Author: Matthias Frye

München TV schaltet sich in Smolis Werkstatt & Homeoffice

Martin Smolinski arbeitet derzeit im heimischen Home-Office und in seiner Werkstatt um bestens gewappnet zu sein wenn dann endlich die Bahnsportsaison 2020 Fahrt aufnimmt. Aufgrund der Corona-Krise hagelt es aber derzeit eine Absage nach der nächsten und der Saisonstart im Bahnsport verschiebt sich derzeit immer weiter nach hinten.

Kürzlich wurden bereits die ersten Rennen an Christi Himmelfahrt im Mai gestrichen und zahlreiche weitere Rennveranstaltungen im April und Mai wurden von der Absagen-Flut bereits getroffen. „Wir sollten einfach positiv bleiben, uns an die Vorschriften halten. So kann jeder seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und mit dazu beitragen, dass wir uns hoffentlich bald wieder an schönen Rennveranstaltungen erfreuen dürfen“, so Martin Smolinski zur derzeitigen Lage, „es ist weder für uns Fahrer, noch für die Clubs oder sonst wen derzeit einfach. Ich kann nur an jeden appellieren, unterstützt eure lokalen Firmen vor Ort, denn die müssen ihre Mitarbeiter bezahlen und sollen ja auch nach der Krise noch für euch da sein.“

Im derzeit eingeschränkten Alltag von Martin Smolinski schaute derzeit München TV virtuell in der Werkstatt vorbei und der Bayer gewährte dem TV-Sender einen Blick ins Home-Office, seine Werkstatt und sprach über die derzeitige Situation.

Der Sendebeitrag ist unter folgendem Link abrufbar:

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/ausgebremst-speedway-profi-martin-smolinski-steht-vor-einem-jahr-ohne-rennen-und-siegpraemien/

Germes neuer Reinigungs- und Schmierpartner an Bord.

Wir freuen uns, dass wir trotz der schwierigen Zeit einen neuen Partner mit an Bord begrüßen dürfen. Die Firma Germes aus Abensberg ist ab der Saison 2020 unser Partner wenn es um die Reinigung und die Schmierung der Motorräder geht.

Dank der hervorragenden Produkte aus eigener Entwicklung und Herstellung von Germes werden unsere Bikes für den Speedway- und den Langbahn-GP nun noch ein wenig mehr strahlen.

„Wir freuen uns einen Partner mit an Bord zu haben der mit seinem Firmensitz in Abensberg für uns quasi um die Ecke ist“, so Smoli zum neuen Reinigungs- und Schmierpartner, der auch Handreinigungsprodukte im Angebot hat, „Das Händewaschen ist derzeit enorm wichtig und mit gründlichem Händewaschen können Infektionen weiter vermieden werden.“

In der generellen Lage hat sich auch Martin Smolinski mit seinem Team auch auf die derzeitigen Gegebenheiten eingestellt. In Smolis Hauptquartier in Olching ruht der Betrieb weitestgehend und Martin arbeitet derzeit überwiegend alleine und folgt damit den derzeit geltenden Regelungen und Empfehlungen um die Epidemie gut einzudämmen. „Im Moment sitzen wir alle auf heißen Kohlen und warten drauf, dass es endlich losgeht, doch unsere Gesundheit geht vor“, so der 35-jährige zur aktuellen Lage, „wir werden schauen die Schwierige Zeit möglichst gut zu überstehen und vorbereitet sein wenn es wieder los geht. Denkt immer dran die lokalen Firmen, die derzeit ums überleben kämpfen zu unterstützen.“

Erstes Training ist gefahren – Saisonstart ungewiss

Das erste Training auf die neue Saison hat Martin Smolinski am vergangenen Wochenende im sächsischen Meißen absolviert. Wann die neue Saison letztendlich losgehen kann, steht derzeit noch in den Sternen.

60 Runden konnte Martin Smolinski bei besten äußeren Bedingungen in Meißen beim ersten Roll-Out der Saison 2020 absolvieren. Die ersten Runden im Jahr 2020 liefen allesamt reibungslos und dementsprechend zufrieden zeigte sich Martin Smolinski beim Fazit zum ersten Training auf dem Bike. „Ich habe mich sehr wohl gefühlt“, so Smolis Fazit, „ich habe noch keine großartigen Dinge getestet sondern wollte einfach wieder auf dem Motorrad sitzen und fahren und dabei einfach mal den Winterrost abschütteln. Die Bikes liefen gut und auch in der Box haben wir reibungslos gearbeitet was mir ein gutes Gefühl gibt.“

Auch der Bahnsport bleibt derzeit nicht von der Situation um den Corona-Virus verschont und so wurden bereits einige Bahnsportveranstaltungen abgesagt oder verlegt. Unter anderem auch das Osterrennen in Pocking, bei dem Martin ursprünglich auch gestartet wäre, dann aber seinen Startplatz zurückgegeben hat. Aufgrund einer Terminkollision und einer ungeklärten Frage hätte Martin als Fahrer im Speedway Grand Prix und der Langbahn Weltmeisterschaft mindestens ein Rennen der Finalserie nicht bestreiten können und zudem bot sich die Möglichkeit, dass Michael Härtel Martins Platz in Pocking erhalten hätte.

