„Eine Herzenansangelegenheit“

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Osterhofen/Olching. (jr) Im Rahmen des Rennens um das „Goldene Band der Schlossbrauerei
Maxlrain“ auf der Bahn in Olching überreichte der Botschafter der Stiftung KinderHerz, Speedway-
Ass Martin Smolinski, zusammen mit seinen Freunden und Fans „de Wisselsinga“ einen Spendenscheck
an die Vorsitzende Sylvia Paul. Der Speedway-Haudegen, der sich vor einer Woche zum vierten Mal den
Titel als deutscher Speedway-Meister sicherte, mit seinem bekannt großen Herz für Kinder und seine
Wisselsinger Freunde konnten der Stiftung insgesamt 620 Euro zukommen lassen.
Der freie Fanclub aus Osterhofen ist am Sonntag nicht nur zur Saisonabschlussfeier mit „Smoli“ und
zum Rennen nach Olching gereist. Im Gepäck hatten sie den oben genannten Scheck. Den Anlass für
diese Spendenaktion gab eine außergewöhnliche Geste von Smolinski. Dieser ließ ohne das Wissen aller,
auf seine Kosten und nur für die Wisselsinger und seinen Sponsor Tobias Sigl von TMT-Bikes, ein spezielles
T-Shirt anfertigen und übergab es seinen Freunden. Eine besondere, menschliche und wohl in dieser Weise
einzigartige Aktion des Martin Smolinski. Als Dankeschön sammelten Monika, Sigi und Tobias Hansl für die
Stiftung. Neben Geld von „de Wisselsinga“ spendeten der Schützenverein, die Feuerwehr und die Landjugend
für diesen guten Zweck. Martin Smolinski erhöhte den Betrag von 300 Euro auf 500
Euro. Im Laufe des gemeinsamen privaten Grillabends „dahoam“ in Wisselsing vor etwa sechs Wochen,
schraubte sich durch eine spontane Sammlung unter den pfälzischen Freunden und einem Buchhofener
Fan und Freund der Betrag auf 620 Euro. Smolinski war schon damals sehr erfreut über die Geste seiner
Freunde. „Smoli“ möchte dieser Stiftung, die medizinische Projekte in speziellen Kinderherzzentren auf
allen wesentlichen Gebieten der angeborenen und erworbenen Herzfehler im Kindesalter unterstützt,
nicht nur durch seine mediale Präsenz helfen. Smolinski bringt auch sein Netzwerk mit ein und versucht,
sofern es das Event der Stiftung zulässt, kleine Showacts mit seinem Speedway-Bike vorzuführen. Ferner
werden die kleinen Patienten mit ihren Eltern zu Rennen eingeladen, um einen unbeschwerten Tag verbringen
zu können. Die Projekte dieser Stiftung KinderHerz reichen von der Diagnose und Behandlung über die
Prävention bis hin zur Erforschung und Entwicklung neuer Heilungsmethoden.
„Für mich eine Herzensangelegenheit“,so der Speedwaystar.
Smolinski besuchte zu Beginn seines Engagements für die Stiftung KinderHerz vor etwa 20 Monaten
die Klinik für Kinderkardiologie im Deutschen Herzzentrum München. „Ich war schockiert, als ich bei diesem
Besuch in die Augen der Kinder und Säuglinge gesehen habe und erfuhr, dass drei Prozent der Neugeborenen
mit einem Herzfehler zur Welt kommen. Das Ganze ist mir sehr nahe gegangen“, so der knallharte
Speedway-Haudegen im Gespräch mit dem Osterhofener Anzeiger
und ergänzt „dort habe ich einen Schulkollegen von früher getroffen, dessen Tochter dort in Behandlung
ist. Es hat mich schon sehr berührt und mein Entschluss stand fest, die Stiftung verdient die volle
Unterstützung von mir und „SR-Speedperformance“. Auch die Freunde und Fans „de Wisselsinga“
engagieren sich nun, wie auch „ihr Smoli“, für die Stiftung Kinderherz. „Ich finde es sensationell, dass
sich ein Spitzensportler wie Martin Smolinski, der im Sport sehr erfolgreich und beschäftigt ist, sich die
Zeit nimmt, um sich für unsere Stiftung zu engagieren“, zeigte sich die Vorsitzende der Stiftung Kinder-
Herz Sylvia Paul im Gespräch mit dem Osterhofener Anzeiger erfreut. Besonders lobte die Vorsitzende den
Umgang des Speedway-Asses mit den Herzkindern, die er zu den Rennen einlädt oder bei seinen Besuchen
in der Klinik trifft. Er sei wirklich ein aktiver Botschafter, der sein gesamtes Netzwerk zur Verfügung stellt. „Die
Kinder sind begeistert von Smolinski, der sich Zeit nimmt für die kleinen Patienten. Ein Star zum Anfassen“,
sagt Sylvia Paul. Beim anschließenden Rennen um das „Goldene Band der Schlossbrauerei Maxlrain“ musste
sich Lokalmatador Martin Smolinski nur dem Dänen Nikolai Klindt geschlagen geben und erreichte Platz zwei
auf seiner Hausstrecke.