MEE

Aufgrund der vielen Nachfragen möchten wir Sie / Euch über den aktuellen Planungsstand, wie folgt, informieren

Nach reiflicher Überlegung hat sich Martin dazu entschlossen, sich im Jahr 2014 zu einhundert Prozent auf den  Speedway Grand Prix zu  konzentrieren. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass die SPG-Termine oberste Priorität haben und alle weiteren Aktivitäten darauf abgestimmt  bzw. untergeordnet werden.  Aus diesem Grund wird Martin nach derzeitigem Stand weder in England, noch in Polen an das Startband rollen.

Einsätze sind in folgenden Ligen und Prädikaten angedacht:

-Speedway Grand Prix

-Speedway Grand Prix Qualifikationsrunden

-Speedway World Cup

-Deutsche Bundesliga

-Dänische Liga

-div. offene deutsche Veranstaltungen ( Speedway & Langbahn )

Zur Erklärung:

Grundsätzlich  gibt es zwei  unterschiedliche Fahrertypen:  Während der Eine am besten täglich auf seinem Bike sitzen will und muss,  um seine Runden zu drehen ,  braucht der Andere seine Ruhephasen in welchen er sich sehr speziell und zielstrebig auf die anstehenden Rennen vorbereitet.

Martin  zählt sich zur zweiten Gattung,  er möchte  sich 100% vorbereiten, gilt als Perfektionist in Sachen Vor- und Nacharbeit. Bereits kleine Unstimmigkeiten oder mangelnde Organisation beunruhigen ihn, so dass er sich häufig nicht mehr fokussieren kann.

Er möchte alles bis ins letzte Detail vorbereitet und organsiert wissen. Um dies zu bewerkstelligen benötigt man immens viel Zeit und vor allem Manpower.  Nachdem der SR Speed Performance jedoch im Vergleich zu anderen Teams ein relativ niedriges Budget zur Verfügung steht,  müssen konsequenter Weise Abstriche gemacht werden.

Betrachtet man die Spitzenpiloten im Bahnsport, so  haben diese im Durchschnitt zwei bis vier fest angestellte Personen,  arbeiten jedoch bspw. aus marketingtechnischer Sicht auf einem ähnlichen oder manchmal sogar niedrigerem Niveau. Wir haben dagegen ein kleines Team, bestehend aus sehr vielen „freien Helfern“ sowie einigen Minijoblern, dessen  gesamte Koordination  unterliegt  Smoli. Insofern gilt das Motto: Weniger ist oft mehr!

Wir haben es in den Grand Prix geschafft und werden alles daran setzten, dort zu bestehen.

Dies wäre  für die mediale Präsenz unserer Sportart in Deutschland , vor allem im TV, enorm wichtig und liegt daher selbstverständlich auch im Interesse unsere Sponsoren.

Hinzu kommt, dass ein Engagement bspw. in Polen oder in UK neben der hohen körperlichen Belastung sowie dem Verletzungsrisiko noch weitere Unsicherheiten mit sich bringt. Der Invest bzw. die Vorleistung  in Technik, Logistik und Personal ist enorm somit rechnet sich ein Einsatz nur bei einem erfolgreichem Rennverlauf, an schwächeren Tagen wird in der Regel ein massives Defizit eingefahren.

Das Team hat diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen sondern ist überzeugt, hier das Richtige zu tun . Er hofft daher auf Ihr / Euer Verständnis und eine weiterhin volle Unterstützung!