Author: Matthias Frye

Martin Smolinski dank OPEL AMZ auch 2020 auf Opel unterwegs!

Am vergangenen Wochenende reiste Martin Smolinski nach Leipzig um der Präsentation des neuen Opel Corsa beim OPEL AMZ Leipzig beizuwohnen. Erfreulicherweise konnte im Rahmen der Präsentation auch gleich noch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen OPEL und deutschen Speedwaymeisters für die Saison 2020 fixiert werden. „Ich komme immer wieder gerne nach Leipzig“, so Smolinski, zu seinem neuerlichen Besuch, „man kommt inzwischen sozusagen zu Freunden und ich fühle mich stets wohl in Leipzig. Zudem bin ich natürlich sehr erfreut, dass wir die gute Zusammenarbeit fortsetzen werden und ich auch 2020 wieder auf Fahrzeugen von Opel AMZ zu den Rennen im In- und Ausland reisen kann.“

Nach Saisonende wurde ordentlich gefeiert!

Mit einer gelungenen Feier hat der AC Landshut am 9. November das abgelaufene Jahr im historischen Zeughaus in Landshut gefeiert und dabei auch schon den Blick auf die Saison 2020 geworfen. „Einfach schön auch mal nach der Saison gemütlich zusammen zu kommen um gemeinsam zu feiern, auch wenn wir in diesem Jahr nur die Vizemeisterschaft feiern dürfen“, zeigte sich Martin Smolinski von der Saisonabschlussfeier begeistert, „ein tolles Ambiente und ein schöner Abend in der Devils-Familie.“

Im abgelaufenen Jahr mussten die Devils des AC Landshut dem MSC Brokstedt im Titelkampf den Vortritt lassen. Deren Kapitän Martin Smolinski konnte das Team während den Finalrennen lediglich als Fan von der Tribüne aus Unterstützen, da er mit gebrochenem Schlüsselbein keine Rennen bestreiten konnte. Für 2020 hat sich der Kapitän wieder einiges vorgenommen, denn im Jahr 2020 soll passenderweise der 20. Bundesligatitel des AC Landshut gefeiert werden. „Mit dem Rückhalt der Fans, der Sponsoren und des Vereins sollte es möglich sein, dieses Ziel zu erreichen. Es macht einfach Spaß, alles funktioniert wie ein Uhrwerk“, so der Kapitän der Landshuter Ligamannschaft.

Am vergangenen Wochenende folgte dann direkt die nächste Feierlichkeit, bei der Smoli zu Gast war. Der MSC Abensberg war mit der Ausrichtung der Süddeutschen Bahnmeisterschaft betraut, auf der Martin Smolinski für den Gewinn der deutschen Speedwaymeisterschaft geehrt wurde.

Mit verheiltem Schlüsselbein ging es vor der Winterpause nochmal aufs Bike!

Noch ein letztes Mal bot der AC Landshut die Möglichkeit einige Runden auf der Bahn zu drehen, bevor die Speedwaybahn in der One-Solar-Arena für die Winterpause vorbereitet wird. Martin Smolinski nutzte, nach erfolgreicher Schlüsselbein-OP und entsprechend gut verlaufener Heilung, die Chance noch einmal aufs Bike zu steigen. „Das Schlüsselbein hat gut gehalten und ich bin froh, dass ich noch einmal aufs Bike steigen konnte“, zeigt sich Martin Smolinski mit dem erfolgreichen Abschluss auf dem Bike zufrieden. Seit Ende September war Martin Smolinski mit gebrochenem Schlüsselbein ausgefallen und hatte die Rennen im Oktober 2019 verletzungsbedingt verpasst. „Es hat richtig Spaß gemacht nochmal zu fahren und die Saison nicht mit einem Sturz zu beenden“, so Smolinski.

In Landshut folgte also die erfolgreiche Rückkehr aufs Bike und der Bayer zeigte sich mit dem Abschluss auf dem Bike zufrieden. „Wir haben schon einige Dinge wie neue Kupplungsteile von Holger Lund und die neuen ANLAS-Reifen für 2020 getestet und konnten erste Erkenntnisse im Hinblick auf die neue Saison gewinnen“, erklärt der 34-jährige, „über den Winter werden wir die Erfahrungen aus dem Training in Landshut in den Aufbau der Bikes einfließen lassen und erhoffen uns dadurch einen Vorsprung in der Vorbereitung auf die neue Saison.“

