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Durch seine Hüft-OP ist Martin Smolinski zu einer Rennpause verdonnert. So kam es, dass der Olchinger statt am Gashahn zu drehen inzwischen immer häufiger am Mikrofon zu erleben ist. Beim ersten Rennen der German Speedway Masters in Olching moderierte Smoli gemeinsam mit Philipp Schmuttermayr und hatte auch im Live-Stream des Rennens in Olching seinen Part als er mit seinen Rennkollegen vor der Kamera stand statt am Startband. „Der Tag hat eine Menge Spaß gemacht, auch wenn natürlich ein ganzes Stück Wehmut dabei ist, wenn man weiß das die Bikes einsatzbereit in der Werkstatt stehen ich aber nicht am Rennen teilnehmen kann“, so der Olchinger zum Rennen an Fronleichnam auf seiner Heimbahn.

Wenige Tage nach dem Rennen schalteten sich Martin Smolinski mit seinem Norbert Ockenga zusammen mit dem Smolinski am 25.6. auch wieder gemeinsam den Speedway Grand Prix aus Gorzow moderieren wird. Ockenga lädt im Rahmen des von ihm verlegten Magazin Pitwalk immer wieder Größen des Motorsports zum Talk in sein Online-Format Pitwalk-TV ein und in der aktuellsten Ausgabe war Martin Smolinski als Studiogast von Ockenga mit dabei. „Klickt einfach rein und schaut es euch an, ich will nicht zu viel verraten“, so Smoli. Am heutigen Samstag lohnt es sich zudem auch wieder den Eurosport-Player einzuschalten, denn aus Gorzow wird um 19 Uhr der Speedway Grand Prix übertragen, den Norbert Ockenga wieder mit Martin Smolinski inklusive dem Qualifying ab 13 Uhr moderieren wird.

Link zu Pitwalk-TV mit Martin Smolinski: https://www.youtube.com/watch?v=ldJmODcUp-s

Erfreulicherweise kann der Bayer inzwischen auch vermelden, dass er sich im Alltag wieder weitestgehend uneingeschränkt bewegen kann und die Operation an seiner Hüfte als erfolgreich bezeichnet werden darf. „Die Dinge des alltäglichen Lebens gehen wieder uneingeschränkt und ich kann mich endlich wieder schmerzfrei bewegen“, berichtet Martin Smolinski, „bis ich jedoch wieder zu 110% renn-fit bin, wird es jedoch noch ein langer Weg.“

Die künstliche Hüfte sitzt und Martin Smolinski befindet sich bereits auf dem Weg der Genesung. Wie geplant ist der Olchinger seine Reha in Bad Füssing im Johannisbad angetreten und arbeitet an seiner Genesung. „In diesem Jahr werde ich mir die Zeit nehmen, die es brauch um nach der Operation wieder auf 110% Leistungsvermögen zu kommen“, schildert der Olchinger, „vor zwei Jahren war die Situation mit dem Startplatz im Speedway Grand Prix eine andere und wir haben an allen Ecken und Enden voll auf die Tube gedrückt. Ich verfolge noch immer das Ziel in diesem Jahr wieder aufs Motorrad und auch ans Startband zurück zu kehren, werde eine Rückkehr aber nicht mit aller Gewalt erzwingen.“ Bis Ende der Pfingstwoche wird der Bayer noch in der Reha verbringen ehe es dann von zu Hause aus die Arbeit an der Genesung fortgesetzt wird.

