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Einen regelrechten Horrorcrash hatte Martin Smolinski am vergangenen Wochenende zu überstehen. Beim Rückrennen im Halbfinale der polnischen Liga in Rawicz wurde Smoli in seinem dritten Lauf nach einer Berührung in die Airfence gedrückt und regelrecht vom Bike katapultiert. Während die Airfence, eine mit Luft gefüllte Barriere vor der Bretterbande, die Kraft des Motorrads aufnahm wurde der Fahrer vom Bike katapultiert, überschlug sich mehrmals und landete hinter der Bande. Das Rennen war für Smoli natürlich gelaufen und die folgenden Tage sind von Schmerzen geprägt. „Man kann dem Herrn nur danken, dass mir nicht mehr passiert ist“, berichtet Smolinski wenige Tage nach dem Sturz, „die Heimfahrt war sehr anstrengend und ohne Schmerztabletten könnte ich mich nicht wirklich rühren.“
Der Bayer wird sich Ende der Woche noch einmal röntgen lassen um Verletzungen im Bereich der Nacken- und Lendenwirbel ausschließen zu können. „Der Aufprall war enorm und ich habe mit den Ärzten vereinbart, dass wir das abchecken werden um eine schwerwiegende Verletzung ausschließen zu können. Das Landshuter Ligateam machte dann auch ohne ihren Kapitän den Finaleinzug in der polnischen Liga mit einem 50:40 Auswärtssieg perfekt machen. „Ein großartiger Erfolg in unserem ersten Jahr“, so der Kapitän, „Glückwunsch und Respekt an die Jungs das sie das heimgefahren haben.“
Zu den Finalrennen in der Bundesliga Ende September und den Finalrennen in der polnischen Liga will Smolinski dann auch wieder aufs Bike zurückkehren – vorbehaltlich des Röntgentermins in den kommenden Tagen. Dies hat auch zur Folge das Smolinski seine Teilnahme am Speedway of Nations für das deutsche Nationalteam absagen muss und nicht für Deutschland an den Start gehen kann. „Ich bin nach dem vergangenen Wochenenden nicht fit genug um ein Rennen zu bestreiten und brauche die Gewissheit das beim Sturz nichts schlimmeres passiert ist, von daher kann ich die Reise zum Speedway of Nations leider nicht antreten.“

Der Crash in Bildern:
https://www.youtube.com/watch?v=SUu12Lqq0gQ

https://www.youtube.com/watch?v=RrHS-GwpiQA

Die Trans MF Landshut Devils haben mit einem fulminanten Sieg gegen das Team aus Rawicz im ersten von zwei Halbfinalrennen einen großen Schritt Richtung Finale in der zweiten polnischen Liga gemacht. Die Fans in der One-Solar-Arena durften einen 60:30 Sieg der Landshuter bejubeln, was dem Team um Kapitän Martin Smolinski einen 30 Punkte Vorsprung für das Rückrennen am kommenden Samstag verschafft.

Die Devils rund um Kapitän Martin Smolinski haben somit die große Chance in ihrem ersten Jahr in der polnischen Liga bereits in das Finale einzuziehen und dann um die Meisterschaft und das damit verbundene Aufstiegsrecht zu fahren.

Das Halbfinale in der polnischen Liga hat jedoch eine Auswirkung auf den Rennkalender von Martin Smolinski. Der Bayer musste schweren Herzens seinen Start in der deutschen Langbahn-Meisterschaft in Vechta absagen, die am gleichen Tag stattfindet. Smoli lies nichts versucht um irgendwie auf schnellstem Wege von Rawitsch im Norden von Breslau nach Rennende nach Vechta zu kommen. „Wir hatten die Möglichkeit eines Privatjets und eines Helikopters geprüft. Für den Helikopter haben wir keine Überflugfreigabe für Berlin erhalten und die Anfahrtswege zum Privatjet nach Leszno und dann nach der Landung nach Vechta wären zeitlich nicht machbar gewesen“, erklärte Smolinski der nichts unversucht gelassen hatte um irgendwie rechtzeitig von Polen nach Vechta zu kommen, „leider kann ich somit keine Nennung für die deutsche Langbahnmeisterschaft absenden und muss meinen Start schweren Herzens absagen.“

Das kommende Wochenende bietet dennoch für Martin Smolinski ein wichtiges Highlight, denn das Rückrennen im Halbfinale der polnischen Liga bietet dem Landshuter Team, dem Club und dem Umfeld auch die Chance auf einen großartigen Erfolg und ein weiteres packendes Rennen in der One-Solar-Arena.

