Matthias Frye

Martin Smolinski macht Fortschritte – EMS Reha Partner aus Olching mit an Bord

Erfreuliche Neuigkeiten aus dem Lager von Martin Smolinski. Sechs Wochen nachdem sich Martin Smolinski seine schwere Hüftfraktur bei einem Trainingssturz in Leipzig zugezogen hat, gibt es einen großen Meilenstein auf dem Weg der Genesung zu vermelden. Am heutigen Dienstag stand im Gröbenzeller Orthopädiezentrum bei Dr. Lenz ein Kontrolltermin an, bei dem auch die lädierte Hüfte geröntgt wurde. „Erfreulicherweise sieht an der Hüfte alles gut aus, auch wenn der beschädigte Nerv mir noch immer zu schaffen macht“, berichtet Martin Smolinski von seinem Termin bei Dr. Lenz, „ich darf im Training jetzt endlich wieder voll belasten und nun den nächsten Schritt in der Reha-Phase machen.“

Zusätzlich zu seinem Trainingsprogramm im Med Sport Fitnesscenter und dem Programm, das der Bayer auf dem Rennrad und zu Hause absolviert setzt Martin Smolinski seit neuestem auch auf das höchst effektive EMS Training im Gesundheitsstudio Körperformen in Olching.

Dank EMS Training bei Körperformen Olching: Olchinger machen Olchinger fit

Das Team von Körperformen Olching unterstützt den Olchinger zusätzlich bei seinem Ziel bis Ende Juli wieder fit zu werden. Mit dem EMS (Elektro-Muskel-Stimulation)- Training wird die Muskulatur besonders tiefenwirksam aufgebaut oder wie in Martins Fall regeneriert. „Das EMS Training eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten und neben der Regeneration der Muskeln im Hüftbereich und meinem gesamten Körper, die nach meinem Unfall besonders gelitten haben, kann ich als positiven Nebeneffekt auch deutliche Verbesserungen an meinen Bandscheiben feststellen. Mein Bandscheibenleiden konnte schon gelindert werden“, so Smolis Fazit zur hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Team von Körperformen Olching“, „ich kann das Team und das Training bei Körperformen Olching nur empfehlen. Die ausgebildeten Trainer wissen was sie tun, als macht einfach einen Termin dort aus.“

Während es bei Martins Genesung mit großen Schritten nach vorne geht, ist in Sachen Rennen derzeit noch weitestgehend Ruhe in der Speedwayszene, denn lediglich in der polnischen Liga wird derzeit gefahren. Nach aktuellem Stand der Dinge soll es für Martin und sein schwedisches Ligateam Masarna Avesta am 11. August in der schwedischen Liga losgehen. Ob es einen Speedway Grand Prix geben wird und wie viele Rennen dieser umfassen wird steht derzeit noch in den Sternen. „Wir Fahrer erfahren meist alles auch nur sehr kurzfristig, einen Tag bevor die News an die Öffentlichkeit dringen und wissen auch nur, dass bis auf drei Veranstaltungen bis jetzt alles abgesagt ist“, so Smoli.

Voller Kalender auf dem Weg zurück

Üblicherweise ist Martin Smolinskis Rennkalender im Juni prall gefüllt und der Olchinger jettet von Bahn zu Bahn um dort seine Rennen zu bestreiten. Nach seinem schweren Trainingssturz im Mai in Leipzig ist der Bayer inzwischen wieder zurück im heimischen Olching, doch wer erwartet hat, dass Martin Smolinski still und ruhig auf der Couch abwartet bis alles wieder gut liegt ganz schön falsch.

Martin Smolinski arbeitet derzeit in den heimischen vier Wänden als auch auswärts daran um schnell wieder auf die Beine zu kommen und fit zu werden. Der 35-jährige ist derzeit Dauergast im Med Sport Fitness bei Markus Pielenz und arbeitet mit seinem Osteopathen Josef Perchtold und seinem Physiotherapeuten Martin Müller ganz eng zusammen um wieder fit zu werden. „Ich habe mir ein Ziel gesteckt bis wann ich wieder fit werden will und dafür gebe ich derzeit alles. Ich habe gute Anlaufstellen, an denen ich bei der Erreichung des Ziels bestmöglich unterstützt werde und dank Endoberatung Marco kann ich auf ein Reizstromgerät zugreifen durch das ich auch den in Mitleidenschaft gezogenen Nerv bei der Genesung und Erholung unterstützen kann“, so der Bayer.