Auch allgemein hat der Bayer noch eine Botschaft in diesen Tagen. „Passt bitte alle auf euch auf und nehmt die Warnungen ernst. Bleibt gesund und hoffentlich sehen wir uns bald wieder… Fingers crossed!“, so der Bayer.

Martin Smolinski sportlich und rücksichtsvoll / Nimmt EM Quali Startplatz nicht an!

Martin Smolinski sah sich gezwungen EM Quali Startplatz nicht an zu nehmen

 

Der Bayer hatte für die Qualifikationsrunde einen der beiden Startplätze die dem Deutschen Motorsportbund (DMSB) bei der Qualifikationsrunde in Pocking zustehen erhalten. Schweren Herzens musste Martin sich gegen die Nominierung aussprechen.

Dies hat 2 verschieden Gründe: Es ist nicht sicher ob die Teilnahme statt gegeben werden wird. Martin konnte nicht bestätigt werden ob er als jetzt permanenter  Speedway Grand Prix Fahrer die SEC Runden bestreiten darf.

Geht man von einer erfolgreichen Qualifikation für die Speedway Europameisterschaft Martins aus, so entsteht hier ein nicht zu lösender Terminkonflikt der klar geregelt ist. WM vor EM. Das erste Finalrennen der Speedway EM in Vojens am 20. Juni kollidiert mit dem Finalrennen zur Langbahnweltmeisterschaft in La Reole .

 

Der Grund seiner späten Absage ist ein sehr sportlicher und rücksichtsvoller für den Veranstalter und Fahrerkollegen. Michael Härtel ist jetzt in Pocking im Line UP .Somit hat der Bayrische Veranstalter Pocking  mit Michael Härtel und Valentin Grobauer zwei bayrische Lokalmatadoren im Feld .

 

Martin wünscht seinen Kollegen viel Glück.

Der Speedway Grand Prix 2020 – Wann und wo fährt Martin Smolinski im GP

Der Speedway Grand Prix ist die Königsklasse im internationalen Bahnsport und Martin Smolinski wird in diesem Jahr zum zweiten Mal in seiner Karriere nach 2014 fest im Line-Up des GP stehen.

2014 startete Martin Smolinski als erster Deutscher permanent im Speedway Grand Prix und konnte den damaligen WM-Auftakt in Neuseeland nach einem unglaublichen Finallauf für sich entscheiden. 2020 kehrt der Bayer nach dem Rückzug des vierfachen Weltmeisters Greg Hancock in die Serie zurück und bereitet sich inzwischen auf den WM-Auftakt Mitte Mai in Warschau vor. Der WM-Auftakt in der polnischen Hauptstadt ist bereits Wochen vor dem Rennen ausverkauft und 54.000 Speedwayfans fiebern dem WM-Start im polnischen Nationalstadion, das für die Fußball Europameisterschaft 2012 errichtet wurde, entgegen.

Nach dem WM-Auftakt wird die Grand Prix Serie bereits an Pfingsten in Deutschland Station machen. In Teterow wird anlässlich des 100. Bergringrennens der Speedway Grand Prix von Deutschland am Samstag vor Pfingsten ausgetragen und Martin Smolinski will bei seinem Heim Grand Prix selbstverständlich eine Top-Leistung abliefern. Auch der darauf folgende GP am 13, Juni in Prag, zu dem traditionell etliche deutsche Fans pilgern dürfte für Martin Smolinski zu einem gefühlten Heimspiel werden.

Insgesamt zehn Grand Prix Veranstaltungen in sieben Ländern gilt es im Grand Prix Kalender 2020 zu bewältigen, was für Martin Smolinski nur mit einem funktionierenden Team im Hintergrund zu machen ist. „Der Grand Prix ist eine gewaltige Herausforderung. Wir stecken derzeit voll in den Vorbereitungen und sind guter Dinge, dass wir gut vorbereitet an den Start gehen können“, so Martin Smolinski, der im Gegensatz zu 2014 inzwischen über Erfahrung im GP verfügt und sich noch gezielter auf die Saison vorbereiten kann.

