ab, nachdem er kurzfristig ins Feld gerückt wäre.