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WM-Grand Prix endet mit Horrorcrash

Es sollte die Aufholjagd auf den WM-Führenden Dimitri Bergé in Frankreich werden, doch es lief leider nicht wie geplant in Südfrankreich. Nachdem für Martin Smolinski der Grand Prix auf der anspruchsvollen Strecke in La Reole mit einem dritten Platz mäßig begann steigerte sich der Bayer. Auf der schnellen Außenlinie holte Smolinski in seinem zweiten Lauf den ersten Laufsieg und auch im dritten Durchgang mit einem zweiten Platz wichtige Punkte. „Zu dem Zeitpunkt lief es noch einigermaßen gut für mich“, befand Martin Smolinski, der dann jedoch zwei schlechte Läufe lieferte, „in meinem vierten Lauf war es dann einfach nicht mehr gut und ich konnte keine Punkte holen.“

Verhängnisvoll wurde es dann im 13. Lauf des Tages. Der Olchinger war auf dem dritten Rang und versuchte Meter gut zu machen und attackierte den auf Rang Zwei fahrenden Michael Härtel. „Ich habe bei den mäßigen Lichtverhältnissen auf der Bahn außen herum was riskiert, aber am Ende hat ein Meter gefehlt und ich bin unglücklich mit dem Motorrad in die Bande gekracht“, berichtet der Bayer, der in Folge dessen die Kontrolle über sein Motorrad verlor, dass in die Linie von Michael Härtel flog wodurch beide Fahrer spektakulär zu Sturz kamen, „wie ich hörte hat Michi sich am Arm verletzt und ich wünsche Michi auf diesem Wege eine schnelle Genesung und das er schnell wieder auf dem Bike sitzen kann.“

Martin überstand den Sturz glücklicherweise ohne Knochenbrüche oder schwere Verletzungen auch wenn für ihn das Rennen an diesem Abend beendet war. „Ich bin am ganzen Körper grün und blau und habe mir unter anderem einige Prellungen zugezogen“; berichtet Smolinski, der sich nun einige Tage Ruhe gönnen muss um am Wochenende wieder ans Startband rollen zu können.

Mit den Landshuter Devils wird Martin Smolinski das schwere Auswärtsrennen in Wittstock bestreiten. Die Teams von Wittstock und Landshut sind noch ungeschlagen in der laufenden Saison und wer das Rennen gewinnt kann einen großen Schritt in Richtung Finalrennen machen, während der Verlierer des Rennens sich keinen Patzer mehr erlauben darf. „Hinfahren, gewinnen und die Matchpunkte holen“, zeigt sich der Bayer kämpferisch vor dem wichtigen Rennen am Samstagabend in Wittstock.

Martin Smolinski kämpft in Südfrankreich um WM-Punkte

Am kommenden Samstagabend wird Martin Smolinski erneut auf der Langbahn in den Ring steigen. In La Reole in Südfrankreich wird der zweite WM-Grand Prix ausgetragen.

Martin Smolinski will natürlich beim zweiten Grand Prix der Saison erneut kräftig punkten um im Kampf um den WM- Titel mit am Ball zu bleiben. „Wir haben in Herxheim trotz des Sieges Punkte verloren und wollen diese so schnell wie möglich aufholen. In La Reole war ich schon lange Jahre nicht mehr am Start, doch ich erinnere mich noch daran, dass ich damals trotz wenig Erfahrung auf der Langbahn eine EM-Medaille geholt habe und es eine anspruchsvolle Grasbahn war“, so Smolinski zum zweiten WM Finale, zu dem der Tross aus Olching Donnerstag Nacht aufbrechen wird. Gerade in Frankreich sind erfahrungsgemäß die französischen Piloten besonders stark und es dürfte sich ein spektakuläres Rennen entwickeln, da auch der ein oder andere Fahrer nach einem durchwachsenen WM-Start in Herxheim Boden in der Weltmeisterschaft gut machen will. „Jeder einzelne Punkt ist in der Weltmeisterschaft wertvoll und wir wollen mit so vielen Punkten in der Tasche aus Frankreich wieder heimkehren“, formuliert der Bayer seine Ziele für den einzigen Grand Prix in Frankreich.