Die Grand Prix Saison 2020 wird in Deutschland nach aktuellen Medienmeldungen von Sport 1+ übertagen, der Grand Prix aus Teterow soll live auf Sport 1 im Free TV zu sehen sein.

Die GP Termine im Überblick:

Grand Prix 1: 16. Mai 2020 – Warschau (Polen)
Grand Prix 2: 30. Mai 2020 – Teterow (Deutschland)
Grand Prix 3: 13. Juni 2020 – Prag (Tschechien)
Grand Prix 4: 28. Juli 2020 – Cardiff (Großbritannien)
Grand Prix 5: 25. Juli 2020 – Hallstavik (Schweden)
Grand Prix 6: 1. August 2020 – Wroclaw (Polen)
Grand Prix 7: 15. August 2020 – Mallila (Schweden)
Grand Prix 8: 29. August 2020 – Togliatti (Russland)
Grand Prix 9: 12. September 2020 – Vojens (Dänemark)
Grand Prix 10: 3. Oktober 2020 – Torun (Polen)

Martin Smolinski rückt im Speedway Grand Prix für Greg Hancock nach

Letzte Woche hat mit Greg Hancock einer der herausragenden Piloten aller Zeiten seinen Rücktritt aus dem Speedway-GP bekannt gegeben. Der knapp 50-Jährige beendet seine Karriere, um seine an Brustkrebs erkrankte Frau bei der Genesung zu unterstützen.

Im Zuge dessen rückte Martin Smolinski in den Speedway Grand Prix nach. Dieser wurde vom Vermarkter der GP-Serie, BSI und FIM, auf den ersten Reserveplatz gesetzt, nachdem er im vergangenen November bei der Grand Prix Challenge unglücklich ausgeschieden war.

Martin und sein Team ahnten bereits zu diesem Zeitpunkt, dass der Einsatz als erste Reserve durchaus wahrscheinlich sein wird. Doch aus Respekt gegenüber Greg und seiner Familie warteten Martin und sein Team die offizielle Bekanntgabe dieser Neuigkeiten ab. Nun kann die Ernennung auch öffentlich bestätigt werden.

Da Martin seine Mutter Gabriele an die gleiche Krankheit verloren hat und damals eine schwere Zeit durchlebte, kann er die Situation der Familie Hancock sehr gut nachempfinden. Die Nachrückung löst somit gemischte Gefühle in ihm aus – die an sich erfreuliche Nachricht der Nachrückung hätte Martin natürlich lieber aus anderen Gründen erhalten. Martin und sein Team wünschen auf diesem Wege der Familie Hancock ganz viel Kraft für diese schwere Zeit.

Martin bereitet sich nun auf die zehn Grand-Prix-Rennen vor, die in insgesamt sieben Ländern ausgetragen werden. „Ich werde der einzige Deutsche sein, der den kompletten GP absolvieren wird, somit gehöre ich zu den Top-15 Piloten weltweit“, so der 35-Jährige, der als bislang einziger Deutscher 2014 einen Grand Prix gewinnen konnte. Da jeder Sport auch mit den „Local Heroes“ steht und fällt, sind es auch positive Nachrichten für die gesamte deutsche Speedwayszene: „Es zeigt, dass der deutsche Speedwaysport ein hohes Niveau hat. Ein deutscher Teilnehmer ist nicht nur für mich persönlich gut, sondern für den Sport in ganz Deutschland.“

Auch für die Saison 2021 schmiedet Martin bereits Pläne: „Es ist eine große Herausforderung für mein Team und mich, aber ich bin gut aufgestellt und sende ein dickes Dankeschön an all meine Sponsoren und Fans, die so hinter mir stehen – ohne euch wäre es nicht möglich! Mein Ziel ist es, mich nach dem Probejahr im SGP 2014 dauerhaft zu etablieren, das Ziel sind die Top 6, die auch automatisch wieder im GP 2021 stehen werden.“

Martin Smolinski: Immer wieder schön in Leipzig!

Am vergangenen Wochenende war Martin auf der Motorradmesse in Leipzig zu Gast und rührte gemeinsam mit dem MC Post Leipzig die Werbetrommel für den Speedwaysport. „Es war wieder sehr schön in Leipzig bei vielen netten Gesprächen und einer tollen Atmosphäre“, schwärmte der Bayer von seinem Besuch in Leipzig.

