Martin Smolinski und sein Team sind bereits frühzeitig nach Schweden gereist und wollen ganz entspannt in den vorletzten Speedway Grand Prix am kommenden Samstag in der Friends Arena Stockholm gehen. Die Friends Arena wurde erst im Jahr 2012 erbaut und eröffnet und eine hochmoderne Multifunktionsarena in der nach 2013 zum zweiten Mal ein Speedway Grand Prix stattfindet.

„Mit dem Grand Prix in der Friends Arena Stockholm sowie dem Saisonfinale am 12. Oktober im unbeschreiblichen Stadion in Torun haben wir noch zwei Megaevents vor der Brust“, erklärt Martin Smolinski nach seiner Ankunft in Schweden. Der Grand Prix am kommenden Samstag ist nach den Grand Prix Rennen in Cardiff und Kopenhagen der dritte GP in einer Multifunktionsarena. „Wir haben in den ersten beiden Events in Multifunktionsarenen einiges dazu gelernt und hoffen, dass wir beim anstehenden Grand Prix von dem bislang Gelernten profitieren können“, so der Bayer.

In der Gesamtwertung des Speedway Grand Prix liegt Martin Smolinski nach zehn von zwölf Events auf dem 13. Rang. Bereits neun Punkte hinter dem achten Platz, der einen Startplatz im Grand Prix 2015 garantiert und nur fünf Punkte hinter dem zehnten Rang, dem erklärten Saisonziel Smolinskis. „Wir gehen die beiden letzten Grand Prix der Saison ganz entspannt an und machen uns selbst keinen Druck und versuchen aus beiden Events das Maximale herauszuholen und schauen dann wo wir am Ende stehen werden“, gibt Smolinski einen Ausblick auf das Saisonfinale im Speedway Grand Prix, dass der Bayer auch ein Stück weit genießen möchte, „Inzwischen haben wir nichts mehr zu verlieren und wollen die noch ausstehenden Events trotz aller Ernsthaftigkeit nach Möglichkeit auch ein Stück weit genießen.“

Direkt nach dem Speedway Grand Prix in Schweden geht es für Deutschlands einzigen Grand Prix Starter zurück nach Bayern, wo in Mühldorf das Finale der Langbahn Weltmeisterschaft bevor steht. Der Olchinger hat sich vor der laufenden Saison aus der Langbahnweltmeisterschaft zurückziehen müssen, da es zu ständigen Terminkollisionen mit dem Speedway Grand Prix gekommen wäre. Beim letzten Grand Prix der Saison in Mühldorf wird er jedoch als Gaststarter vor heimischem Publikum mit einer Wild Card ans Band rollen und will seinen Fans eine gute Leistung zu zeigen.