Das Rennen wird wie schon der erste Grand Prix aus Herxheim live auf dem YouTube-Kanal der FIM am Samstagabend übertragen:
https://www.youtube.com/user/tvfim/videos
Start des Rennens ist um 20:30 Uhr.

Teuer verkauft beim Speedway of Nations

Mit einem starken zweiten Platz beim Qualifikationsrennen in Teterow hatte sich das deutsche Nationalteam für das Finale des Speedway of Nations, wie die Mannschaftsweltmeisterschaft 2018 lautet, qualifiziert. Am Ende der beiden Renntage, die am vergangenen Wochenende ausgetragen wurden, holten Martin Smolinski, Kai Huckenbeck und Michael Härtel insgesamt 23 Punkte und beendeten den Wettbewerb auf Rang 7.

Mit dem siebten Platz hat sich das deutsche Team trotz eines Sturzes im ersten Heat des Tages, der mit Blessuren für beide deutsche Fahrer endete, teuer im Wettbewerb verkauft. In den einzelnen Heats gegen die Top-Nationen der Welt konnten die deutschen Fahrer immer wieder Ausrufezeichen setzen, Punkte einfahren und die Top-Nationen ärgern.

Ergebnisse Speedway of Nations Wroclaw
1. Russland 45 Punkte + 1. im Finale
2. Großbritannien 46 Punkte + 2. im Finale
3. Polen 36 Punkte + 2. im Race-off
4. Dänemark 35
5. Australien 35
6. Schweden 32
7. Deutschland 23: Martin Smolinski 13, Kai Huckenbeck 9, Michael Härtel 1.

Speedweek Artikel Tag 1- Speedway of Nations

Artikel zum ersten Tag des SON von Speedweek.com – Einfach Bild anklicken:

Was ein Wochenende: Deutschland im Finale!

Aufregende Tage liegen hinter Martin Smolinski und seinem Team. Mit einem zweiten Platz in Olching und beim Speedway of Nations in Teterow sowie dem Sieg beim Speedway Paar Cup in Wittstock lieferte Smoli drei starke Rennen ab.

Das Highlight der vergangenen Tage war Martin Smolinskis Auftritt beim Speedway of Nations, der neuen Mannschaftsweltmeisterschaft, die nun mit sieben Nationen je Renntag im Paar-Modus ausgetragen wird. Martin Smolinski und Kai Huckenbeck bildeten ein starkes Duo und stürmten in Teterow beim ersten Event des Wettbewerbs auf den zweiten Platz. Dank diesem zweiten Platz geht es für Martin und Kai nun am kommenden Wochenende im Olympiastadion Breslau um die Weltmeisterschaftsmedaillen. „Ein großer Erfolg für Speedway-Deutschland“, jubelte der Bayer nach dem Rennen, „wir haben gezeigt, was im Speedwaysport in Deutschland möglich ist und mit guten Teamspirit ein Wahnsinns-Ergebnis eingefahren.“

Beim Finale in Breslau, für das sich am Dienstagabend aus dem zweiten Event des Wettbewerbs noch drei Nationen qualifizieren, wird über zwei Tage am kommenden Freitag- und Samstagabend der neue Mannschaftsweltmeister ermittelt. Die Rennen werden erneut über www.speedwaygp.com übertragen.

Auftakt in das große Feiertagswochenende war jedoch bereits am Fronleichnamstag in Olching, wo Martin bei der German Open in seiner Heimatstadt Olching am Start war. Bereits in Olching bot Smolinski eine gute Leistung und sicherte sich nach einem Stechen gegen den Dänen Bjarne Pedersen den zweiten Rang hinter dem britischen Top-Talent Robert Lambert, der mit Punktemaximum siegte.