Auch auf der großen Showbühne lies sich der Bayer blicken und stand dem Moderator mitsamt seinem Speedwaybike Rede und Antwort. Link zu Martins Auftritt auf der Bühne in Leipzig:

https://www.facebook.com/watch/?v=1474209236081234

Martin Smolinskis Planungen laufen auch Hochtouren!

Der Januar neigt sich dem Ende zu und für Martin Smolinski laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison auf Hochtouren. Neben Gesprächen mit Sponsoren stehen etliche Stunden im Büro und in der Werkstatt im Kalender des Speedwayprofis, der sich auch für die Saison 2020 wieder einiges vorgenommen hat.

Als erste Generalreserve für den Speedway Grand Prix muss der Olchinger natürlich jederzeit parat stehen um auf einen Einsatz im Grand Prix gewappnet zu sein und entsprechend vorbereitet sein. Aus diesem Grund will sich der Bayer in seinem Team mit einem weiteren Mechaniker noch breiter aufstellen. „Wir wollen bestens vorbereitet sein und von daher wollen wir personell im Team noch etwas zulegen und uns weiter verstärken. Wenn der Grand Prix ruft, kann dies an den Rennwochenende ganz schnell zu Doppelstarts führen, die gut vorbereitet sein wollen“, so der Bayer, der sich derzeit aktiv auf der Suche nach einem weiteren Mechaniker befindet.

In der vergangenen Woche standen für Martin Smolinski in Olching und München zudem noch weitere öffentliche Auftritte auf dem Programm. Beim Neujahresempfang der Stadt Olching erhielt er für seine persönliche Ehrentafel am Speedwaystadion die Jahresplakette mit dem deutschen Meistertitel 2019 und der Vizeweltmeisterschaft auf der Langbahn von der Stadt Olching erhielt. Zu Gast war Martin auch wieder bei München TV in der Sportarena und stellte sich dort den Fragen von Moderator Daniel Stock, der in der Sportarena Woche für Woche die Sportnews aus München und Umgebung den Zuschauern näher bringt.

Martins Auftritt bei München TV kann unter folgendem Link im Internet abgerufen werden:

TV-Auftritt München TV

Am kommenden Wochenende geht es für den Bayer erneut nach Leipzig, wo Martin Smolinski zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit zu Gast sein wird. Nach dem gelungenen Angrillen bei OPEL AMZ Leipzig wird der 35-jährige am kommenden Samstag auf der Motorradmesse Leipzig präsent sein. „Ich bin um 13:30 Uhr auf der Bühne und werde auch davor und danach am Stand des MC Post Leipzig sein um den Club zu unterstützen“, blickt der Bayer auf seinen nächsten Besuch in Leipzig voraus, „ich freue mich auf viele interessante Gespräche und jeder Besucher ist eingeladen mich beim Reaktionstest herauszufordern.“

Martin Smolinski kommendes Wochenende in Leipzig!

Langweilig wird es bei Martin Smolinski, auch mit einer Verletzung am Fuß nicht. Der Bayer kann derzeit von guten Fortschritten bei der Genesung des lädierten Knöchels berichten und war in den vergangenen Tagen bereits im JAWA-Werk in Divisov zu Besuch.

„Der Heilungsverlauf im Fuß ist recht gut“, so der 35-jährige, der sich seit seinem Sportunfall in Abensberg in Behandlung befindet, „ich kann zwischenzeitlich schon die Schiene ablegen und auch weitestgehend wieder laufen. Die Behandlung schlägt gut an und ich bin damit vollauf zufrieden.“

Die vergangenen Tage nutzte der Olchinger auch um im JAWA-Werk in Divisov vorbeizufahren und dort über die weitere Zusammenarbeit zu sprechen. „Bei JAWA hat sich einiges getan, seit sie im vergangenen Jahr von einem neuen Besitzer übernommen wurden“, berichtet Smolinski von seinem Besuch in Tschechien, „ich werde auch weiterhin eng mit JAWA zusammenarbeiten und auch in der Saison 2020 auf der Langbahn auf die Motoren von JAWA setzen, die mir Manfred Knappe wieder bestens vorbereiten wird.“

Am kommenden Wochenende wird Martin Smolinskis Weg unter anderem nach Leipzig führen, wo der Olchinger wieder beim Angrillen bei AMZ Leipzig zu Gast sein wird. „Ich werde in einer Filiale von OPEL AMZ Leipzig beim Angrillen mit dabei sein und werde auch mein Bike mitsamt Reaktionstest dabei haben“, blickt der deutsche Speedwaymeister auf seinen Besuch in der sächsischen Metropole voraus, „ich hoffe dass sich viele Fans blicken lassen und auf einen Plausch vorbeikommen werden und mich bei der Reaktion am Start herausfordern.“ Im Rahmen seiner Tour nach Leipzig wird der Bayer auch noch bei Cleverio vorbeischauen. Cleverio wird auch in der Saison 2020 der Helmsponsor von Martin Smolinski sein und auf den HJC Helmen des Olchingers zu sehen sein.