Abwechslung vom Alltag in der Reha bietet dem 37-jährigen derzeit seine Tätigkeit als Moderator und Experte bei Eurosport. Gemeinsam mit Norbert Ockenga moderiert der Bayer seit Saisonbeginn alle Speedway Grand Prix Übertragungen live im Eurosport-Player und am kommenden Samstag wird Smoli dann auch im Free-TV zu hören sein. Eurosport wird sich ab 20 Uhr live in den Speedway Grand Prix von Deutschland aus Teterow zuschalten. Am Pfingstmontag will Martin Smolinski dann auch dem Speedwayrennen in Abensberg einen Besuch abstatten, wenngleich er natürlich gerne gefahren wäre. „Pfingstmontag in Abensberg macht immer Spaß und ich wäre wahnsinnig gerne auf der Bahn mit dabei, aber in diesem Jahr ist das leider nicht möglich“, so der Olchinger, der auch das Heimrennen in Olching nur von außen verfolgen kann und dort aber auch ans Mikro greifen wird. „In Olching werde ich auch wieder ans Mikro greifen und das Rennen mitmoderieren“, verrät der redegewandte Bayer.

Speedwayrennen in Neustadt an der Donau und auch Martin Smolinski ist nach überstandener Hüft-OP wieder mittendrin. Zwar nicht auf dem Rennoval, doch abseits der Piste tummelt sich der Bayer bereits wieder unter den Fans und kann von einer geglückten Operation an seiner Hüfte berichten.

„Die Operation dauerte deutlich länger als geplant, da die gesamte Hüfte gewaltig ramponiert war, und der Fuss schon 2cm küzer war“, berichtet Martin Smolinski, „3,5 Std war der operierende Arzt Dr..Fakler im Krankenhaus Passau am operieren, hat jedoch alles sehr gründlich gemacht und ich habe nun einen Titanschaft mit einem Keramik Hüftkopf sowie eine Keramikpfanne mit Keramikinlay bekommen. Die Schmerzen sind inzwischen ganz anders als zuvor und es fühlt sich schon deutlich besser an als vor dem Eingriff.“

Bereits einen Tag nach der Operation konnte sich Martin schon wieder auf Krücken im Krankenhaus bewegen und konnte bereits sieben Tage nach dem Eingriff das Krankenhaus wieder verlassen. Anfangs hatte er noch starke Probleme mit seinem Blutwerten, da er bei der OP viel Blut verloren hatte. „Danke an alle Pflegekräfte sowie den operierenden Arzt, Dr. Fakler der mir die neue Hüfte verpasst hat. Ich fühlte mich von der ersten Minute an im Krankenhaus gut aufgehoben“, so Martin Smolinski, „das neue Hauptlager rechts in meinem Körper läuft schon sehr gut. Doch es ist noch ein langer harter Weg um wieder auf 110% meiner Leistungsfähigkeit zu kommen.“

Derzeit ist Martin noch zu Hause im heimischen Olching bei seiner Familie, ehe es in Bad Füssing in Reha gehen wird, doch am vergangenen Wochenende war Martin auch schon wieder voll ins Renngeschehen eingebunden: Für Eurosport moderierte der Bayer bereits zum zweiten Mal live das Qualifying und das Rennen beim Speedway Grand Prix in Warschau und am Sonntag war Martin zu Gast beim Speedwayrennen in Neustadt. „Natürlich wäre ich lieber selbst am Band gestanden“, so Smoli, „aber der Eingriff konnte einfach nicht weiter aufgeschoben werden. In den nächsten Tagen beginnt meine Reha und wenn alles gut läuft, will ich noch in diesem Jahr aufs Bike zurückkehren.“ In Neustadt wurde Martin auch Zeuge des Sturzes seines Landshuter Teamkameraden Michael Härtel, der im Finallauf des Tages unsanft zu Boden ging. „Es ist nie schön mit anzusehen wenn ein Fahrerkollege absteigt. Ich möchte Michi auf diesem Wege eine baldige und gute Genesung wünschen“ so Smoli.