Zwischen den Rennen in Olching und Teterow durfte in Wittstock bereits der erste Titel des Jahres gefeiert werden. Mit Lukas Fienhage und René Deddens war Martin Smolinski für den MSC Cloppenburg unterwegs und das Trio hatte zur Mitte des Rennens insgesamt 25 Rennen gesammelt und führte die Wertung an. Als stark einsetzender Regen das Rennen beendete, waren die Cloppenburger Meister und nach Platz Vier im Vorjahr durfte das Trio mit dem Cloppenburger Anhang den Sieg beim Speedway Paar Cup feiern.

Als Abschluss der viertägigen Speedwaytorunee war noch ein Rennen im Speedway Team Cup in Landshut geplant, doch da Deutschland am kommenden Wochenende das Finale im Speedway Of Nations bestreitet, dürfen die Fahrer aufgrund des Reglements in der Woche bis zum Finale keine weiteren Rennen bestreiten. Martin unterstützte das Meißener Team dahingehend, dass er den Olchinger Tim Wunderer als seinen Ersatz verpflichtete und in die Rolle des Mechanikers schlüpfte und so Tim und den Meißenern in Landshut als Mechaniker und Tippgeber half.

Martin Smolinski ab Fronleichnam im Dauereinsatz!

Einen Termin hat Martin Smolinski schon immer fest im Kalender vermerkt. Das traditionelle Speedwayrennen an Fronleichnam in Olching. Auf der Bahn, auf der Martin mit dem Rennfahren begonnen hat, wird in diesem Jahr wieder die German Open mit einem international erlesenen Fahrerfeld ausgetragen und der Olchinger Lokalmatador ist natürlich bis in die Haarspitzen motiviert. „Das Fronleichnamsrennen hat für mich schon immer eine enorme Bedeutung und ich will unbedingt eine gute Leistung abliefern. Ich freue mich vor vielen Freunden, Fans und Unterstützern starten zu können“, so Smolinski vor seinem großen Heimspiel.

Das Fronleichnamsrennen ist jedoch nur der Auftakt in einige prall gefüllte Tage. „Nach dem Fronleichnamsrennen geht es für uns weiter nach Wittstock, wo ich für den MSC Cloppenburg beim Speedway Paar Cup an den Start gehen werde“, blickt der Olchinger auf das kommende Wochenende voraus, „letztes Jahr wurden wir in Herxheim nur Vierter und das wollen wir dieses Jahr verbessern. Wir peilen einen Podiumsplatz für den MSC Cloppenburg an.“

Einen Podiumsplatz gilt es auch am Folgetag zu erreichen, wenn Martin Smolinski mit dem deutschen Nationalteam beim Speedway-of-Nations, der Team-Weltmeisterschaft 2018 in die Finalrennen einziehen möchte. Der Bayer wurde mit Kai Huckenbeck und Michael Härtel für das deutsche Team nominiert und will mit dem Team um den Finaleinzug kämpfen. „Eine große Ehre, dass ich dabei sein darf, wenn die Mannschaftsweltmeisterschaft wieder im Paar-System ausgetragen wird“, erklärt Martin Smolinski, der bei den beiden Grand Prix Rennen, die in Teterow ausgetragen wurde, mit am Start war, „mein letzter Start in Teterow an Pfingsten war jetzt nicht gerade besonders gut, aber auch nicht komplett schlecht, sodass ich hoffe, dass ich am Samstag beim Speedway of Nations eine gute Leistung abrufen kann.“ Das deutsche Team trifft in Teterow auf sechs weitere Nationen und nur die Top-Drei Nationen aus Teterow qualifizieren sich für das Finale in Breslau, das über zwei Tage ausgetragen wird. Die Rennen werden europaweit zum Großteil live im TV übertragen. In Deutschland gibt es einen Livestream über www.speedwaygp.com.

Abschluss des Rennens ist am kommenden Sonntag dann für Martin Smolinski und sein Team in Landshut. Doch diesmal wird der Bayer nicht die Weste des ACL tragen, sondern für den MC Meißen im Speedway Team Cup starten. Das Meißener Speedway Team wird wie der Bayer auch von Opel als Hauptsponsor unterstützt, sodass das Engagement des 33-jährigen sehr nahe lag.

