Ein Jahr als Speedwayfahrer in Fakten / Saison 2014:

Fakten-Speedway-2015

Sehr häufig wird Smoli mit der Frage konfrontiert was er denn in der Off-Season bzw. auch an den Werktagen während der Rennsaison macht. Daher haben wir uns entschieden Ihnen / Euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu geben indem wir einige Eckdaten, ergänzt mit Hardfacts, posten. So kann sich jeder einen Eindruck verschaffen wie sich ein Jahr als Speedway-Profi aufbaut.
Als Person des öffentlichen Lebens ist es natürlich sehr wichtig zu sehen bzw. gesehen zu werden. Dies bedeutet, dass eine Vielzahl von Terminen bspw. mit Sponsoren, Kooperationspartnern aber auch Fans wahrzunehmen sind. Hinzu kommen Messeauftritte, Fernseh- und Rundfunktermine sowie diverse Ehrungen.
An den Trainings-, Renn- und Pressetagen muss die gesamte Technik inklusive der Pitbox perfekt sein. Die gesamte Vorbereitung, wie Reinigung, Organisation, Logistik, Mitarbeiterplanung, Motorenversand für Revisionen, Teile-Einkauf und Abholung muss zwischen den Veranstaltungen stattfinden. Hinzu kommt die Reiseplanung die häufig doppelt erfolgen muss – Team und Material via Van, Martin per Flugzeug ( Flüge, Hotels, Fähren und Mietwagen buchen usw.)

Nachfolgen einige Fakten aus 2014:
44x Rennen inkl. je einem Tag Vor- sowie Nacharbeit (häufig mehr)                 = 132 Tage
26x Practice Days                                                                                               = 26 Tage
37x offizielle Termine Sponsoren/ Messen / Interviews / Veranstaltungen         = 56 Tage
(inkl. einem halben Tag Vorarbeit pro Veranstaltung)
28x Flüge 8x Fähre sowie zusätzlich An- und Abreisetage bei sehr weit           = 83 Tage
entfernten Events ( Neuseeland, Rivne usw. )
45x Fitness/ Sport/Grundlagenausdauer/ physiche & mentaleVorbereitung       = 45 Tage
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342 Tage

Fazit: Wenn man also bedenkt das ein Jahr 365 Tage hat, die Saison von März bis Oktober geht und in dieser durchschnittlich ca. 60.000 Autokilometer abgespult werden so wird offensichtlich, dass sich Smoli und das Team über Langeweile sicher keine Gedanken machen müssen.