Fulminanter Sieg und in der Endabrechnung eine Weltmeisterschaftsmedaille für Martin Smolinski beim letzten Finalrennen zur Langbahnweltmeisterschaft. Noch vor einem Jahr stand Martin Smolinskis Karriere nach seinem schweren Trainingssturz auf der Kippe und nach dem ersten von letzten Endes nur zwei Finalrennen lag der Bayer noch im Mittelfeld und die Medaillenaussichten waren entsprechend gering. Bedingt durch Rennabsagen schrumpfte der WM-Kalender auf der Langbahn auf nur zwei Rennen und als Achtplatzierter reiste der Bayer mit seinem Team an um am Ende als Vizeweltmeister wieder abzurücken. Mit einem fulminanten Sieg konnte Martin Smolinski nicht nur zeigen was er auf der Langbahn drauf hat und mit dem Sprung vom achten Rang auf den zweiten Gesamtrang einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht.

Beim Rennen in Polen war Martin Smolinski der Mann des Tages und konnte in fünf Vorläufen vier Siege einfahren und musste sich lediglich einmal dem Tschechen Josef Franc geschlagen geben. Als punktbester Fahrer ging Martin Smolinski direkt ins Finale und tat so alles Mögliche um im Gesamtklassement nach vorne zu kommen. Mit der Finalqualifikation des Niederländers Romano Hummel war jedoch bereits vor dem Finale eines Gewissheit: der Niederländer würde neuer Weltmeister werden, denn nach WM-Punkten konnte Hummel von keinem mehr abgefangen werden. Martin tat mit einem blitzsauberen Start-Ziel Sieg im Finale erneut sein Bestes um so weit wie möglich nach vorne zu kommen und konnte mit einem überzeugenden Rennen den Sprung vom achten Platz auf Rang zwei schaffen und wurde ein Jahr nach seiner schweren Verletzung die Vizeweltmeisterschaft feiern und zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist.

Nach 1,5 turbulenten Jahren, die auch emotional einiges abverlangten, darf Martin Smolinski nun mit seinem Team eine Weltmeisterschaftsmedaille feiern. „Leider hat es wegen zwei Punkten nicht ganz gereicht um den Titel zu holen, aber ich ich muss ein Riesenkompliment an Romano Hummel machen. Er hat ne saubere Leistung gefahren, auch in Marmande wo ich nicht schnell genug war“, so Smolinski nach dem Rennen, „danke an mein Team, alle Sponsoren, Partner, alle Mitgieder der Wall of Friends, Pressevertreter, Fans, Freunde und vor allem an meine Familie die hinter mir stehen und den Erfolg so mit möglich gemacht haben. Leider gibt es keinen weiteren Lauf mehr, denn wer weiß was möglich gewesen wäre denn wir hätten nochmal ordentlich Gas gegeben.“

Als einziger Deutscher hat es Martin Smolinski in den Speedway Grand Prix Challenge geschafft, das Rennen in dem jährlich auf sportlichem Wege drei Startplätze für den Speedway Grand Prix vergeben werden. Noch vor einem Jahr war Martins sportliche Zukunft ungewiss und umso bemerkenswerter ist es zu sehen wie der Olchinger ins Rennen starten konnte. Mit zwei Laufsiegen startete Smolinski bärenstark ins Rennen und nach einem zweiten Platz im dritten Durchgang war der Grand Prix 2022 in Reichweite. Im vierten Durchgang dann der Knackpunkt. Die Bahn in Zarnovica produzierte im Laufe des Rennens mehr und mehr Aufsteiger und alle Fahrer, die Rennen um einen Platz im Speedway Grand Prix bis ans Limit gingen hatten mit der Bahn und den Rillen zu kämpfen. Im Kampf um die Positionen muss Smolinski nach einem Aufsteiger in einer der besagten Rillen sein Bike abfangen und konnte nur einen Punkt ins Ziel bringen. „Der Aufsteiger im vierten Durchgang war nicht gut, der hat mich ein Stück weit das Rennen gekostet“, stellte Smolinski im Gespräch mit dem Onlinemagazin SPEEDWEEK.com fest, „im letzten Durchgang konnte ich dann nicht mehr die Linie halten die ich wollte und das wars dann leider.“

