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Während vom Promoter des Speedway Grand Prix bereits die Weichen für den Speedway Grand Prix 2015 gestellt werden und nun fix ist, dass die Speedway Grand Prix Serie 2015 in Melbourne/ Australien Station machen wird, ist die Gegenwart mit dem letzten Grand Prix der Saison im polnischen Torun für Martin Smolinski und sein Team noch sehr präsent.

Der letzte von zwölf Speedway Grand Prix wird die finalen Entscheidungen im Kampf um den Weltmeistertitel sowie die endgültigen Platzierungen im WM Klassement 2014 bringen. Martin Smolinski, der derzeit auf dem zwölften Rang der Grand Prix Wertung liegt, geht wie bereits beim letzten Grand Prix Event in Stockholm entspannt ans Werk. „Wir haben zehn Punkte Rückstand auf den rettenden achten Platz in der Gesamtwertung und haben es so nicht mehr selbst in der Hand. Wir wollen auf uns selbst schauen, versuchen so viele Punkte wie möglich einzufahren und am Ende, wenn die Abrechnung gemacht ist, werden wir sehen wo wir die Saison abschließen werden“, so Deutschlands einziger Grand Prix Pilot vor dem letzten Grand Prix der Saison.

Wenn mit dem Speedway Grand Prix von Torun die Grand Prix Saison beendet ist, wird der Olchinger Martin Smolinski in der Saison 2014 nur noch einmal aufs Motorrad steigen und ein Rennen bestreiten: „Ich fahre am 18. Oktober noch in Dohren einen Teamwettbewerb. Mein Fahrerkollege Tobias Kroner organisiert das Rennen in Dohren fleißig mit und es ist Jahr für Jahr ein fantastischer Saisonabschluss bei dem ich mich von meinen Fans in Deutschland in die Winterpause verabschieden möchte.“

Verabschieden musste sich Martin Smolinski am vergangenen Wochenende leider auch von einer beispiellosen Serie im Bahnsport. Insgesamt achtmal in Folge gewann der Bayer die deutsche Speedway Mannschaftsmeisterschaft. Nach drei Titeln mit dem MSC Olching folgte der Wechsel nach Landshut und mit den Devils ließ Smolinski fünf weitere Titel folgen. In diesem Jahr stand Smolinski mit den Landshuter Devils erneut im Finale, doch dort lieferte der MSC Brokstedt eine geschlossene Teamleistung und beendete so die unglaubliche Serie von acht Meistertiteln in Folge. „Es war ein packendes Finale. Zu aller erst möchte ich an alle Fahrer, die sich bei den Rennen verletzt haben Genesungswünsche senden. Wir konnten zu Hause noch unseren Heimvorteil nutzen, doch Brokstedt war zu Hause dann eine Macht und hat verdient gewonnen. Glückwunsch an die Wikinger von dieser Stelle“, blickt der Landshuter Kapitän auf die beiden Bundesligafinals vom 3. und 5. Oktober zurück.