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Martin Smolinski mit Maximum in den GP-Challenge!

Ungeschlagen löste Martin Smolinski als einziger Deutscher sein Ticket zum Grand-Prix-Challenge in Gorican am 24. August.

In Abensberg musste sich der Bayer in seinem ersten Lauf nach dem Start vom äußeren Startplatz noch die Führung am Tschechen Vaclav Milik vorbei erarbeiten. Mit den ersten drei Punkten im Rücken lieferte Smoli in den folgenden Läufen vier perfekte Start-Ziel-Siege und gewann das Rennen ungeschlagen mit Maximum.

„Es ist schön für Deutschland wieder mit dabei zu sein. Es geht nicht nur um mich persönlich, sondern darum, dass ein deutscher Starter wieder mit im Feld beim Grand-Prix-Challenge steht und Deutschland konstant mit einem Fahrer in diesem wichtigen Rennen vertreten ist“, so Smolinski zur Bedeutung des Einzugs in den Grand-Prix-Challenge.

In Gorican werden 16 Fahrer inklusive Martin Smolinski versuchen einen der drei Plätze die sportlich für den Speedway Grand-Prix 2020 vergeben, weshalb man in Fankreisen vom härtsten Rennen des Jahres spricht. „Ich bin zufrieden mit dem Maximum von heute, aber im Challenge werden die Karten neu gemischt“, so Smolinski im Hinblick auf das Rennen im kroatischen Gorican.

2013 schaffte es Martin Smolinski schon einmal in den Speedway Grand Prix, als er sich beim Challenge in Poole für den Grand Prix 2014 qualifizierte. Vielleicht ist es ja ein gutes Omen, dass ausgerechnet der GP-Challenge 2013, der in Poole gefahren wurde, auch an einem 24. August stattfand, dem Renntermin für den Challenge in Gorican.

Teterow: Sprung aufs Podest im Finale verpasst!
Beim Speedwayrennen um den Auerhahnpokal in Teterow stand Martin Smolinski als einziger Deutscher im Finale, doch ein nicht optimaler Start im Finale, das mit 6 Fahrern gefahren wurde, verhinderte den Sprung aufs Podium. „Ich habe ein gutes Rennen geliefert. Im Finale war der Start nicht perfekt und beim Sechserspeedway ging ohne Start nix“, kommentierte Smolinski das Rennen in Teterow.

Wir stehen im GP Challenge!

Wir sind im Challenge mit einem lupenreinen Maximum 15 Punkte (3,3,3,3,3).

Danke an mein Team plus Sponsoren sowie dem MSC Abensberg und der Stadt Abensberg mit Bürgermeister Uwe Brandl für einen hervorragenden Umbau der Bahn und top preparation der Bahn.

Auf viele Jahrzehnte Speedway in Abensberg!

Vorschau Pfingstwochenende – Teterow & Abensberg

Pfingsten: In Abensberg geht es ums Weiterkommen!

Mit 14 von 15 möglichen Punkten war Martin Smolinski der Top-Scorer seines Ligateams beim Heimerfolg gegen den Vizemeister aus Wittstock. Die Devils konnten die von Verletzungen gebeutelten Wittstocker auf heimischem Geläuf in die Schranken weisen und haben sich mit zwei Siegen in zwei Ligarennen in eine ausgezeichnete Position im Kampf um die Finalteilnahme gebracht.

„Wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet“, so das Fazit des Kapitäns, der auch mit seiner eigenen Leistung zufrieden war, „ich habe mich heute sehr wohl gefühlt und auch auf dem Bike gut gearbeitet. Gerne hätte ich auch ein lupenreines Maximum gefahren, doch leider habe ich einen Start verhauen.“

Rennbericht vom Ligarennen in Landshut auf Isar-TV:

https://www.isar-tv.com/mediathek/video/speedway-1-bl-ac-landshut-vs-woelfe-wittstock-landshut/

