Am gestrigen Abend machten die Devils den Sack erwartungsgemäß zu und sicherten sich vor heimischem Publikum mit einem 47 zu 40 den fünften DM-Titel in Folge. Trotz des am Vortag in Wolfslake erkämpften komfortablen 22-Punkte Vorsprungs gingen die Landshuter voll konzentriert ans Werk und machten deutlich, dass sie den zahlreich erschienenen Zuschauern in der Ellermühle zum Saisonabschluß nochmals tollen Speedwaysport zeigen wollen. Aber auch die Gäste aus Wolfslake gaben sich kämpferisch und versuchten die Schmach vom Vortag zumindest ein wenig vergessen zu machen. Die Voraussetzungen für dieses Vorhaben waren durch die Anwesenheit des Ex-Devils Piotr Protasiewicz durchaus gegeben. In einem ausgeglichenen Match konnten die Gäste zwar lange Zeit mithalten, es zeigte sich im Laufe des Abends jedoch erneut, dass auch zwei Spitzenpiloten gegen einen geschlossene Mannschaftsleistung der Devils ausreichen. Wie schon im Finale 1 präsentierten sich die Dreihemlstädter äußerst Konstant und kamen so erneut zum Erfolg. “ Fünf Mal in Folge deutscher Meister, einfach unglaublich. Ich so stolz auf unser Team, die Fans und den Club denn wir haben es wieder in überzeugender Manier geschafft. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet und genau so so muss es sein. Persönlich hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, aber nachdem ich das Bike wechselte lief es perfekt und ich konnte mich mit zwei Laufsiegen standesgemäß verabschieden“ so Smoli, der nun zum achten Mal in Folge den Mannschaftstitel einfahren konnte.

AC Landshut – 47

1. Martin Smolinski – 13 (2,2,1,2,3,3)
2. Renat Gafurow – 10+2 (1*,3,2,3,1*,0)
3. Mikkel Michelsen – 12+2 (2,1*,3,2*,1,3)
4. Andrzej Lebiediew – 8+2 (1*,1*,0,3,2,1)
5. Marcel Helfer – 4+1 (1,1,2*,w)

Wolfslake Falubaz Berlin – 40

1. Piotr Protasiewicz – 19 (3,3,3,6,2,2)
2. Rene Deddens – 0 (0,d,0,0,-)
3. Adam Strzelec – 5 (0,0,2,1,0,2)
4. Patryk Dudek – 14+2 (3,3,2*,1,1,3,1*)
5. Mathias Bartz – 2 (2,0,0,0,0)