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FIM-Awards: Großer Bahnhof für die Motorradweltmeister

Die FIM-Motorradweltmeister aus den verschiedensten Disziplinen waren am vergangenen Wochenende nach Andorra gereist um im Rahmen der FIM-Awards für die gewonnen Weltmeisterschaften 2018 geehrt zu werden. Erstmals im Kreise der Geehrten war Martin Smolinski aus Olching.

Im Zuge eines Galaabends wurden sämtliche Weltmeister aus den verschiedensten Motorraddisziplinen geehrt. „Das war ein ganz besonderer Abend in einer ganz besonderen Atmosphäre. Das war die größte Ehrung meiner Kariere“, berichtete Martin Smolinski stolz von seiner ersten Ehrung beim Weltverband FIM. In einer kurzen Ansprache verwies der Bayer, der als erster Fahrer aus dem Bahnsport geehrt wurde, nochmals auf die Besonderheit des Bahnsports, denn als einzige Disziplin im weiten Feld der FIM wird im Bahnsport ohne Bremse gefahren, egal ob auf Gras, Sand oder Eis, was den Sport nochmals besonders eigen und riskanter mache.

Abschließend sendete Smolinski noch eine Botschaft ans anwesende Publikum, denn „Hoffentlich sehe man sich im kommenden Jahr wieder und dieser Weltmeistertitel wird nicht mein einziger bleiben!“

Links zu Martins Auftritt aus zwei Perspektiven

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66.Sportlerehrung der Stadt Landshut

Der Ehrungsmarathon geht weiter. Direkt vom Flughafen aus Barcelona/Andorra #FIMawards ging es direkt nach Landshut zur Sportlerehrung der Stadt Landshut. Dank des guten Teamwork war es kein Problem für den AC Landshut Kapitän pünktlich vor Ort zu sein, sein Teamkollege Sandro Wassermann holte Martin vom Flughafen ab. Ehrengast der Sportlerehrung war der ehemalige Fussball Nationalmannschaftsspieler Dietmar Hamann.

Ein Dank geht an die Sportstadt Landshut mit ihrem Oberbürgermeister Alexander Putz. Die Einladung und das Ambiente im Prunksaal des Rathauses ist immer eine Reise Wert.

FIM Awards

Martin bei seiner größten Ehrung in seiner Laufbahn!

Video

Meisterfeier AC Landshut Devils / Martin zeichnet 2 Jahrevertrag

Mann kann schon fast sagen alle Jahre wieder heist es Meisterfeier in Landshut bei den Devils.

Dieses mal in einem neuem Ambiente kamen die Fahrer, Fans, Vorstandschaft und Sponsoren zusammen um den Hattrick des Rekordmeisters zu feiern.

In einer wunderschönen Runde gab es Rückblicke in die vergangene Rennsaison und sehr Zielorientierte Blicke in das Bundesligajahr 2019.

Mit genau dieser Zielorientierung verlängerte Martin seinen Vertrag mit den AC Landshut Devils erneut um 2 Jahre. Es geht somit 2019 in das 10te Bundesligajahr mit den Devils. Die ACL Bosse freuen sich das Martin als Lokal Hero in Landshut bleibt um gemeinsam wie Teamchef Klaus Zwerschina sagte plant im Jahr 2020 den 20 Meistertitel fur den ACL zu erkämpfen, doch wir hatten nichts dagegen wenn es 2019 schon wäre.

Während der Veranstaltung wurde Martin auch die Gewinner Trophy der German Speedway Tour übergeben.

Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, den Tags drauf/ Samstag früh fliegt Martin nach Spanien/ Barcelona um an der großen FIM Weltmeister Gala teil zu nehmen.

Zurück in der schwedischen Speedway Elitserie.

Masarna Avesta
 
Ich freue mich riesig wieder einen guten Verein nach 9 Jahren abstinez in Schweden gefunden zu haben und danke Masarna Avesta für das in mich gesetzte Vertrauen.
 
Als einer der ältesten(der älterste) Fahrer im Team hoffe ich das wir gemeinsam großes Erreichen können. Mit Antonio Lindbäck mit dem ich persönlich sehr gut auskomme und ich mit Ihm schon viele harte Rennen bestritten habe sowie Kim Nilsson der 2007 Junior bei Hammarby Stockholm war als ich dort in der Liga gefahren treffe ich alte Gesichter.
Ich freun mich auf das Jahr 2019.
 
