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Martin Smolinski und seine Fahrerkollegen Kai Huckenbeck, Tobias Kroner und Kevin Wölbert sind derzeit auf dem Weg nach Schweden und wollen eine historische Chance beim Schopfe packen. Das Quartett um den Olchinger qualifizierte sich im Mai für die Endrunde im Speedway World Cup und trifft am morgigen Dienstag in Västervik/ Schweden auf die Nationalteams aus Australien, Schweden und das Team der USA.

„Für uns ist diese Teilnahme am World Cup eine echte Chance. Zum einen können wir uns, wenn wir mindestens Dritter werden, für die nächste Runde qualifizieren und uns so die Qualifikation im kommenden Jahr sparen“, erklärt der Kapitän des deutschen Teams die sportlichen Hoffnungen. Doch nicht nur sportlich hat der World Cup für Martin Smolinski einen enormen Stellenwert: „Der World Cup wird in zahlreichen Ländern live im TV gezeigt. In Deutschland wird mittels YouTube Stream das Rennen live zu sehen sein. Wir können mit einer guten Leistung den deutschen Speedway Sport wieder in der Speedwaywelt platzieren!“

Hingegen zur Langbahn Team Weltmeisterschaft, wo Smolinski erst kürzlich die Silbermedaille gewann, gehört das deutsche Team beim Speedway World Cup, der Speedway Mannschaftsweltmeisterschaft nicht selbstverständlich zum Favoritenkreis und musste sich in der Vergangenheit immer über die Qualifikationsrennen für die Endrunde, die mit insgesamt 9 Teams in drei Ländern ausgefahren wird qualifizieren. Ein Weiterkommen in Västervik, würde jedoch gleichzeitig auch die Qualifikation für den World Cup 2017 bedeuten, was ein historischer Erfolg wäre.

Die Form dazu haben die Fahrer allemal, wenngleich die Gegnerschaft keine leichte ist. „Wir sind uns alle klar, dass wir alle einen Top-Leistung brauchen um unser Ziel zu erreichen. Schließlich sind da keine einfachen Gegner im World Cup am Start. Andererseits brauchen wir uns auch nicht unbedingt zu verstecken. Kai Huckenbeck hat in der Best Pairs Serie und zuletzt in Güstrow eine Bombenleistung gezeigt. Tobi Kroner war erst gestern in Olching bärenstark und beim Qualirennen ein Garant fürs Weiterkommen und Kevin Wölbert gehört in der britischen Liga zu den absoluten Leistungsträgern seines Teams“, so Smolinski, der wie gewohnt Selbstvertrauen ausstrahlt, „bei mir lief es zuletzt auch nicht schlecht und ich bin motiviert bis in die Haarspitzen und will nach dem Rennen in Schweden am liebsten nicht nach Deutschland reisen, sondern direkt die Weiterreise nach Manchester zur nächsten Runde im World Cup antreten, wenngleich das bedeuten würde, dass ich dem ACL beim Bundesligamatch am Freitag gegen die White Tigers fehlen würde.“

Unter folgendem Link kann am Dienstag das Rennen live verfolgt werden:

http://monsterenergyswc.com/live_stream