Historisches erreignete sich gestern Abend im Perry Barr Stadium: Die Birmingham Brummies konnten sich in den Play Offs mit einem deutlichen 55 zu 38 Heimsieg erneut gegen die Wolverhampton Wolves durchsetzen und stehen somit erstmals in der Clubgeschichte im Elitelague Final!  Die Gastgeber machten vom ersten Heat an deutlich, dass sie alles daran setzen würden bereits in einem frühen Stadium des Rennens eine endgültige Entscheidung herbeizuführen. Nach drei Durchgängen hatten Sie dank eines 5 zu 1 von Danny King und Ben Barker gegen Fredi Lindgren und Ricky Wells die Führung übernommen, welche Sie den gesamten Rennverlauf über weiter stetig ausbauten. Trotz der Tatsache, dass die Wolves bereits in Heat 7 mit GP-Pilot Fredrik Lindgren ihren Joker setzten und dieser die Erwartungen mit 6 Punkten voll erfüllen konnte, blieb die seitens der Gäste erhoffte Wende aus. Schon im darauffolgenden Heat 8 bejubelte das heimische Publikum ein  5 zu 1 der Brummies, Doyle und Auty ließen Skornicki und Klindt keine Chance und bauten so den Vorsprung auf 31 zu 20 aus. In Lauf 10 setzten die Hausherren ein weiteres 5 zu 1 drauf, diesmal demonstrierten Smoli und der  Topscorer des Abends, Jason Doyle, zum Leidwesen von „Fast Fredi“ und Ricky Wells perfektes Paarfahren. Somit lautete der neue Zwischenstand 38 zu 25 für die Brummies und es war klar, dass es schon ein Wunder braucht um den Einzug der Gastgeber in das Finale zu vereiteln. Die Wölfe steckten nicht auf und kämpften weiter verbissen um jeden Zähler, konnten das Match in den verbliebene Heats jedoch nicht mehr drehen.                                              “ Wir können wirklich sehr stolz sein denn wir haben wieder gezeigt, warum wir als Tabellenführer in die Play Offs eingezogen sind. Von Position 1 bis 7 kann jeder in unserem Team entscheidend eingreifen und diese Konstanz haben wir den anderen Teams einfach voraus. Jason, Danny und Chris hatten einen überragenden Abend, Ben, Josh und ich konnten ebenfalls wichtige Punkte einfahren. Meine Starts waren leider nicht perfekt, sonst wäre sicher der ein oder andere Punkt hinzugekommen. Zwar gelang es mir noch das ein oder andere Mal etwas nach vorne zu fahren aber in so einem wichtigen Rennen gibt jeder 200 Prozent und da gibt es dann fast kein Vorbeikommen. Dennoch: Mission erfüllt und jetzt freuen wir uns auf das Match gegen Poole“ fasste Smoli die Ereignisse des Abends zusammen.                                                               Im Finale treffen die Brummies nun auf Vizemeister Poole, die vor heimischem Publikum in einer phantastischen Aufholjagd ihren deutlichen Rückstand egalisierten und ebenfalls einen 55 zu 38 Sieg gegen den amtierenden Meister, die Swindon Robins, erkämpften.

 

Birmingham Brummies – 55

1. Martin Smolinski – 6+2 (1,2*,2*,1)
2. Jason Doyle – 14 (3,3,3,3,2)
3. Daniel King – 12+1 (3,3,2,3,1*)
4. Ben Barker – 6+1 (2*,1,0,3)
5. Chris Harris – 10 (3,2,2,3)
6. Nicolas Covatti – 1 (0,0,-,0,1)
7. Josh Auty – 6+2 (2,1,2*,1*)

Wolverhampton Wolves – 38

1. Craig Cook (Gast) – 2 (2,w,0,-)
2. Robert Miśkowiak – ZZ
3. Fredrik Lindgren – 10 (1,6!,1,2,0)
4. Ricky Wells – 5 (w,2,1,0,2)
5. Adam Skórnicki – 10 (0,1,1,3,2,3)
6. Ludvig Lindgren – 3 (d,1,0,1,1)
7. Nicolai Klindt – 8 (3,2,0,3,0,0)