Sitzen müssen die Starts vor allem am Pfingstmontag wenn es in Abensberg um den Einzug in den Grand-Prix-Challenge geht. Um sicher im Finale zu sein, muss ein Platz auf dem Podium her, weshalb sich der Bayer auch gezielt auf das Rennen und die neuen Gegebenheiten in Abensberg einstellen wird. Aufgrund einer Baumaßnahme am Stadion musste der Start auf die bisherige Gegengerade versetzt werden und so ändert sich in Abensberg einiges, denn die bisherige Zielkurve ist nun die Startkurve. „Ich werde am Sonntag in Abensberg trainieren und mich bestmöglich auf das Rennen vorbereiten“, so Martin Smolinski, „ich verfolge weiterhin das Ziel in den Speedway Grand Prix zurückzukehren und da ist es Voraussetzung in den Grand-Prix-Challenge zu kommen, wo die Plätze für den Grand Prix 2020 vergeben werden.“

Einen Tag vor dem Training in Abensberg wird der Bayer noch in Teterow am Start sein. Um 19 Uhr startet am Samstag, 8. Juni das internationale Rennen um den Auerhahnpokal und der Bayer will sich dort mit einer guten Leistung präsentieren, ehe der Fokus auf dem WM-Rennen am Pfingstmontag in Abensberg liegen wird.

Kneitinger Sportstudio auf TVA mit Martin Smolinski als Studiogast:

https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/kneitinger-sportstudio-vom-3-juni-2019/

Platz 2 beim WM Lauf in Herxheim

Nach Herxheim GP: Martin Smolinski ist WM-Spitzenreiter!

Sonnenschein, über 10.000 Zuschauer und die besten Sandbahnfahrer der Welt boten prächtige Voraussetzungen für den ersten WM-Finallauf auf der Langbahn in Herxheim.

Das Rennen selbst verlangte den Fahrern einiges an Feintuning ab, denn im Gegensatz zum Vorjahr als die Rennstrecke nass und dadurch extrem tief und voller Vortrieb war, galt es die Motoren auf die Gegebenheiten anzupassen.

Im ersten Lauf musste Martin Smolinski dann von außen startend, von wo den ganzen Tag über wenig ging, Punkte liegen lassen. In den weiteren Vorläufen lief es für den Olchinger dann jedoch fast perfekt und vor den Halbfinal- und Finalläufen war Smolinski dann punktbester Fahrer.

Im Finale dann ein perfekter Start für Smolinski, doch Ex-Weltmeister Mathieu Tresarrieu hatte die Bahn gut gelesen, fand eine perfekte Linie und schnappte Smoli dir Führung weg.

Wohlwissend, dass die WM-Saison noch lange ist und jeder Zähler wertvoll sein könnte, riskierte der Bayer nicht mehr alles, denn trotz des Sieges von Tresarrieu führt Smolinski die WM-Wertung mit drei Punkten Vorsprung vor dem nächsten WM-Rennen an.

WM Auftakt in Herxheim!

Am Vatertag startet im südpfälzischen Herxheim für Martin Smolinski das Unternehmen Titelverteidigung in der Langbahn-Weltmeisterschaft. Der Bayer geht als Titelverteidiger in das erste von fünf Finalrennen der Langbahn-WM 2019.

Erst ein Rennen bestritt Martin Smolinski in diesem Jahr auf der Langbahn und war mit dem Rennen, das er ungeschlagen gewann, zufrieden. „Wir haben im Team über den Winter sehr akribisch und gut gearbeitet und uns gut auf die Saison vorbereitet. Wir haben noch kleinere Anpassungen vorgenommen und auch an den JAWA-Motoren von Manfred Knappe noch Kleinigkeiten geändert, sodass ich mich jetzt sehr wohl auf meinem Motorrad fühle. Das Rennen in Plattling lief als Test sehr gut“, so der Weltmeister zum Stand der Vorbereitungen.

Der Bayer wird sich beim nahenden WM-Start auch in einer neuen Rolle wiederfinden, denn in der Vergangenheit war Smolinski immer der Jäger, nun als Titelverteidiger ist der Bayer der Gejagte, was Smolinski jedoch als Motivation annimmt. „Ich bereite mich genauso akribisch wie im Vorjahr vor. Im vergangenen Jahr hatte ich auch das nötige Quäntchen Glück, dass ich in der Gesamtwertung auch wieder Punkte gut machen konnte, als ich im Rückstand war“, so der Weltmeister, „es ist auf jeden Fall schwerer konstant, Jahr für Jahr um den Titel mitzufahren. Ich will beweisen, dass mein Weltmeistertitel keine Eintagsfliege war und weitere Titel holen.“

Nach dem WM-Auftakt im Herxheimer Waldstadion findet das zweite WM-Finale Mitte Juni im französischen La Reole statt, ehe der WM-Tross Anfang Juli nach Mühldorf kommt, wo Martin Smolinski im vergangenen Jahr den Gewinn der Langbahn-Weltmeisterschaft nach einem wahren Herzschlagfinale feiern durfte.

