Es wurde ein langer Rennabend in Marmande beim ersten Finallauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft. Martin fuhr in diesem Rennen das erste Mal seit 2019 wieder ein Langbahnrennen und ging bereits im Vorfeld mit gedämpften Erwartungen ins Rennen.

In den Vorläufen lief es auf schwerem Geläuf, an dem bereits nach nur zwei Läufen intensiv gearbeitet werden musste, für Martin Smolinski recht ordentlich und mit 13 Punkten kam Martin in den Last-Chance-Heat in dem noch eine kleine Chance auf das Finale bestand. Die Qualifikation für das Finale glückte dem Bayern bei seinem Langbahn-Comeback nicht und so musste Martin ins kleine Finale in dem er Dritter wurde und den Renntag als Achter abschloss.

„Ich bin unter den Umständen zufrieden“, bilanzierte der Bayer, „es hatte stark geregnet und weder Bahn noch technische Ausstattung des Bahndienstes waren an diesem Abend WM-würdig. Dennoch haben wir das beste daraus gemacht. Mein Team, dass erstmals in dieser Konstellation zusammengearbeitet hatte, hatte viel zu arbeiten da wir immer am Bike gearbeitet haben und ich kann nur sagen Hut ab, denn die Handgriffe haben gepasst und das ganze Team hat super zusammengearbeitet.“