wolfslake

Eine große Überraschung gab es gestern Nachmittag beim ersten Ligafinale: Die Gäste aus Landshut landeten mit 54 zu 32 einen Kantersieg und ebneten so in überragender Manier den Weg für eine erneute Titelverteidigung. Das Team aus Wolfslake hatte den Dreihelmstädtern, abgesehen von  Krzysztof Jabłonski und Patryk Dudek, nichts entgegen zu setzen und bot vor heimischer Kulisse eine erschreckend schwache Leistung: Die Devils entschieden durch einen Laufsieg von Smoli sowie einen dritten Platz von Renat Gafurow den Auftaktheat mit 4 zu 2 für sich, anschließend folgten zwei Remis. In Durchgang vier nahm dann, aus Sicht der Gastgeber, dass Unheil seinen Lauf: Die Teufel erkämpften drei 5 zu 1 in Folge und zogen so in diesem frühen Stadium bereits mit 25 zu 11 Matchpunkten davon – es folgten ausgeglichene Heats, ehe erneute Laufsiege von Smoli uns Lebiediew in den Rennen 12 und 13 das Desaster für die Gastgeber perfekt machten. Die letzte Begegnung des Tages endete dann dank eines weiteren Laufsieges von Smoli mit 3 zu 3. Dieser war mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden: “ Was für ein Tag! Wir sind hier heute zwar mit dem Ziel angereist, eine gute Ausgangsbasis für das alles entscheidende Finale 2 zu erkämpfen, dass es aber ein derart hoher Sieg wird, damit hat sicher niemand gerechnet. Es war eine unglaubliche Mannschaftsleistung, kombiniert mit perfektem Paarfahren. Die Bahn war sehr glatt und wir kamen mit den Bedingungen bestens zurecht. Persönlich bin ich natürlich auch sehr zufrieden, denn mein Dauermanko, die Starts, waren heute wirklich gut, phasenweise sogar perfekt. Nun müssen wir nur noch aufpassen, dass aufgrund des dicken Polsters kein Schlendrian Einzug hält, dann haben wir den Titel wieder im Sack!“

Wolfslake Falubaz Berlin – 32

1. Adam Strzelec – 3 (0,0,0,0,0,1,2)
2. Krzysztof Jabłonski – 13+1 (2,3,1,1,2,3,1*)
3. Rene Deddens – 1 (0,1,0,0,0,0,0)
4. Patryk Dudek – 15 (3,0,3,4!,3,2)
5. Marcin Sekula – 0 (0,-,-,-)

AC Landshut Devils – 54

1. Martin Smolinski – 15+1 (3,3,2,1*,3,3)
2. Renat Gafurow – 11 (1,2,3,3,2,0)
3. Mikkel Michelsen – 10+3 (1*,2*,3,1,2*,1)
4. Andrzej Lebiediew – 13+2 (2,2*,1*,3,2,3)
5. Marcel Helfer – 4+3 (1*,2*,0,1*)