 
Trainer Andreas Sundin sagt:
„Mit Martin im Team bekommen wir eine Menge Routine, die zusammen mit Kim und Antonio dieses junge Team tragen können und er Tipps und Ideen für die Entwicklung der jungen Fahrer geben kann. Zusätzlich zu einer Menge Routine bekommen wir einen guten Speedway-Fahrer in das Team, an das wir glauben.
Martin wird eine gute Ergänzung zu den Fahrern sein, die wir bereits haben. Martin ist auch ein harter und zäher Fahrer wenn es darum geht auf der Strecke zu fahren. Wir freuen uns sehr, dass Martin sich für Masarna 2019 entschieden hat.

Vertragsverlängerung in Zielona Gora

Martin Smolinski verlängert seinen Vertrag mit dem polnischen Spitzenclub Falubaz Zielona Gora um ein weiteres Jahr und steht dem Club somit auch in der Saison 2019 zur Verfügung.

Zur Saison 2018 unterschrieb Martin Smolinski beim Falubaz Zielona Gora (zu Deutsch: Grünberg) einen Einjahresvertrag. Nach einem guten Einstieg in die Saisonvorbereitung verletzte sich der Bayer bei einem Vorbereitungsrennen zum ungünstigsten Zeitpunkt an der Schulter und kam dann nicht wie erhofft in der Ekstraliga, der polnischen Eliteliga, zum Zuge. „Das lief natürlich sehr unglücklich für mich“, erklärt der Bayer zurückblickend auf den Saisonverlauf in Polen, „in den Folgemonaten stand entweder das Team des Clubs, oder es gab Terminüberschneidungen, sodass es zu keinem Einsatz im Team kam.“

Nichtsdestotrotz suchten die Verantwortlichen im Zuge der Kaderplanung das Gespräch mit dem Langbahnweltmeister 2019 und Smolinski einigte sich mit dem Team auf eine Vertragsverlängerung, obwohl es zu keinem Einsatz in der Saison 2018 gekommen war. „Ich habe gerne bei Falubaz verlängert“, so der Olchinger, „mit Nicki Pedersen und Martin Vaculik wurden zwei richtig starke Fahrer verpflichtet und die Verantwortlichen basteln derzeit an einem richtig guten Team, das sehr erfolgreich sein kann. Ich habe mich gefreut, dass mich die Verantwortlichen auch im Kader haben wollen und hoffe natürlich, dass ich in der Saison 2019 auch auf der Bahn die Farben von Falubaz vertreten kann.“

Weltmeisterliche Statistik

Von insgesamt 35 Rennläufen, an denen er in der Weltmeisterschaft 2018 teilnehmen konnte, startete der Bayer in 33 davon. Bei 33 Rennstarts holte Smoli insgesamt 25 Laufsiege. In vier der fünf ausgetragenen Grand Prix Rennen stand Martin Smolinski viermal im Finale und gewann drei der fünf Grand Prix Rennen. In der gesamten Saison musste der neue Weltmeister insgesamt einen Sturz verschmerzen und verlor wichtige Punkte durch einen Ausfall (Riemenschaden) und einer Disqualifikation (Auspuff verloren).

33 von 35 möglichen Läufen gefahrenen.

Davon gewann er 25 Läufe.

1x Sturz, 1x Ausfall Riemenschaden, 1x Disqualifikation Auspuff verloren

Martin stand in 4 von 5 GPs im Finale davon gewann er 3 WM Läufe (Herxheim, Roden, Mühldorf)

Erfahrene WM Punkte/ WM Lauf Platzierung / Gesamtplatz Punktestand / WM Platzierung/ Gesamtplatz

Smolinski Berge

GP1 Herxheim 20P / 1. / 20Punkte / 2. 25P / 2. / 25Punkte / 1.
GP2 La Reole 09P / 10./ 29Punkte / 6. 23P / 3. / 48Punkte / 1.
GP3 Roden 28P / 1. / 57Punkte / 1. 15P / 7. / 63Punkte / 1.
GP4 Eenrum 25P / 4. / 82Punkte /2. 22P / 1. / 85Punkte / 1.
GP4 Mühldorf 27P / 1. / 109Punkte / 1. 23P / 2. / 108Punkte/ 2.

