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GP 5 – Mühldorf – Im Finale gewinnt Smolinski die WM

Es wurde der Final Countdown, wie ihn Hollywood nicht besser schreiben könnte. Ein Krimi für alle beteiligten Fans, Mechaniker und vor allem für die Fahrer. Martin und sein Team arbeiteten erneut wie ein Uhrwerk. In den ersten beiden Läufen traf der Bayer auf seinen Widersacher Bergé. Im ersten Lauf musste sich Martin vom dritten auf den ersten Rang vorarbeiten und Lauf zwei brachte einen Start-Ziel Sieg. Im dritten Durchgang konnte der deutsche Wildcard Pilot Lukas Fienhage dem späteren Weltmeister einen Punkt abluchsen. Martin versuchte zwar alles fand aber keinen Weg an Fienhage vorbei. Das der Franzose Bergé jedoch zweimal problemlos an Fienhage vorbei gehen konnte lies Martin völlig kalt, er rang in seinem vierten lauf nach hartem Kamp den Weltmeister 2017 Mathieu Tresarrieu nieder und gewann auch seinen fünften Vorlauf. Punktgleich gingen Bergé und Smolinski in das entscheidende Finale, nachdem beide mit siegreichen Halbfinalläufen ihr Gesamtpunktekonto auf 105 Punkte hochschrauben konnten.

Nach einer langen Saison mit fünf Veranstaltungen sollte als ein einzelner Lauf über den Titel entscheiden und dementsprechend war die Spannung im Stadion zu spüren. Martin durfte als erster seinen Startplatz wählen und entschied sich für die Außenbahn, während Bergé von innen startete. Beide Titelkontrahenten erwischten einen guten Start. Martin wählte den längsten möglichen Weg auf der Außenbahn um so Geschwindigkeit aufzubauen während Bergé an der inneren Linie blieb und so am Kurvenausgang kurzzeitig vorne war. Martin berührte bei rund 140km/h die Airfence mit dem Hinterrad um auch den letzten Sandhaufen als Vortrieb zu bekommen und sein MKR Knappe Jawa Werksmotor der kurz vor dem Finale noch schneller übersetzt wurde entfaltete auf der Gegengerade seine volle Leistung. Bergé lies dem Olchinger gerade eine Lenkerbreite an der Bande Platz und genau diese 90cm nutze Smoli. Bei voller Geschwindigkeit übernahm Smoli die Führung, legte vier lupenreine Runden auf die Bahn und fuhr unaufhaltsam zum Titel.

GP 4 – Eenrum – Sieg Bergé aber meiste Punkte Smolinski

Es rasselte erneut Laufsiege, außer Tagesfinale. Martin knabberte von Lauf zu Lauf am Vorsprung seines Kontrahenten Dimitri Bergé. Mit einer konstanten und fokussierten Leistung hatte Martin vor dem Tagesfinale den Rückstand aufgeholt und war Punktgleich mit Berge auf Platz 1 in der WM-Wertung.

Doch im Tagesfinale störte letztlich doch ein Sandkorn im Uhrwerk und nach 13 Laufsiegen in Folge im Langbahn GP knirschte es im Getriebe. Martin wählte im Finale den falschen Startplatz und nach dem Start in der ersten Kurve die falsche Linie. Dadurch wurde sein Reifen in der ersten Runde überbeansprucht, wodurch das Profil und damit der Griff weg war, der für optimalen Vortrieb sorgt. Jeder noch so verzweifelte Versuch nach vorne zu fahren blieb vergebens und Martin musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Da Dimitri Bergé seinen einzigen Grand Prix der Saison gewann, betrug Martins Rückstand vor dem Saisonfinale in Mühldorf drei Punkte.

GP 3 – Roden – Mit einer Gala zurück ins Titelrennen

Eine Galavorstellung: 28 Punkte können bei einem Grand Prix eingefahren werden und 28 Punkte holte der Olchinger in Roden und zeigte so, dass mit ihm noch zu rechnen ist. In allen Läufen kreuzte Smolinski beim ersten von zwei Grand Prix Rennen in den Niederlanden die Ziellinie als Erster und setzte mit sieben Start-Ziel Siegen eine deutliche Marke. Wie ein Uhrwerk marschierten die MKR JAWA Motoren. In die Karten spielte Martin natürlich das Abschneiden von Berge der es nicht ins Finale schaffte und einen Tag zum vergessen erlebte. Smoli war wieder bis auf sechs Punkte dran am Spitzenreiter.