Trotz allem Ehrgeiz betont der 37-jährige jedoch, dass er seinem Körper die Zeiten geben wird, die er brauchen wird um wieder fit zu werden. „Nachdem ich bei den letzten 2 OPs mir selber einen ziemlich straffen Plan gemacht hab um wieder fit zu sein und damit meinem Körper extrem strapaziert habe, werde ich diesmal meinem Körper die Zeit geben, bis er wieder 100% fit ist“, erklärt Martin Smolinski, „diesmal läuft alles ohne Druck und ohne festen Termin. Ich gehe Step by Step zurück, denn die Hüfte muss jetzt mindestens 25 Jahre halten.“

Für Martin Smolinski hatte die Rennsaison 2022 erst kürzlich begonnen und war dabei so richtig Fahrt aufzunehmen während noch an den letzten Feinheiten gearbeitet wurde. Die neuen Race-Kombis und die Teamkleidung für die Weltmeisterschaftsrennen auf der Langbahn und im Speedway sind inzwischen eingetroffen, doch vorerst kann das gesamte Equipment nicht zum Einsatz kommen. Die Kombis müssen hängen bleiben, die Bikes bleiben auf der Werkstattbühne und die Türen der Rennwerkstatt geschlossen.

Im Frühjahr fing sich Martin Smolinski eine Corona-Infektion ein, was durch den Verlauf der Infektion in einer fünfwöchigen Sportpause wurden die Schwierigkeiten mit der vor zwei Jahren schwer verletzten Hüfte immer gravierender. „Wir haben alles versucht meine eigene Hüfte am Leben zu erhalten, doch die Schmerzen sind mittlerweile unerträglich und ohne Schmerzmittel nicht mehr auszuhalten. Vor allem das alltägliche Leben lässt sich so nicht mehr bewältigen“, fasst der amtierende deutsche Speedwaymeister seine körperliche Verfassung zusammen. In enger Absprache mit Dr. med. Fakler und dem gesamten Doktoren- und Physio- Team ist der Entschluss gefallen, dass sich Martin einer Operation unterziehen und eine künstliche Hüfte bekommen wird. Auf Grund der Vorgeschichte wird es kein leichter Eingriff, aber Martin hat volles Vertrauen in seinen Arzt. Bereits die letzten zwei Operationen (April 2020 & Februar 2021) nach dem Unfall in Leipzig wurden von Dr. med. Fakler durchgeführt der jetzt in Passau stationiert ist. „Ich bekomme ein neues Hauptlager rechts, also eine neue Hüfte und Pfanne und ich hoffe ich werde wieder schmerzfrei und kann den Alltag ohne Schmerzen bewältigen und das Leben mit meiner Familie wieder unbeschwert genießen“, steckt der 37-jährige große Hoffnungen in die Operation und hofft sich im Alltag wieder uneingeschränkt um seine Familie kümmern zu können, „im Moment müssen die einiges mit mir durchmachen. Danke an meine Lebensgefährtin Veronika und die Kids.“

Nach aktuellem Stand ist die Saison vorläufig beendet. Doch Martin wäre nicht Martin, wenn er sich nicht bereits das nächste Ziel gesetzt hat und kämpferisch verkündet: „Ich habe Kontakt zu einem Kollegen gesucht, der mit einer künstlichen Hüfte Weltmeister wurde – kein Geringerer als Kelvin Tatum. Bei ihm ist das jetzt 17 Jahre her. Er saß nach 4 Monaten wieder auf dem Bike. Auch mit Karl Maier konnte ich sprechen. Er hat sich allerdings erst nach seiner aktiven Laufbahn für eine künstliche Hüfte entschieden. Das waren gute Gespräche, die mir Mut machen.“

Der Plan für diese Saison sieht damit komplett anders aus als erwartet. Nach der Operation und der anschließenden Reha ist es das Ziel, Ende des Jahres wieder schmerzfrei auf dem Bike zu sitzen. Die ersten Rennen zeigten, dass trotz der körperlichen Schmerzen Martin immer noch sau schnell unterwegs ist. „Das gesamte Uhrwerk läuft einfach gut – meine eigenen getunten Motoren sind schnell, mein Team arbeitet top und die Fans und Sponsoren stehen geschlossen hinter mir. Ich möchte mich für diese Unterstützung bedanken. Denn Speedway ist nicht einfach nur im Kreis fahren – Speedway ist Leidenschaft“, sagt Smolinski und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich will schon noch die anderen Fahrer ein wenig ärgern.“

Langweilig wird es Ihm auf dem Weg zurück aber bestimmt nicht werden. Mit dem Aufbau seiner Firma Smolinski Oil & More wo er Schmierstoffe, Reinigungsprodukte und Anlas Speedway Reifen vertreibt und in seiner Werkstatt Motoren für Kollegen herrichtet und Oldtimer Restauriert vergehen die vier Monate sicherlich schneller als man denkt.