Nach einem weiteren dritten Platz im letzten Durchgang war zwar die Qualifikation für den Speedway Grand Prix 2022 dahin, aber der 36-jährige kann mit erhobenem Haupt als fünftplatzierter aus dem Rennen gehen. „Ich habe die deutsche Fahne hoch gehalten und war nah dran“, so Smolinskis Fazit zum Grand Prix Challenge 2021 in Zarnovica in der Slowakei, „mit fortschreitendem Rennen machte sich meine Verletzung aus dem Vorjahr bemerkbar und ich konnte nicht mehr die extreme Innenlinie halten wie zu Beginn des Rennens. Ich war gut vorbereitet und auch die Motoren, die ich inzwischen selbst vorbereite liefen gut, doch wenn man in so einem Rennen nicht in allen Läufen 120% bringen kann wird es eng. Am Ende es hat leider nicht gereicht, aber dennoch gehe ich erhobenen Hauptes aus dem Rennen, denn ich war wieder nah dran am GP was leider keinem anderen Deutschen gelingt.“ Einen Tag nach dem Rennen in der Slowakei landete Smoli mit seinen Trans MF Landshut Devils in der polnischen Liga einen Kantersieg zudem Smoli 12+2 Punkte beisteuerte. Mit den Landshutern hat sich der Bayer im ersten Jahr für die Play-Offs der zweiten Liga qualifiziert.

In den kommenden Tagen wird Martins Weg dann wieder zu Rennen nach Schweden führen, ehe es am kommenden Wochenende nach der Absage des Langbahn Grand Prix in Morizes bereits in das zweite und letzte WM-Finalrennen der Langbahn WM gehen wird.

Bericht & Ergebnis mit Quote von Martin auf SPEEDWEEK.com

https://www.speedweek.com/speedwaywm/news/180332/SGP-Challenge-Eine-grosse-Ueberraschung-in-den-Top-3.html

Martin Smolinski ist zum achten Male deutscher Speedwaymeister. Bei der deutschen Meisterschaft in Stralsund hat der Bayer seinen Titel aus dem Jahr 2019 erfolgreich verteidigt, nachdem 2020 keine deutsche Meisterschaft gefahren wurde. „Vor 1,5 Jahren nach meinem Unfall wusste ich nicht ob ich wieder laufen kann. Jetzt stehe ich wieder ganz oben“, jubelte Martin Smolinski nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft, „Danke an meine Familie und mein Team die immer an mich geglaubt haben. Danke an meine Sponsoren ohne die es nicht funktionieren würde und an alle Fans!“

In Stralsund wurde die deutsche Meisterschaft in einem K.O.System gefahren in dem die Fahrer die zweimal in Folge Dritter oder Vierter in einem Lauf werden ausscheiden. Martin hatte damit jedoch in seinen Läufen nichts zu tun, denn mit drei Laufsiegen katapultierte sich der Olchinger direkt ins Finale in dem er mit einem Start-Ziel-Sieg den Titelgewinn perfekt machte. Vizemeister wurde Kai Huckenbeck, Bronze ging an Norick Blödorn.

Mit dem achten Meistertitel baut Martin Smolinski seine Führung in der ewigen Bestenliste der deutschen Speedwaymeister weiter aus. Mit acht Titeln führt der Olchinger diese Liste inzwischen vor Egon Müller, der fünf Titel gewonnen hat und Gerd Riss mit vier Titeln deutlich an und zieht man die DDR-Meister noch mit in Betracht hat der 36-jährigen inzwischen auch Diethelm Triemer der siebenmal DDR-Meister wurde überholt.

Martin Smolinskis deutsche Meistertitel

2007 in Stralsund
2009 in Landshut
2010 in Brokstedt
2015 in Brokstedt
2016 in Stralsund
2018 in Güstrow
2019 in Abensberg
2021 in Stralsund

Bilder freundlicherweise von Daniel Sievers zur Verfügung gestellt.

