Deutschland verpasst SWC Quali – Highspeed Crash für Martin!

Es war fast wie vor fünf Jahren in Terenzano, das deutsche Team führte zu Beginn der Qualifikation zum Speeedway World Cup und am Ende reichte es dann doch nicht ganz zu einem Sieg und der Teilnahme am Speedway World Cup.

Das deutsche Team legte im ersten Durchgang los wie die Feuerwehr. Nach einem dritten Platz von Kai Huckenbeck im Auftaktheat liesen Smoli, Tobi Kroner und Tobias Busch einen Laufsieg folgen und brachten das deutsche Team damit auf Kurs. Nachteil der frühen Führung war allerdings, dass Italien, Slowenien und Russland jeweils mit taktischen Jokern arbeiten konnten, die bei den Italienern und Slowenen voll stachen. Pech für das deutsche Team natürlich, dass im vorletzten Durchgang durch einen Sturz von Smoli und einer Disqualifikation von Tobias Busch zwei Nuller verdaut werden mussten. Am Ende triumphierten die Italiener auf heimischem Geläuf und werden nun zum Speedway World Cup nach Kings Lynn reisen.

„Das Rennen hat trotz des unglücklichen Ausgangs Spaß gemacht. Wir hatten einen guten Zusammenhalt im Team und mit etwas Glück auf unserer Seite hätten wir es gepackt. Im Laufe des Rennens wurde es auf der inneren Spur immer glatter, sodass ich dort die Power nicht mehr auf den Boden bekam. In meinem vierten Heat habe ich es nach gutem Start direkt aussen laufen lassen und bin mit einem Höllenspeed in die Zielkurve gegangen. Beim einlenken habe ich leicht stehendes Wasser erwischt und mich hat es wie bei Aquaplaning vom Bike geholt. Meine linke Körperhälfte ist stark aufgeschürft und verbrannt, aber that’s Speedway“, blickt Smoli auf den gestrigen Abend zurück.

Dank „Taxi-Service-Speth“ war der Olchinger um fünf Uhr in der früh aus Italien wieder daheim und nach zwei Stunden Schlaf im eigenen Bett startet Smolinski um neun Uhr per Flugzeug nach Berlin, wo ein Mietwagen von Avis Pankiewicz zur Weiterfahrt nach Güstrow zum ersten EM Finale auf den Bayer wartet. Das Rennen aus Güstrow wir heute abend ab 19 Uhr live auf Eurosport übertragen.

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1. Italien – 36 Punkte
1. Mattia Carpanese (1,3,0,2,3) 9
2. Nicolas Covatti (2,3,2,6!,2,W) 15
3. Michele Paco Castagna (1,2,1,3,3) 10
4. Nicolas Vicentin (D,0,0,-,2) 2

2. Deutschland – 33 Punkte
1. Martin Smolinski (3,3,3,W,2) 11
2. Tobias Kroner (3,0,1,1,2) 7
3. Tobias Busch (3,2,1,D,1) 7
4. Kai Huckenbeck (1,2,1,1,3) 8

3. Slowenien – 32 Punkte
1. Matej Žagar (3,3,6!,3,3,3) 21
2. Aleksander Čonda (2,1,3,0,0) 6
3. Matic Voldrih (2,0,0,2,0) 4
4. Denis Štojs (0,0,-,0,1) 1

4. Russland – 26 Punkte
1. Andriej Kudriaszow (0,1,2,2,D,2) 7
2. Witalij Biełousow (2,2,1,2,3,1) 11
3. Denis Gizatulin (1,1,4!,1,1) 8
4. Renat Gafurow (-,-,-,-,-) 0