„Goldenes Band“: Smoli siegt in seinem Wohnzimmer!

„Der Punkt ärgert mich, ich hätte gerne eine weiße Weste behalten. Dennoch bin ich natürlich froh, dass ich mein Heimrennen, noch dazu vor den Augen unserer vielen VIP-Gäste, wieder für mich entscheiden konnte. Man hat es mir nicht gerade leicht gemacht und ich musste in mehreren Durchgänge ans Limit gehen. Ich denke es war wirklich eine schöne Veranstaltung mit einigen spannenden Zweikämpfen bei denen die Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen sind“ so Smolis Resümee zu den Geschehnissen rund um das „Goldenen Band“. In der Tat hatte der Olchinger alle Hände voll zu tun um am Ende ganz oben auf dem Podest zu stehen. Unter anderem die Pawlicki-Brüder, Piotr Swist, Patrick Hougaard, Tobi Kroner und der einmal mehr überragend kämpfende Youngster Michi Härtel waren Gegner die ihm das Leben schwer machten. Smoli meisterte jedoch alle Aufgaben mit Bravour, lediglich in Heat 12 musste er nach hartem Kampf einen Punkt an den überraschend starkt agierenden Marcel Helfer abgeben. In Heat 20 fiel dann die Entscheidung um den Tagessieg. Der Bayer traf auf Patrick Hougaard, Tobi Kroner sowie Prem Pawlicki. Nach guten Start und hartem Kampf im ersten Eck kam Smoli als erster auf die Gegengerade, wurde jedoch im Anschluss die gesamte Renndauer gnadenlos von Hougaard gejagd, der eine Attacke nach der anderen fuhr. Der Olchinger spielte jedoch seine ganze Routine aus, machte in den entscheidenden Momenten immer wieder geschickt die „Türe“ zu und sicherte sich so letztendlich den verdienten Tagessieg. Der zweite Platz musste in einem Stechen ermittelt werden, hier rang Michi Härtel  in einem sehenswerten Fight über vier Runden Piotr Pawlicki nieder!

1. Martin Smolinski – 14 (3,3,3,2,3)
2. Michael Haertel – 12+3 (2,3,3,2,2)
3. Piotr Pawlicki – 12+2 (2,2,2,3,3)
4. Piotr Świst – 11 (1,3,1 3,3)
5. Tobias Kroner – 10 (3,2,3,2,0)
6. Patrick Hougaard – 10 (3,3,2,w,2)
7. Marcel Helfer – 10 (3,1,2,3,1)
8. Przemysław Pawlicki – 10 (2,1,3,3,1)
9. Zdenek Simota – 8 (2,2,1,1,2)
10. Mark Riss – 5 (1,0,1,0,3)
11. Erik Riss – 5 (1,0,2,1,1)
12. Fritz Wallner – 5 (d,2,1,2,d)
13. Robert Lambert – 4 (1,1,0,w,2)
14. Erik Pudel – 2 (0,1,0,1,0)
15. Rene Deddens – 1 (0,0,0,0,1)
16. Valentin Grobauer – 0 (d,0,0,0,0)