Saisonrückblick 2019

Das Jahr 2019 ist zu Ende und auch für Martin Smolinski und sein Team heißt es nun Bilanz zu ziehen und das vergangene Jahr auch aus sportlicher Sicht Revue passieren zu lassen.

Das Jahr 2019 begann mit einem Schlag des Schicksals – Johann “Stony“ Steinhart, langjähriger Wegbegleiter von Martin Smolinski, verstarb Mitte Februar und hinterlässt noch heute eine große Lücke im Team um Martin Smolinski.

Bereits früh im Jahr 2019 saß Martin Smolinski auf seinem Motorrad und Anfang April ging es dann in die ersten Rennen, nachdem die geplanten Testrennen im März noch allesamt ins Wasser gefallen waren. Für den MSC Cloppenburg gewann der Bayer gemeinsam mit Lukas Fienhage und René Deddens den Speedway Paar Cup und so konnte gleich im ersten Rennen der erste Titel gefeiert werden.

In den folgenden Wochen folgten erfolgreiche Auftritte bei offenen Rennen sowie in der Speedway Bundesliga und der schwedischen Liga. Anfang Mai lieferte Smoli mit Kai Huckenbeck und Michael Härtel ein absolutes Highlight. Beim Speedway of Nations in Landshut gelang Smoli der Sprung mit dem Team Deutschland zum Finale nach Russland.

In den folgenden Wochen lies es der Bayer dann umso mehr krachen. In die Langbahn Weltmeisterschaft startete Smolinski mit einem zweiten Rang in Herxheim und die GP’s in La Reole und Mühldorf gewann der Bayer und lag auf Kurs zur Titelverteidigung. Auch für das zweite große Ziel der Saison 2019, die Rückkehr in den Speedway GP, wurde die erste Hürde souverän mit einem Maximumsieg bei der Qualifikationsrunde in Abensberg genommen. Einen weiteren wichtigen Sieg landete Smolinski Mitte Juli in Abensberg, als der 34-jährige zum siebten Mal deutscher Speedway-Einzelmeister wurde und bei den Rennen quasi von Sieg zu Sieg eilte.

Ein ganz besonders erfreuliches Ereignis für Martin Smolinski und seine Lebensgefährtin. Sohn Ludwig erblickte am 30. Juli das Licht der Welt und machte das Familienglück im Hause Smolinski/ Huber perfekt.

Ende August dann der erste von zwei folgenreichen Stürzen in der Saison 2019. Ausgerechnet beim Grand Prix Challenge in Gorican krachte es im ersten Lauf und Smolinski lädierte sich den Rücken. Dennoch fuhr Smolinski unter Schmerzen weiter und musste auch noch hinnehmen, dass er Opfer eines menschlichen Fehlers wurde, als sich der Startmarschall beim Abwinken der Runden verzählte und ausgerechnet in einem der wichtigsten Rennen des Jahres alles schief ging was schief gehen konnte. Die direkte GP-Qualifikation verpasste Smolinski, doch am Ende der Saison wurde der Bayer immerhin als erst Generalreserve für den GP 2020 nominiert und darf sich berechtigte Hoffnungen auf GP-Einsätze in der Saison 2020 machen.

Geprägt von einer tief sitzenden Prellung im Rücken quälte sich Smolinski durch die Rennen der kommenden Wochen und musste beim vierten von fünf Finalrennen zur Langbahnweltmeisterschaft auch hinnehmen, dass Dimitri Bergé die WM-Führung zurück eroberte.

Dennoch war es für Martin Smolinski noch immer möglich sogar zwei WM-Titel zu gewinnen. Beim Finale der Mannschaftsweltmeisterschaft 2019 wurde Deutschland ein Opfer des Systems mit KO Runden, nachdem das deutsche Team die Vorläufe dominiert hatte. Beim letzten Finallauf der Langbahnweltmeisterschaft in Roden, lief alles auf eine erneute Titelverteidigung im letzten Lauf hinaus, als es im Halbfinallauf erneut zu einem folgenreichen Sturz kam. Smoli fuhr auf den vor ihm fahrenden Franzosen Mathieu Tresarrieu auf, stürzte und brach sich das Schlüsselbein. Der WM-Titel war futsch und auch die Saison 2019 kam verletzungsbedingt zu einem jähen Ende.