Am kommenden Samstag treffen die Trans MF Landshut Devils auf Martins ehemaliges Team aus Zielona Gora und liebend gerne wäre Martin gegen sein ehemaliges Team am Startband gestanden und den ehemalige Teamkollegen gezeigt wie man in Martins Wohnzimmer ums Oval fährt.

„Die Belastungstests in den vergangenen Tagen führten allesamt zu einer schnellen Schmerzentwicklung“, muss Smolinski feststellen, „alle Behandlungen und alles was wir an Möglichkeiten ausprobiert haben brachte uns nicht an das erhoffte Ziel schmerzfrei zu werden um wieder volle Leistung bringen zu können.“

Im ersten Rennen der 1. Polnischen Liga feierten die Landshuter mit Martin im Team einen erfolgreichen Auftakt in die Ligasaison, auch wenn der Olchinger in seinem dritten Lauf aufgeben musste und das Rennen nicht zu Ende fahren konnte. Beim Auswärtsrennen in Rybnik, bei dem die Landshuter unterlagen, am vergangenen Wochenende war Martin nicht mit dabei und will sein Team beim Heimrennen gegen Zielona Gora soweit es geht unterstützen. „Ich werde von außen versuchen zu helfen und die Jungs unterstützen“, so Martin, der auch für seine Fans im Stadion präsent sein wird, „mein Shop mit vielen neuen Klamotten wird aufgebaut, mein Race-Bike wird auch mit dabei sein und Autogramme werde ich natürlich auch fleißig schreiben.“

Los geht’s am kommenden Samstag in der One-Solar-Arena Landshut mit dem Rennen zwischen Landshut und Zielona Gora um 16:30 Uhr. Das Stadion öffnet bereits um 14:30 Uhr seine Tore für die Fans, die die Atmosphäre vorm Rennen mitnehmen wollen.

Mit einem Heimsieg sind die Trans MF Landshut Devils fulminant in die erste polnische Liga gestartet. Für Martin Smolinski lief es zu Beginn des Rennens ebenfalls gut. In seinen ersten beiden Läufen konnte der Bayer seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden und mit Siegen vorangehen, ehe er im dritten Durchgang aufgeben musste.

„Ich bin kein Typ der mitten in einem Rennen aufgibt, doch beim ersten Ligarennen mit den Trans MF Devils musste ich auf die Signale meines Körpers achten und aufgeben – Die Schmerzen in meiner Hüfte waren nicht mehr auszuhalten. Mit einem Laufsieg und einem phänomenalen Paid-Win konnte ich auf der Heimbahn brillieren und war gut im Rennen. In meinem dritten Lauf hatte ich wieder einen brillanten Start aber mein rechter Fuß wollte nicht mehr und ich musste aufgeben“, so der Olchinger warum er in der ersten Runde seines dritten Laufs den Gashahn zudrehen und aufgeben musste, „wie ihr alle wisst, ist meine Hüfte seit meinem Unfall immer noch nicht bei 100% wird es auch nie wieder werden. Das ich derzeit überhaupt noch fahren kann, verdanke ich vor allem einem Top-Team das mich seit meinem Unfall medizinisch betreut. Danke an meine Doktoren Dr.Fakler, Dr.Hüning, Dr.Lenz, Dr.Forster. Ebenso muss ich meinem Physioteam Pro Therapie, speziell Franzi, Osteopathie Klaus Wührer in Vilshofen, Heilpraktiker Perchtold und mein Fitness Team von Med Sport Olching und EMS Körperformen Olching. Ohne euch würde und könnte ich schon lang nicht mehr fahren. Danke das ich so ein Top-Team im Hintergrund habe.“