Im Anschluss an das Training wurde dann vom AC Landshut die Airfence im Stadion abgebaut und für die Winterlagerung vorbereitet. Die gesamte ACL-Familie packte mit an und auch Martin Smolinski als Kapitän der Ligamannschaft half mit die Airfence abzumontieren. „Die Dinger schützen uns Fahrer vor harten Einschlägen in die Streckenbegrenzung und wir Fahrer sind allesamt froh, dass es die Airfence gibt“, so Smolinski, „von daher war ich mir da nicht zu schade beim Abbau mit anzupacken.“

Smoli verlängert in Schweden

Seit dem vergangenen Wochenende steht nun auch fest, dass Martin Smolinski auch 2020 wieder in der schwedischen Eliteserien, der höchsten schwedischen Liga, starten wird. Mit Masarna Avesta verständigte sich der 34-jährige auf eine Vertragsverlängerung zur neuen Saison und wird nun das zweite Jahr in Folge für Avesta in der schwedischen Liga ans Startband rollen. „Ich freue mich, dass die Verlängerung in trockenen Tüchern ist“, so der Bayer, der am morgigen Dienstag zu einer Präsentation und zu Sponsorenterminen nach Schweden reisen wird, „wir werden in der kommenden Saison mit Sicherheit ein gutes Team haben und ich bin nach der abgelaufenen Saison auch wieder mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut und muss mich nicht neu einstellen. Ich freue mich schon heute auf die Saison mit Avesta, denn es macht einfach Spaß für so einem Club in Schweden zu fahren.“

Videolink mit der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung in Schweden: https://www.youtube.com/watch?v=7EG2af9zrRw

Die Gäste drehten am Gashahn

Beim SMOLINSKI PERFORMANCE DAY am vergangenen Samstag im Speedwaystadion Olching an der Toni-März-Straße wie auch beim Sponsorentag des AC Landshut in der One-Solar-Arena bot sich den Sponsoren und Gönnern von Martin Smolinski und des AC Landshut die Gelegenheit selbst auf ein Speedwaybike zu steigen und auf den Rennstrecken einige Runden zu absolvieren. Auch die Kinder kamen beim SMOLINSKI PERFORMANCE DAY nicht zu kurz und durften auch selbst auf die bereitgestellten 50ccm-Motorräder steigen. Im aufgebauten Parcours ging es nicht um das Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit sondern darum ein Fahrzeug im Zusammenspiel mit Gas, Bremse und Kupplung zu kontrollieren und zu bewegen. Eine Videoimpression hiervon gibt es unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=XbO3xQUyPN4&feature=youtu.be

„Zwei wirklich schöne Tage liegen hinter uns“, fasst Smolinski die beiden Events in Olching und Landshut zusammen, „es wurden zahlreiche Runden gedreht und abseits der Strecke wurde viel geplaudert und wir hatten zusammen eine wirklich gute Zeit. Ein gelungener Abschluss einer intensiven Saison!“

Martin Smolinski als Zuschauer beim Rennen um das goldene Band dabei!

Martin Smolinski wird beim Rennen um das goldene Band in Olching zwar dabei sein, jedoch nicht am Startband stehen. „Die Saison ist definitiv gelaufen! Eine Rückkehr aufs Bike nach dem Schlüsselbeinbruch Ende September käme für den 34-jährigen viel zu früh“, stellt der Olchinger vor dem Rennen um das goldene Band, bei dem er gerne mitgefahren wäre fest.

Stattdessen dürfen sich die Rennbesucher immerhin auf ein ausführliches Meet & Greet mit Martin Smolinski freuen, der als Zuschauer vor Ort sein wird und um 12:30 Uhr für Autogramme und Gespräche zur Verfügung stehen wird. „Ich will mich meinen Fans dennoch zeigen und werde mir extra die Zeit nehmen vor Ort zu sein und freue mich auf viele Gespräche“, erklärt der Bayer, der sich bereits beim Bundesligafinale in Landshut zu Beginn des Monats unter die Zuschauer gemischt hatte, „so lange hab ich noch nie um die Bahn in Landshut gebraucht, aber es waren auch viele schöne und nette Gespräche dabei, wobei ich natürlich lieber auf dem Bike sitzen würde um die letzten Rennen der Saison zu bestreiten.“

Der Renntag in Olching ist für die Zuschauer prall gefüllt. Um 10:30 Uhr beginnen die Rennläufe um den Paar-Cup der 250ccm Nachwuchsklasse und um 14:00 Uhr beginnt das Hauptrennen um das Goldene Band, der Schlossbrauerei Maxlrain.