GP 2 – La Reole – Fiasko in Lauf 13

Der zweite Grand Prix in La Reole sollte dann in einem Fiasko enden. Auf einer schlecht ausgeleuchteten Bahn mussten die Fahrer viel Risiko gehen. Martin und sein Team hatten Schwierigkeiten die Leistung der MKR Knappe Jawa Werksmotoren auf den Boden zu bekommen, seine Reifen verloren durch die starke Leistung sehr schnell an Gripp und nach 4 Runden hatte Martin keine Stollen mehr. Der 13. Lauf war dann der Unglückslauf in dem der Traum vom Weltmeister ausgeträumt schien. Beim Überholmanöver in fast dunklen Verhältnissen verschätzte sich Martin auf der Außenbahn, bekam zu viel Griff, touchierte die Bande und kam zu Sturz. Michael Härtel konnte dem fliegenden Bike nicht mehr ausweichen und wurde ebenfalls in den Sturz verwickelt. Das Rennen war für Martin nach dem Sturz gelaufen und er musste tatenlos zusehen, wie der Rückstand auf Dimitri Bergé auf schier uneinholbare 19 Punkte anstieg. Mit einem gebrochenen Brustwirbel stand auch die weitere Saison auf der Kippe, doch dank guter Muskulatur gab der Arzt grünes Licht für weitere Rennen.

GP 1 – Herxheim – Sieg aber Punkte verloren

Die ersten WM-Punkte wurden am Vatertag in Herxheim vergeben. Nach einem guten Training verzögerten Regenfälle den Rennbeginn und die Fahrer mussten in feuchten Bedingungen starten. Martin kam von Anfang an gut mit der feuchten Bahn zurecht, doch schon in seinem ersten Lauf fiel er in Führung vor seinem bis Jahresschluss ärgsten Widersacher Dimitri Bergé aus Frankreich mit Riemenschaden aus. Im Semifinale dann ein weiterer Dämpfer: sein Schalldämpfer hielt dem Druck nicht stand, fiel ab und Martin wurde trotz des Laufsieges disqualifiziert. Dank der erfahrenen Laufsiege kam Martin ins Finale und konnte den ersten GP für sich entscheiden. In der Gesamtwertung übernahm trotz Martins Sieg der Franzose Bergé mit fünf Punkten Vorsprung die Führung.

Martin Smolinski – Der Weg zum WM-Titel

Martin Smolinski ist Weltmeister auf der Langbahn. Auf dem Weg zum WM-Titel 2018 hatte der Bayer so manchen Rückschlag zu verdauen, ehe er sich nach einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale seinen ersten Weltmeistertitel sichern konnte.

Zum Abschluss der Saison schauen wir in dieser Woche noch einmal auf alle fünf Grand Prix Rennen zurück und zeigen so den Weg zum ersten Weltmeistertitel von Martin Smolinski. Täglich wird es einen Rückblick auf die einzelnen GP’s geben.

MÜNCHEN TV WM Berichte

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/speedway-weltmeister-martin-smolinski-aus-olching-ist-nach-dem-langbahn-titelgewinn-zurueck-in-bayern/

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/traenen-des-weltmeisters-martin-smolinski-speedwayprofi/

https://www.muenchen.tv/martin-smolinski-aus-olching-ist-neuer-weltmeister-auf-der-langbahn-287510/ 

 

 

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Smoli schlägt mit Weltauswahl die USA!

Auch wenn die Vorbereitung auf das letzte Rennen der Saison für Martin Smolinski beim Training nicht optimal lief, so hat er doch zur Begeisterung der Zuschauer im Vorfeld des Rennens die Klappe aufgerissen und dann geliefert!

„Im Training ist bei meinem Bike etwas schief gelaufen und ich konnte dann nur auf einem Motorrad mit stehendem Motor ein paar Runden drehen um mich auf das Rennen einzuschießen“, blickt Martin Smolinski auf die Rennvorbereitung in Kalifornien zurück, „somit ging es ohne echte Vorbereitung mit fremdem Motorrad ans Band. Dank der guten Arbeit meines Mechanikers, der mich auf dem Trip begleitet, hat aber dann doch alles gepasst und das Rennen lief blendend.“

Nach der großspurigen Ankündigung von Smoli den Sieg mit der Weltauswahl holen zu wollen und zudem den 9-Fachen US-Champ und ehemaligen Fahrerkollegen Billy Janniro, mit dem Smoli in Coventry fuhr, schlagen zu wollen, konnte Smoli dann auch liefern. Mit 15+1 von maximal 18 Punkten war Martin Smolinski der Top-Scorer des Teams und die Weltauswahl konnte zudem die US-Boys auf ihrer heimischen Strecke schlagen.

Die Stimmung kochte dann, als der Bayer dann vor der Tribüne noch einen Burn-Out hinlegte und so das Stadion zum kochen brachte. „Die Rennen in den Staaten sind immer eine Reise wert, wenngleich der Sport dort nicht ganz so groß ist. In Aubern schaffen sie es aber immer wieder das Fast-Friday-Stadion zu füllen. Wir Fahrer hatten mit unserem Teammanager Joonas Kylmäkorpi wirklich eine ganz tolle Zeit und auch nach dem Rennen noch einen Fun-Race-Day auf einer Dirttrack gehabt, bei dem der reine Spaß im Vordergrund stand“, berichtet Smoli direkt aus den Staaten.

Mit einer Sightseeing Tour durch San Francisco wird der Trip dann gemütlich ausklingen und eine erfolgreiche Saison 2018 ihr Ende finden.

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