World Champion T-Shirts wieder im Shop

Die Nachfrage auf die Weltmeister T-Shirts war so gross das wir nochmal eine kleine Auflage nachproduziert haben.

In den Farben schwarz und grau ist wieder alles vorrätig, aber wenn es jetzt leer ist sind sie weg.

Hier gehts zum Shop:

https://www.sr-speedperformance.com/produkt/weltmeister-t-shirts-limited-edition

GP 5 – Mühldorf – Im Finale gewinnt Smolinski die WM

Es wurde der Final Countdown, wie ihn Hollywood nicht besser schreiben könnte. Ein Krimi für alle beteiligten Fans, Mechaniker und vor allem für die Fahrer. Martin und sein Team arbeiteten erneut wie ein Uhrwerk. In den ersten beiden Läufen traf der Bayer auf seinen Widersacher Bergé. Im ersten Lauf musste sich Martin vom dritten auf den ersten Rang vorarbeiten und Lauf zwei brachte einen Start-Ziel Sieg. Im dritten Durchgang konnte der deutsche Wildcard Pilot Lukas Fienhage dem späteren Weltmeister einen Punkt abluchsen. Martin versuchte zwar alles fand aber keinen Weg an Fienhage vorbei. Das der Franzose Bergé jedoch zweimal problemlos an Fienhage vorbei gehen konnte lies Martin völlig kalt, er rang in seinem vierten lauf nach hartem Kamp den Weltmeister 2017 Mathieu Tresarrieu nieder und gewann auch seinen fünften Vorlauf. Punktgleich gingen Bergé und Smolinski in das entscheidende Finale, nachdem beide mit siegreichen Halbfinalläufen ihr Gesamtpunktekonto auf 105 Punkte hochschrauben konnten.

Nach einer langen Saison mit fünf Veranstaltungen sollte als ein einzelner Lauf über den Titel entscheiden und dementsprechend war die Spannung im Stadion zu spüren. Martin durfte als erster seinen Startplatz wählen und entschied sich für die Außenbahn, während Bergé von innen startete. Beide Titelkontrahenten erwischten einen guten Start. Martin wählte den längsten möglichen Weg auf der Außenbahn um so Geschwindigkeit aufzubauen während Bergé an der inneren Linie blieb und so am Kurvenausgang kurzzeitig vorne war. Martin berührte bei rund 140km/h die Airfence mit dem Hinterrad um auch den letzten Sandhaufen als Vortrieb zu bekommen und sein MKR Knappe Jawa Werksmotor der kurz vor dem Finale noch schneller übersetzt wurde entfaltete auf der Gegengerade seine volle Leistung. Bergé lies dem Olchinger gerade eine Lenkerbreite an der Bande Platz und genau diese 90cm nutze Smoli. Bei voller Geschwindigkeit übernahm Smoli die Führung, legte vier lupenreine Runden auf die Bahn und fuhr unaufhaltsam zum Titel.

GP 4 – Eenrum – Sieg Bergé aber meiste Punkte Smolinski

Es rasselte erneut Laufsiege, außer Tagesfinale. Martin knabberte von Lauf zu Lauf am Vorsprung seines Kontrahenten Dimitri Bergé. Mit einer konstanten und fokussierten Leistung hatte Martin vor dem Tagesfinale den Rückstand aufgeholt und war Punktgleich mit Berge auf Platz 1 in der WM-Wertung.

Doch im Tagesfinale störte letztlich doch ein Sandkorn im Uhrwerk und nach 13 Laufsiegen in Folge im Langbahn GP knirschte es im Getriebe. Martin wählte im Finale den falschen Startplatz und nach dem Start in der ersten Kurve die falsche Linie. Dadurch wurde sein Reifen in der ersten Runde überbeansprucht, wodurch das Profil und damit der Griff weg war, der für optimalen Vortrieb sorgt. Jeder noch so verzweifelte Versuch nach vorne zu fahren blieb vergebens und Martin musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Da Dimitri Bergé seinen einzigen Grand Prix der Saison gewann, betrug Martins Rückstand vor dem Saisonfinale in Mühldorf drei Punkte.