Martin Smolinski darf 2020 auf Grand Prix Einsätze hoffen!

Eine Rückkehr auf die große Bühne des Speedway Grand Prix 2020 hatte sich Martin Smolinski vorgenommen. Beim Challenge im kroatischen Gorican schien der Traum vom Grand Prix nach einer Verletzung und einem menschlichen Versagen des Startmarschalls schon geplatzt, doch nun darf der deutsche Meister wieder auf Einsätze im Speedway Grand Prix hoffen.

Promoter BSI und der Motoradsport Weltverband FIM haben einen Tag nach Bekanntgabe der permanenten Wildcards und damit des kompletten GP-Line-Ups auch die Fahrer der Substitute Liste, auf der Martin Smolinski an erste Stelle steht, bekannt gegeben. Die Substitute Fahrer rücken im Falle von Verletzungen und Absagen der 15 permanenten GP-Fahrer ins GP-Feld und kommen so zu Renneinsätzen im Speedway Grand Prix. „Wir freuen uns von BSI den ersten Reserveplatz bekommen zu haben, und somit als Deutscher wieder den Speedwaysport im SGP2020 vertreten zu dürfen. Es ist eine großer Schritt erneut für mich und auch der deutsche Bahnsport wird dadurch eine große Aufwertung erfahren“, erklärte Martin Smolinski. In der vergangenen Saison kamen in jedem der zehn Grand Prix Rennen Substitute Fahrer zum Einsatz und so darf sich auch Martin Smolinski berechtigte Hoffnungen auf Einsätze machen: „Von der Statistik her gesehen hat die erste Reserve 6 Einsätze oder vielleicht auch mehr im kommenden Jahr sobald ein gesetzter Fahrer auf absehbare Zeit ausfällt, so wie es mir auch in diesem Jahr ergangen ist.“

Als der Bayer von den Verantwortlichen der GP-Serie den ersten Reserveplatz angeboten bekam, sagte der Bayer nicht sofort zu, denn es gilt für den Grand Prix auch eine gewaltige Logistik zu bewältigen. “ Als ich den Anruf von Phil Morris, Race Director FIM, bekam musste ich mich innerhalb von 2 std entscheiden ob ich die erste Reserve annehme oder nicht“, berichtet der Bayer, “ Ich stimmte mich kurzfristig mit mir nahestehenden Personen ab und wir kamen zu der Entscheidung diese Chance wahrzunehmen. Im Hintergrund als Rennteam im Speedway Grand Prix läuft ein gewaltiges uhrwerk das Finanziell als Einsteiger kaum zu bewältigen ist, um in der Weltspitze mithalten zu können. In Anbetracht der kurzen Zeitspanne ist es natürlich nicht wirklich möglich noch weitere Sponsoren zu akquirieren. Doch ich habe mich entscheiden dieses Risiko zu tragen weil es dem deutschen Speedwaysport sehr gut tut und sich dadurch auch neue Impulse für junge und alte Fahrer sowie auch Neueinsteiger, ergeben.“

„Das Leistungsniveau im GP und auch allgemein bei uns im Speedwaysport ist gewaltig hoch geworden. Hier haben wir es als Deutsche Fahrer nicht einfach, da unsere Sportart im FreeTV kaum einen Stellenwert erfährt wie in vielen anderen europäischen Ländern, zB England und Polen oder im skandinavischen Raum“, so der deutsche Meister, “ Es wird nicht einfach das benötigte Budget als Ersatzfahrer auf die Beine zu stellen, doch ich hoffe auf viele Einsätze und gute Punktresultate um gemeinschaftlich mit meinen Partnern eine entsprechende Kostendeckung zu erzielen und würde mich freuen, wenn sich durch die internationale Präsenz der eine oder andere Partner noch dran beteiligen würde um die deutsche Fahne in unserer Sportart gut vertreten zu können.“

Martin Smolinski stand seit Einführung des Speedway Grand Prix in der Saison 1995 in der Saison 2014 als einziger deutscher Fahrer fest im Feld des GP’s und gewann damals den Auftakt in Neuseeland. Es war bis dahin der einzige Grand Prix Sieg eines deutschen Speedway Fahrers. Die Saison 2014 schloss der 34-jährige auf dem zwölften Rang ab und hatte seit der Saison 2014 immer wieder Einsätze als Wildcard Fahrer und als Substitute Rider.

Schlüsselbein gebrochen – Titelverteidigung missglückt!