Somit also vier Rennen in vier Tagen. „Das könnte stressig werden, aber ich und mein Team sind vorbereitet und wir werden alles daran setzen, dass das kommende verlängerte Wochenende besser läuft als das Pfingstwochenende“, so Smolinski.

Pfingsten lief nicht wie erhofft!

Das Pfingstwochenende mit Renneinsätzen beim Rennen um den Auerhahnpokal in Teterow und der wichtigen WM-Qualifikation in Abensberg lief für den Olchinger nicht wie geplant.

Den ersten Lauf beim Speedwayrennen in Teterow konnte Martin noch für sich entscheiden und so gut in den Renntag starten, doch im zweiten Lauf ging der Bayer zu Boden. Mit zwei dritten Plätzen und einem weiteren Laufsieg kam der Olchinger zwar noch bis ins Halbfinale, wo das Rennen dann jedoch beendet war.

Nach dem Rennen galt es für Martin dann noch eine Entscheidung in Sachen Bergringrennen zu treffen, nachdem er am Nachmittag noch trainiert hatte und in den Tagen vor dem Rennen noch extra ein spezielles Motorrad aufgebaut. „Ich habe auf mein Bauchgefühl gehört. Nach meiner Performance beim Auerhahnpokal und dem Sturz habe ich meinen Start abgesagt. Die Faszination für den Mythos Bergring hat mich aber eingeholt und der Bergring wird mich sicher wieder sehen“, erklärte der Bayer seine kurzfristige Absage.

In Abensberg lieferte der Bayer nach einem Training am Pfingstsonntag kein schlechtes Rennen und schloss die Wertung mit zehn Punkten als Sechster ab. Da sich jedoch nur die Fahrer auf den ersten drei Plätzen für den Grand-Prix-Challenge in Landshut qualifizierten, reichte der sechste Platz nicht zum weiter kommen. „Die anderen waren die paar Punkte die gefehlt haben besser als ich“, resümierte der 33-jährige, „Die Bahn in Abensberg war so gut wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe auch wenn sie nicht viele Linien zuließ. Ich muss die Fehler für das Abschneiden bei mir suchen und hoffen, dass ich vielleicht noch irgendwie über eine Wild-Card in den Challenge rutschen kann.“

Die nächsten Renneinsätze hat Martin, sofern er am kommenden Wochenende nicht in der polnischen Liga zu Zug kommt, bereits in der kommenden Woche: Am Fronleichnamstag wird Martin Smolinski in Olching am Start sein. Tags drauf startet der Olchinger gemeinsam mit René Deddens und Lukas Fienhage für den MSC Cloppenburg beim Speedway Paar Cup in Wittstock.

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Speedweek Bericht zum Rennen in Abensberg

Link zum Nachbericht aus Abensberg:

Einfach auf den Link klicken:

SPEEDWEEK Artikel Abensberg

Martin hört auf sein Bauchgefühl!

Liebe Bergringfans,

Liebe Teterower,

schlechte Neuigkeiten. Nach meiner schlechten Performance gestern beim Auerhahnpokal, 1 Motorrad davon geschmissen , diverse Blessuren hat mein Team und ich beschlossen wir müssen die Priorität auf den WM Quali Lauf am Montag in Abensberg legen. Es war keine leichte Entscheidung für mich aber ich hörte auf mein Bauchgefühl. Die Faszination, der Mythos Bergring hat mich eingeholt doch dieses Jahr muss ich ihn leider absagen.

Bei euch Fans möchte ich mich entschuldigen ich hoffe aber ihr versteht meine Entscheidung. Wünsche allen Teilnehmern ein Unfallfreies Rennen.

Der Bergring sieht mich wieder!

Der Berg rief zum Testen!

Der MC Bergring Teterow ermöglichte es mir einige Testrunden auf dem legendären Bergring zu fahren. Jetzt muss ich in mich gehen und entscheiden ob ich morgen an den Start gehen werde.

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Danke an HighSpeedPhotography / Daniel Sievers für die Bilder