Geburt des Sohnes setzt Kräfte frei!

Vergangene Woche Dienstag erblickte der Sohn von Martin Smolinski und Lebensgefährtin Vroni im Krankenhaus Fürstenfeldbruck das Licht der Welt. Wie ein bayrischer Löwe stürmte Ludwig Max ins Leben der Familie Smolinski/Huber und brachte bei 56cm Körpergröße stattliche 4.500 Gramm auf die Waage. Die Familie erholte sich im Anschluss an die Geburt von der anstrengenden Geburt und Martin bestritt in den Tagen seit der Geburt nur zwei von drei geplanten Rennen.

Donnerstags nach der Geburt jettete der Bayer nach Schweden und lieferte im Ligamatch seine stärkste Performance in der laufenden Saison. Mit Paid 14 Punkten blieb Smoli nur einen Punkt unter einem Paid-Maximum, auch wenn er im letzten Lauf Schmerzhaft nach einem Sturz mit Viktor Kulikov zu Boden musste.

Einen Tag nach dem Rennen in Schweden bestritt dann nicht nur ein Rennen in Teterow, das nur 30 Minuten vom Flughafen Rostock-Laage entfernt ist, sondern legte noch einen Zwischenstopp in der Heimat ein: Statt nach Rostock ging der Flieger von Schweden direkt nach München, von wo aus Martins Weg direkt ins Krankenhaus Fürstenfeldbruck führte. Dort nahm der stolze Vater seinen Sohn und seine Vroni in Empfang und brachte seine Familie nach Hause, ehe es dann per Flieger wieder Richtung Teterow ging. Statt nach Rostock ging der Flug direkt nach Berlin, von wo aus noch 180km mit dem Auto nach Teterow zur Rennbahn zu absolvieren waren.

Durch einen heftigen Gewitterschauer war die Bahn in Teterow stark in Mitleidenschaft gezogen und der Bahndienst war gezwungen Belag von der Bahn zu nehmen und die Rennleitung kürzte das Rennprogramm um den Zuschauern noch ein Rennen zu bieten. Die Vorlaufgruppe gewann der 34-jährige und mit einem zweiten Rang im Halbfinale qualifizierte sich Smolinski für das Tagesfinale um den Schildbürgerpokal. Im Finale war Smoli zunächst auf dem zweiten Rang, zwang dann den führenden Tschechen Zdenek Holub in einen Fehler und übernahm in der dritten Runde die Führung und holte damit den Sieg.

Aus familiären Gründen sagte Smolinski dann seinen Start beim Grasbahnrennen im hessischen Melsungen ab. „Ich wollte für meiner Frau speziell in der ersten Phase nach der Geburt zur Seite stehen und sagte aus familiären Gründen ab“, so Smolinski zum Entschluss nicht am Rennen in Melsungen teilzunehmen. Am kommenden Wochenende wird der Bayer beim Grasbahnrennen in Hertingen am Start sein, wo auf einer ganz besonderen Bahn mit einer Steigung in der Startkurve und einer Zielkurve mit Gefälle gefahren wird. „Ein wahres Flutlichtspektakel! Ich freu mich auf das Rennen“, so der frischgebackene Vater.