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Der Däne Nikolai Klindt besiegte Martin Smolinski auf seiner Speedway-Heimbahn in Olching mit maximaler Punktzahl. Max Dilger verlor den Podestplatz erst im Finale.

Der MSC Olching präsentierte den Fans zum Saisonabschluss ein ausgeglichenes 16er-Fahrerfeld, welches um das «Goldene Band der Schlossbrauerei Maxlrainer» stritt. Auf die 20 Vorläufe folgte ein Finale mit den Top-6 mit der Punktewertung 6-5-4-3-2-1. Für die Tageswertung entschied aber nicht das Finale, die Punkte wurden durchgezählt.

So oder so hätte der Sieger Nicolai Klindt geheißen. Der Däne siegte in allen seinen Läufen und war entsprechend zufrieden. «2013 bin ich hier schon dasselbe Rennen gefahren, dieses Mal war die Bahn aber viel besser», sagte er gegenüber SPEEDWEEK.com. «Die Bahn war etwas glatt, aber sehr schön zu fahren, wir sahen gute und enge Rennen mit vielen Überholmanövern – das ist super für die Fans und die Fahrer. Dass ich Smolinski schlagen konnte ist nett, ich wusste, dass er in Olching sehr schnell ist. Ich musste vier Runden lang auf ihn aufpassen. Meine Starts waren gut. Hätte er den Start gewonnen, hätte ich ihn nur schwer überholen können.»

Smolinski wurde härter gefordert, als vor dem Rennen anzunehmen war und unterlag in den Vorläufen neben Klindt auch Max Dilger und Nicolas Covatti. Im 6er-Finale preschte der Olchinger nach misslungenem Start bis auf Rang 2 nach vorne. «Die Starts gehören halt dazu, im Gegenzug bin ich für die Zuschauer einige brutale Linien gefahren», grinste der Zweitplatzierte. «Das hat zum Zuschauen sicher richtig Spaß gemacht. Im Finale fuhr ich Kampflinie, nachdem ich mich mit dem Startplatz verspielt hatte. Ich fühlte mich so wohl auf dem Motorrad, dass ich es mit dem Hinterrad an der Bande schleifen lassen konnte, es ging vorwärts.»

Der unterste Podestplatz ging an den spektakulären Italiener Nicolas Covatti, der punktglich mit Dilger war, im Finale aber vor diesem einlief. Nach anfänglichem Ärger über seine Niederlage meinte der Badener: «Mein Start im Finale von blau war gut, ich habe aber deutlich zu viel gewollt und zu viel belastet, dann war ich mehr am Nachkuppeln als sonst etwas. Mit den zwölf Punkten aus den Vorläufen bin ich zufrieden, von der Geschwindigkeit war ich sehr gut dabei – nur meine Starts müssen besser werden.»

Ergebnisse Speedway Olching/D:

1. Nicolai Klindt (DK), 21 Punkte. 2. Martin Smolinski (D), 17. 3. Nicolas Covatti (I), 14. 4. Max Dilger (D), 14. 5. Timo Lahti (FIN), 12. 6. Valentin Grobauer (D), 10. 7. Kai Huckenbeck (D), 9. 8. Tobias Kroner (D), 9. 9. Krystian Pieszczek (PL), 9. 10. Michael Härtel (D), 8. 11. Fritz Wallner (A), 6. 12. Mark Riss (D), 5. 13. René Deddens (D), 4. 14. Sandro Wassermann (D), 2. 15. Michell Hofmann (D), 1. 16. Philipp Schmuttermayr (D), 0.

Finale: 1. Klindt. 2. Smolinski. 3. Covatti. 4. Lahti. 5. Dilger. 6. Grobauer.