Schmerzhaftes Ende der WM-Saison 2019 und vermutlich auch der Bahnsportsaison 2019 für Martin Smolinski, der in Roden den Kampf um die Weltmeisterschaft verletzt aufgeben musste und sich bereits im Krankenhaus befindet.

Mit nur einem Punkt Rückstand auf Herausforderer Dimitri Bergé aus Frankreich war Martin Smolinski ins Finale WM-Rennen der Saison 2019 gegangen. In den Vorläufen musste der Olchinger einen Punkt an Lukas Fienhage abgeben, während sich Bergé schadlos halten konnte. Im elften Lauf des Tages trafen Smolinski und Bergé erstmals aufeinander und der 34-jährige konnte den Franzosen hinter sich lassen. In der Tageswertung herrschte wieder Gleichstand, im Gesamtklassement war Smolinski weiterhin einen Punkt zurück.

Verhängnisvoll wurde es im Halbfinale. Smolinski war Zweiter hinter Mathieu Tresarrieu, als er auf den Ex-Weltmeister auffuhr, der zu stark quer stellte. Smolinski ging unsanft zu Boden und verletzte sich am rechten Schlüsselbein. Die Punkte waren weg und Bergé wurde im zweiten Halbfinale als Laufsieger neuer Weltmeister, während sich Martin Smolinski im Krankenwagen befand. Die erschütternde Diagnose: Schlüsselbeinbruch, was vermutlich auch das Ende der Saison 2019 bedeuten wird.

„Gratulation an Dimitri Bergé zum Weltmeistertitel“, so Smolinski aus dem Krankenhaus in Cloppenburg, zu dem sich der Bayer hatte bringen lassen, „ich hätte gerne noch das Finale gefahren um den Titel auf der Bahn auszufahren, doch so muss ich mich mit der Vizeweltmeisterschaft zufrieden geben.“

Langbahn Weltmeisterschaft: Entscheidung fällt in Roden!

Es ist wieder Hochspannung angesagt beim letzten Rennen zur Langbahnweltmeisterschaft im niederländischen Roden. Erneut geht es zwischen Martin Smolinski und dem Franzosen Dimitri Bergé um den Weltmeistertitel auf der Langbahn.

Nach vier gefahrenen Rennen zur Langbahnweltmeisterschaft hat Bergé einen Punkt Vorsprung auf Martin Smolinski, der in Roden seinen Weltmeistertitel aus 2018 verteidigen möchte. „Ich muss zwei Punkte mehr als Bergé holen“, so Smolinski zum WM-Showdown in den Niederlanden.

Bereits im Vorjahr fiel die Titelentscheidung zwischen Smolinski und Bergé erst im letzten Lauf des Tages und auch in diesem Jahr könnte es einen Showdown bis zum Finallauf geben. Smolinski und Bergé werden in den Vorläufen nur einmal gegeneinander fahren und sich in den restlichen Läufen ein Fernduell um die WM-Punkte liefern.

Start beim WM-Rennen in Roden ist am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr. Die Punkte können live im Netz verfolgt werden:

https://www.longtrack-live.com/event/391/2019-fim-long-track-world-championship-final-5-roden

Langbahn Team WM: Nur Bronze im Gepäck!

Beim Finale der Mannschaftsweltmeisterschaft auf der Langbahn sollte für Deutschland die Gold-Medaille her, doch am Ende musste sich das deutsche Team mit Bronze begnügen. Martin Smolinski, Lukas Fienhage und Max Dilger hatten mit Reservefahrer Jörg Tebbe in den Vorläufen die meisten Punkte eingefahren, doch im Halbfinale gegen die Tschechen ging dann der Titel flöten. „Das neue System hat uns den Titel gekostet“, bilanzierte Martin Smolinski, „es ist sehr schade, da wir nach den Vorläufen vorne lagen. Im Halbfinale hab ich vom weißen Gate, was der schlechteste Startplatz des Tages war, keinen Start hin bekommen und ich konnte meine Leistung nicht abrufen! Wir hatten die falsche Team Taktik und haben die Tschechen unterschätzt.“

Tags zuvor schaffte es der Bayer jedoch ins Finale, als es in Cloppenburg um den McDonalds Supercup ging. Mit elf Punkten schloss der Bayer bei der Night of the Fights, die Vorläufe ab und im Halbfinale konnte Smoli den Weltmeister des Jahres 2017 Jason Doyle hinter sich lassen und ins Finale vorfahren. Dort verpasste Smoli zwar den Sprung aufs Siegerpodest, war aber dennoch nicht gänzlich unzufrieden mit dem Rennverlauf.