Das Renngeschehen in den Speedwayligen ist in vollem Gange und Martin Smolinski steckt mit seinen Ligateams aus Landshut und Masarna Avesta derzeit voll im Rennmodus. Der Rennkalender ist mit Ligarennen in der schwedischen und der polnischen Liga prall gefüllt und Martin konnte mit seinen Teams in den jeweiligen Tabellen mächtig Boden gut machen. „Mit beiden Teams sind die Play-Offs möglich“, analysiert Martin der sowohl das Team in Avesta als auch das Team aus Landshut als Kapitän anführt, „in der polnischen Liga sieht es derzeit recht gut aus. Wir liegen auf dem dritten Rang und können in den letzten zwei Rennen der Vorrunde die Play-Off Teilnahme im ersten Jahr in der polnischen Liga fix machen, was ein großartiger Erfolg für das Team, den Club und das gesamte Umfeld ist. In Schweden ist es derzeit noch etwas knapper, aber wir haben uns wieder in die Mittelfeldränge der Tabelle gefahren und können in den verbleibenden Rennen um die Play-Off Teilnahme kämpfen.“

Bei den Rennen in der schwedischen und der polnischen Liga startet Martin stets mit dem Franzosen Dimitri Bergé im Team und die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. 2018 und 2019 kämpften die Beiden als Kontrahenten hart um den Langbahnweltmeistertitel und während Smolinski 2018 triumphieren konnte holte sich Bergé 2019 den Weltmeistertitel auf der Langbahn. War 2018 das Verhältnis der beiden Langbahnweltmeister noch angespannt ziehen der Bayer und der Franzose in dieser Saison an einem Strang und so war Martin Smolinski als Passagier im Teambus des Franzosen von Schweden nach Wittstock an Bord und reiste mit dem Team Bergé zum Auswärtsrennen der Landshut Devils nach Wittstock. „Das hätte 2018 wohl noch keiner gedacht, dass wir mal zusammen zu einem Rennen anreisen“, so der 36-jährige Bayer.

Eine Medaille in einem deutschen Prädikat gab es für Smolinski zuletzt auch zu feiern. Der Olchinger startete für den MSC Abensberg beim deutschen Paar Cup auf der Strecke in Abensberg und konnte im Rennen ein Maximum abliefern. Gemeinsam mit Mario Niedermeier und Maximilian Troidl konnte Smolinski nach dem Rennen nicht nur ein Maximum feiern, sondern auch die Bronzemedaille beim DMSB-Paar Cup.

Das Finale der deutschen U21-Meisterschaft findet am Wochenende in Olching statt. Auch Martin wird mit dabei sein, wenngleich er nicht selbst am Start sein wird, denn aus dem U21 Alter ist Martin inzwischen schon ein paar Tage raus. „Schade das ich schon zu alt bin, aber ich freu mich wenn ich mal bei nem Rennen ganz einfach die Chance entspannt mit den Fans zu ratschen“, so Smoli.

Am Samstag um 12 Uhr empfangen die Trans MF Devils Landshut das Team aus Poznan in der One-Solar-Arena Landshut und für die Landshuter, die mit einem Rennen weniger einen Matchpunkt hinter Poznan in der Tabelle auf dem sechsten Rang liegen gilt es mit einem Sieg die Hoffnungen auf die Play-Offs aufrecht zu erhalten. „Die Zeit des Lernens kommt langsam zum Ende jetzt brauchen wir Siege und Punkte um in die Play-Offs zu kommen“, gibt sich Martin Smolinski vor dem wihtigen Rennen in der polnischen Liga kämpferisch.

Es wurde ein langer Rennabend in Marmande beim ersten Finallauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft. Martin fuhr in diesem Rennen das erste Mal seit 2019 wieder ein Langbahnrennen und ging bereits im Vorfeld mit gedämpften Erwartungen ins Rennen.

In den Vorläufen lief es auf schwerem Geläuf, an dem bereits nach nur zwei Läufen intensiv gearbeitet werden musste, für Martin Smolinski recht ordentlich und mit 13 Punkten kam Martin in den Last-Chance-Heat in dem noch eine kleine Chance auf das Finale bestand. Die Qualifikation für das Finale glückte dem Bayern bei seinem Langbahn-Comeback nicht und so musste Martin ins kleine Finale in dem er Dritter wurde und den Renntag als Achter abschloss.

„Ich bin unter den Umständen zufrieden“, bilanzierte der Bayer, „es hatte stark geregnet und weder Bahn noch technische Ausstattung des Bahndienstes waren an diesem Abend WM-würdig. Dennoch haben wir das beste daraus gemacht. Mein Team, dass erstmals in dieser Konstellation zusammengearbeitet hatte, hatte viel zu arbeiten da wir immer am Bike gearbeitet haben und ich kann nur sagen Hut ab, denn die Handgriffe haben gepasst und das ganze Team hat super zusammengearbeitet.“