Leipzig & Plattling: Zwei Rennen – zweimal ungeschlagen!

Egal ob beim Speedwayrennen um den 2. Opel AMZ Pokal in Leipzig oder beim Sandbahnrennen in Plattling, Martin Smolinski war weder in Leipzig noch in Plattling zu schlagen. Der Bayer beendete beide Rennen als Maximumsieger.

Am Leipziger Cottaweg tut sich wieder was und beim Rennen um den 2. Opel AMZ Pokal in Leipzig war auch Martin Smolinski mit dabei! „Schön, dass sich in Leipzig wieder etwas tut“, so Martin Smolinski, der bereits mehrfach für ein Training nach Leipzig gereist war, „ganz wenige Mitglieder stampfen hier eine Veranstaltung aus dem Boden und organisieren direkt in Leipzig, wo wir mitten in der Großstadt eine Speedwaybahn haben ein Rennen, das verdient absoluten Respekt.“

Sportlich gesehen stach Smolinski als ehemaliger Grand-Prix Fahrer aus dem Teilnehmerfeld heraus und sicherte sich mit einem lupenreinen Maximum den Tagessieg und damit auch den Opel AMZ Pokal vor dem zweitplatzierten Tschechen Zdenek Holub und Stanislaw Melnychuk aus der Ukraine, der Dritter wurde.

Am Sonntag war dann die Umstellung von Speedway auf Langbahn gefordert, denn Martin Smolinski bestritt auf der Sandbahn in Plattling das erste Langbahnrennen der Saison. „Wir haben das Rennen auch genutzt um einige Dinge an meinen JAWA-Morgen von Manfred Knappe zu testen und ich bin damit sehr zufrieden“, zog Martin Smolinski nach einem starken Rennen Bilanz. In den Vorläufen lieferte der Bayer vier ungefährdete Start-Ziel Siege und zeigte der Konkurrenz in jedem seiner Läufe das Hinterrad. Im Tagesfinale dann das gleiche Bild. Vom Start weg übernahm der Langbahnweltmeister die Führung und konnte den Fans sogar während dem Rennen einige Wheelies präsentieren.

„Wir hatten eine schöne Veranstaltung in Plattling“, so Martin Smolinski, „ die Bahn war sehr schnell und ich konnte mit stehendem Start eine Geschwindigkeit von 126 km/h erzielen. Allzu gerne hätte ich auf einer fliegenden Runde getestet ob ich die Bestmarke von Gerd Riss, die bei über 130km/h liegt knacken konnte. Zugetraut hätte ich es mir.“

Der Fokus für Martin Smolinski liegt nun bereits auf den Vorbereitungen für den ersten Finallauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft. Einen Start beim EM-Challenge in Ungarn lehnte der Bayer aus persönlichen Gründen ab, nachdem er kurzfristig ins Feld gerückt wäre.

Erstes Langbahnrennen in Plattling!

Seitdem Martin Smolinski im September in Mühldorf den Weltmeistertitel gewonnen hat, hat der Bayer kein Rennen mehr auf der Langbahn absolviert. Bevor es am Vatertag im südpfälzischen Herxheim um die ersten WM-Punkte zur Titelverteidigung geht, wird der Olchinger noch ein Rennen auf der Langbahn bestreiten. Beim Sandbahnklassiker in Plattling wird Smoli wieder ein Langbahnrennen bestreiten. „Wir wollen unser Material bevor es nach Herxheim geht auf Herz und Nieren testen und das beste Training ist noch immer ein Rennen in dem wir sehen können, wo wir stehen“, so Martin Smolinski im Hinblick auf seinen einzigen Rennstart vor Beginn der Weltmeisterschaft in Herxheim.

Martin startet beim Rennen um den OPEL AMZ Speedway-Pokal in Leipzig!