2020 wurde die Hüfte des Olchingers bei einem Trainingssturz stark in Mitleidenschaft gezogen und die Entwicklung in der lädierten Hüfte bereitet dem Olchinger schon seit Wochen Probleme, die bisher noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen waren. „Meine Osteonekrose und die damit verbundene mangelnde Durchblutung des Oberschenkelkopfes schreitet speziell seit meiner Corona Erkrankung im Februar extrem schnell vor ran und ich habe keinen Knochenspalt mehr in der Hüfte. Seitdem ich fünf Wochen lang keinen Sport machen durfte und dann zu schnell zu viel wollte und zu stark wieder angefangen habe geht es mir nicht gut und ich kämpfe Tag für Tag mit den genannten Problemen. Dennoch kann ich nur Danke sagen an all die Leute um mich herum die alles daran setzen mich zu unterstützen“, so der 37-jährige zu seiner körperlichen Verfassung, „im Moment kann ich euch leider nicht sagen wie es weiter geht! Eine künstliche Hüfte rückt immer näher, doch ich will solch einen Eingriff noch nicht und ich setze alles daran was möglich ist um weiter im Sport zu bleiben. Moped fahren kann ich noch immer, und das Starten klappt besser als den je!“

Das kommende Osterwochenende wird der Bayer kein Rennen bestreiten und muss seinem Landshuter Team beim Auswärtsrennen in Rybnik die Daumen drücken. „Teamintern haben wir beschlossen, dass wir abhängig von meinem gesundheitlichen Zustand nur noch von Woche zu Woche planen und arbeiten können“, beschreibt Martin Smolinski seine derzeitigen Planungen und unterstreicht, dass er alles daran setzen wird weiter Rennen fahren zu können, „Speedway fahren ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Berufung mein Leben, daher könnt ihr euch sicher sein, gekämpft wird bis zum Schluss!“

Aufgeben und dann auch noch mitten in einem Lauf, in Führung liegend, für mich eigentlich undenkbar. Und dennoch passierte genau das beim ersten Ligarennen mit den Trans MF Devils, die Signale meines Körpers waren unüberhörbar und ich musste aufgeben – Die Schmerzen in meiner Hüfte waren nicht mehr auszuhalten.

Meine ersten beiden Läufe, ein Laufsieg und einem phänomenalen Paid-Win haben soviel Mut und Antrieb, und selbst nach meinem gewonnenen Start im Lauf drei sah noch keiner das jähe Aus kommen. Mein Bein gab auf und in dessen Folge ich, die einzig richtige Entscheidung, für meine und die Gesundheit aller.

 

Der schwerer Unfall 2020 hat meiner Hüfte auf Dauer geschadet, 100% gesund wie vor diesem Tag wird sie nie wieder sein . Das ich derzeit überhaupt noch fahren kann verdanke ich vor allem einem Top-Team das mich seit meinem Unfall medizinisch betreut. Danke an dieser Stelle an meine Doktoren Dr.Fakler, Dr.Hüning, Dr.Lenz, Dr.Forster. Ebenso muss ich meinem Physioteam Pro Therapie, speziell Franzi, Osteopathie Klaus Wührer in Vilshofen, Heilpraktiker Perchtold und mein Fitness Team von Med Sport Olching und EMS Körperformen Olching danken. Ohne euch würde und könnte ich schon lang nicht mehr fahren. Vergelts Gott,  dass ich so ein Top-Team im Hintergrund habe.

 

Doch meine Osteonekrose und die damit verbundene mangelnde Durchblutung des Oberschenkelkopfes schreitet speziell seit meiner Corona Erkrankung im Februar extrem schnell vor ran und ich habe keinen darstellbaren Knochenspalt mehr in der Hüfte. Seitdem ich fünf Wochen lang keinen Sport machen durfte und dann zu schnell zu viel wollte und zu stark wieder angefangen habe geht es mir nicht gut und ich kämpfe Tag für Tag mit den genannten Problemen. Dennoch kann ich nur Danke sagen an all die Leute um mich herum die alles daran setzen mich zu unterstützen.