Am kommenden Wochenende wird Martin Smolinski gleich bei zwei Rennen an den Start gehen. In Leipzig findet am kommenden das 2. Europaoffene Speedwayrennen um den OPEL AMZ Pokal statt. Der Bayer nimmt am Rennen gerne teil und hofft, dass er die Trophäe seines Hauptsponsors mit nach Hause nehmen kann. „Inzwischen unterhalten ich und mein Team eine ganz enge Verbindung nach Leipzig und wir freuen uns schon heute auf das Rennen dort“, so Martin Smolinski, der nach einigen Trainings in Leipzig nun endlich auch ein Rennen im Stadion am Cottaweg bestreiten wird, „es ist schön, dass in Deutschland nicht nur Bahnen verschwinden und geschlossen werden, sondern auch wie in Leipzig eine Bahn aus dem Dornröschenschlaf erweckt wird und auch in einer Stadt wie Leipzig unser Sport wieder präsent ist.“

Erster Sieg in Schweden im zweiten Rennen!

Zwei Rennen hat Martin Smolinski inzwischen in der schwedischen Liga absolviert und am gestrigen Dienstag konnte das Team von Masarna Avesta den ersehnten ersten Sieg feiern. „Wir haben gestern ein richtig gutes Team auf deren Heimstrecke geschlagen“, blickt Martin Smolinski auf den gestrigen Auswärtserfolg zurück, „wir haben einen guten Zusammenhalt im Team, das Management arbeitet sehr gut und auch ich bin mit meinen bisherigen Rennen zufrieden, auch wenn die Punkte das auf den ersten Blick nicht so wiederspiegeln.“

Masarna Avesta – 33
9. Antonio Lindbaeck – 12 (0,2,2,3,2,3)
10. Aleksandr Łoktajew – z/z
11. Martin Smolinski – 7+2 (1,2,0,1,1*,2*)
12. David Bellego – 2 (0,0,0,w,2,0)
13. Kim Nilsson – 5 (2,2,0,1,0)
14. Wadim Tarasienko – 6 (3,0,1,2)
15. Philip Hellstroem-Baengs – 1 (0,0,1)

Kumla Indianerna – 57
1. Kenneth Bjerre – 12 (3,3,3,3,d)
2. Piotr Protasiewicz – 6+2 (1,1,2*,2*)
3. Chris Holder – 11 (3,3,3,1,1)
4. Anders Thomsen – 6+1 (2*,3,1,0)
5. Tai Woffinden – 14 (3,3,2,3,3)
6. Joel Andersson – 2+1 (1*,1,0)
7. Ludvig Lindgren – 6+1 (2,1,2*,1)

3. (57,7) Holder, Thomsen, Smolinski, Bellego – 1:5 – (6:12)
6. (57,2) Bjerre, Smolinski, Protasiewicz, Bellego – 2:4 – (12:24)
7. (57,4) Holder, Lindbaeck, Thomsen, Smolinski – 2:4 – (14:28)
8. (57,4) Woffinden, Lindgren, Smolinski, Bellego – 1:5 – (15:33)
12. (57,8) Bjerre, Bellego, Smolinski, Thomsen – 3:3 – (24:48)
15. (58,8) Lindbaeck, Smolinski, Holder, Bjerre (d) – 5:1 – (33:57)

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Eskilstuna Smederna – 43 pkt

1. Fredrik Lindgren – 14 (3,3,3,3,2)
2. Pontus Aspgren – 2+1 (2*,w,-,-)
3. Michael Jepsen Jensen – 7+1 (1,1*,0,2,3)
4. Andrzej Lebiediew – 7+1 (3,2,1,0,1*)
5. Przemysław Pawlicki – 6 (1,2,3,w,w)
6. Alexander Woentin – 1 (1,w,0)
7. Linus Ekloef – 6+1 (3,2,0,0,1*)

Masarna Avesta – 47 pkt

1. Antonio Lindbaeck – 13+1 (1,2,3,3,3,1*)
2. David Bellego – 0 (0,0,-,-)
3. Martin Smolinski – 6+1 (0,1,1*,2,2,0)
4. Aleksandr Łoktajew – ZZ
5. Kim Nilsson – 13+2 (3,2,2*,2,1*,3)
6. Oskar Fajfer – 5+1 (w,3,1,1*,0)
7. Wadim Tarasienko – 10+2 (2,2*,3,1*,2)