 

Im Moment kann ich euch leider nicht sagen wie es weiter geht! Eine künstliche Hüfte rückt immer näher, doch ich will solch einen Eingriff noch nicht und ich setze alles daran um weiter im Sport zu bleiben. Moped fahren kann ich noch immer, und das Starten klappt besser als den je!

 

Teamintern haben wir beschlossen, dass wir abhängig von meinem gesundheitlichen Zustand nur noch von Woche zu Woche planen und arbeiten können.

 

Speedway fahren ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Berufung mein Leben, daher könnt ihr euch sicher sein, gekämpft wird bis zum Schluss

 

Bewegte Tage liegen hinter Martin Smolinski und seinem Team und das obwohl die neue Saison noch gar nicht richtig begonnen hat. Dabei wechselten sich für Martin Smolinski im Zuge der letzten Vorbereitungen auf den Saisonstart in der polnischen Liga schöne Momente wie die Ehrung des ADAC Südbayern für den Gewinn der deutschen Speedwaymeisterschaft im vergangenen Jahr mit Niederschlägen wie der Pleite von Smolis Club in der schwedischen Liga ab.

Die Hiobsbotschaft aus Schweden erreichte den Olchinger Martin Smolinski kurz nachdem die Vorbereitungen für die schwedische Liga abgeschlossen waren. „Für eine Saison in der schwedischen Liga muss quasi eine zweite Basis in Schweden mit Auto, Werkstattequipment etc. geschaffen werden und das war neben den Motorrädern vorbereitet als uns die Nachricht erreichte, dass der Club aus Vetlanda zahlungsunfähig ist und nicht an der schwedischen Liga teilnehmen kann“, so ein konsternierter Martin Smolinski, „viel unglücklicher hätte der Zeitpunkt für das Aus nicht sein können, denn der Plan für die Saison stand und so kurz vor knapp sind natürlich alle Teams besetzt man steht von heute auf morgen ohne Club da.“

Zu den erfreulicheren Momenten gehörte natürlich die Einladung zur Sportlerehrung des ADAC Südbayern wo die erfolgreichsten Motorsportler des ADAC Südbayern 2021 geehrt wurden. Als deutscher Speedwaymeister des Jahres 2021 wurde Martin Smolinski vom ADAC Südbayern in die Motorworld nach München geladen und auf der Bühne für seinen Erfolge geehrt. Zu Beginn der Ehrung wurden Martins gewonnene Titel seiner Laufbahn verlesen und inzwischen vergeht da doch eine gewisse Zeit bis alle Erfolge verlesen sind. „Ich will die Liste gerne noch erweitern“, so der Bayer zu seinen Erfolgen und zur Ehrung, „es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung und es war besonders schön, dass man im Zuge einer solchen Veranstaltung auch mit Motorsportkollegen aus anderen Disziplinen ins Gespräch kommt.“

Trotz der Schreckensmeldung aus Schweden und der gelungenen Ehrung durch den ADAC liegt momentan der Fokus auf dem ersten Heimrennen der Trans MF Landshut Devils in der 1. polnischen Liga. „Wir sind bereit für die Herausforderung und startklar“, so Martin Smolinski vor dem ersten Rennen der Landshuter gegen den Ligafavoriten aus Bydgoszcz. Das erste Saisonrennen der Devils steigt am kommenden Montag um 18 Uhr in der One Solar Arena in Landshut. Das Rennen wird im polnischen Fernsehen live übertragen. Niederbayern TV darf in dieser Saison die Rennen leider nicht live in Deutschland übertragen. Sobald nähere Informationen über legale Streams vorliegen, werden diese auf Smolis Homepage veröffentlicht.

https://youtu.be/ZTSYYHu29Js