3. (59,60) Lebiediew, Lindbaeck, Jepsen Jensen, Smolinski – 4:2 – (13:5)
5. (59,50) Fajfer, Ekloef, Smolinski, Aspgren (w) – 2:4 – (16:14)
7. (59,60) Lindgren, Nilsson, Smolinski, Ekloef – 3:3 – (22:20)
11. (60,20) Pawlicki, Smolinski, Tarasienko, Lebiediew – 3:3 – (31:35)
13. (60,00) Lindgren, Smolinski, Nilsson, Pawlicki (w) – 3:3 – (37:41)
15. (60,60) Nilsson, Lindgren, Lebiediew, Smolinski – 3:3 – (43:47)

Grenzenloser Jubel: Deutschland fährt zum Paar WM-Finale nach Russland!

Das Finales des Speedway of Nations, der Paar-Weltmeisterschaft, findet erneut mit deutscher Beteiligung statt. Martin Smolinski, Kai Huckenbeck und Michael Härtel haben in der One-Solar-Arena in Landshut den Sprung ins Finale geschafft und werden Deutschland beim zweitägigen Finale in Russland vertreten.

Was eine Nacht in Landshut – Die Temperaturen waren zwar nahe dem Gefrierpunkt, aber auf der Bahn ging es dafür umso heißer zu. Sieben Top-Nationen wollten den Sprung ins Finale schaffen und auch das deutsche Team gab alles um einen der vorderen drei Ränge zu erreichen. „Wir haben es als Team geschafft“, jubelte Martin Smolinski nach dem Rennen, „Platz drei vor heimischer Kulisse in Landshut, somit geht es weiter zum Finale nach Togliatti.“

Für Martin Smolinski und Kai Huckenbeck war das weiterkommen ein hartes Stück Arbeit. Nach einem souveränen 5:1 gegen Italien in dem Martin Smolinski seine ganze Kenntnis von der Landshuter Bahn abrief um im ersten Eck an den Italienern vorbeizugehen bildete eine gute Basis für das spätere Weiterkommen. Huckenbeck und Smolinski mussten in den folgenden Läufen für ihre Punkte hart arbeiten, schafften es aber immer wieder unter dem Jubel der deutschen Anhänger sich ihre Punkte auf der Bahn zu holen, wie auch im Duell gegen die Ukraine. Smoli führte, drosselte den Speed und bremste so die Ukrainer aus was Kai Huckenbeck ermöglichte nach vorne zu kommen und ein weiteres 5:1 für Deutschland zu holen.

Die Spannung gipfelte dann im letzten Vorlauf gegen Polen. Das Deutschland in die K.O. Rennen um den dritten Platz musste stand mehr oder weniger bereits fest, doch mit einem Punktgewinn gegen die Polen könnte man sich die taktisch beste Ausgangslage für diese K.O. Läufe erarbeiten. In einem wahnsinnig spannenden Heat, konnten Martin Smolinski und Michael Härtel den Polen die nötigen Punkte abluchsen. Härtel und Smolinski fuhren voll auf Attacke und überrumpelten die favorisierten Polen regelrecht. Nach einem packenden Heat, in dem Smoli und Härtel den ehemaligen Vizeweltmeister Patryk Dudek auf Distanz hielten, stand es 3:3 – das Stadion tobte!

In den K.O. Läufen ging es dann im entscheidenden Heat gegen Tschechien und diesmal lieferten Kai Huckenbeck und Martin Smolinski einen furiosen Fight auf der Bahn und nach einem erneuten 3:3 gegen die Tschechen stand klar, dass Deutschland neben den Schweden und den Polen beim Finale in Russland dabei sein wird.

Bevor es im Juli nach Russland zum Finale des Speedway of Nations, hat Martin Smolinski bereits kurz nach dem denkwürdigen Rennabend in Landshut die Reise nach Schweden angetreten. Am heutigen Montag wird der Bayer in Masarna Avesta, wo Smolinski einen Ligavertrag unterschrieben hat, trainieren und morgen auch gleich sein erstes Rennen in der Speedway-Elit-Serien, der höchsten schwedischen Liga, absolvieren.