Nach der Operation im Mai erhielt Martin Smolinski im Gespräch mit dem operierenden Arzt Dr. Fakler die Prognose einer 12-wöchigen Rehabilitationszeit nach der OP. „Wir haben uns dann nach einem tieferen Gespräch und bei gutem Verlauf auf eine zehnwöchige Rehabilitationszeit verständigt, die meinem Ziel Ende Juli wieder fit zu sein mehr entspricht“, so Smoli zu seinem Ziel. Im August wird die schwedische Liga wieder ihren Betrieb aufnehme und auch die Weltmeisterschaftsrennen im Speedway Grand Prix und auf der Langbahn sind für diesen Zeitraum vorgesehen, sodass der Bayer dieses Fernziel im Visier hat. „Corona hat uns aber dennoch gelehrt, dass wir immer nur von Woche zu Woche planen können uns so sind auch ab August noch weitere Verschiebungen möglich. Wenn ich 100% fit bin wenn es losgehen sollte, dann möchte ich auch wieder voll im Renngeschehen mit dabei sein“, so Martin Smolinski zu seinem persönlichen Zeitplan für sein Comeback nach seiner schweren Verletzung.

Bedingt durch die Verletzung und die anhaltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie konnten auch die Rennveranstaltungen seiner Clubs aus Abensberg und Olching an Pfingsten und Fronleichnam nicht gefahren werden, die für den 34-jährigen immer ein Highlight im Rennkalender darstellen. „Die Rennen in Abensberg und Olching fielen der Corona-Pandemie zum Opfer und ich hätte selbst wenn diese stattgefunden hätten nicht dabei sein können. Ich hoffe, dass alle Clubs, die derzeit Einschränkungen erleben müssen, alle wieder zurückkommen“, so Smoli abschließend.

Martin Smolinski nach Trainingssturz operiert

Da in Bayern derzeit noch keine Trainings möglich waren, führte Martin Smolinskis Weg erneut nach Sachsen, wo der Bayer bereits vergangene Woche in Meißen trainiert hatte. Heuer ging es nach Leipzig ins Stadion am Cottaweg unweit der Red Bull Arena in Leipzig. Zum Einsatz sollte ein neuer GTR-Motor aus der Motorenschmiede von Ex-Weltmeister Marcel Gerhard kommen, der weiter getestet werden sollte.

Für Martin Smolinski endete das Training dann nicht nach Plan! Bei einem Wheelie wurde der 35-jährige von einer Bodenwelle ausgehebelt und stieg heftig ab. Von der Bahn ging es dann direkt ins Krankenhaus auf die Notfall-Intensiv-Station wo sich erste Befürchtungen von der Bahn bestätigten. Der rechte Oberschenkelkopf ist gebrochen und war aus der Hüfte ausgekugelt wodurch auch die Pfanne an der Hüfte Schaden nahm.

„Ganz großes Dankeschön an meinen Mechaniker Mischa, der einen Tag nach seinem Geburtstag top reagiert hat“, meldet sich Martin Smolinski aus dem Krankenhaus zu Wort, „die Nacht war nicht leicht und viel Schlaf war auch nicht drin, da ich stündlich Schmerzmittel gebraucht hab.“ Die OP verlief nach Einschätzung des Langbahnweltmeisters von 2018 soweit auch zufriedenstellend: „Ich habe noch immer Schmerzen, aber die Schmerzmittel helfen. Der Knochen war stark verkeilt und es war nicht einfach ihn zurück in die Pfanne zu drücken“, so Smoli nach der Operation, die gut verlief aber auch einiges an Zeit in Anspruch nahm, „ich bin in meiner Bewegung sehr stark eingeschränkt und es ist alles noch stark angeschwollen. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass sich auch der Ishias-Nerv wieder beruhigt, da ich den rechten Fuß seit dem Sturz noch nicht richtig anziehen kann.“ Wann es für den Bayer wieder gen Heimat geht und wie lange der Heilungsprozess dauern wird kann derzeit noch nicht gesagt werden. „Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben und alle sind sehr freundlich“, so Martin Smolinski, „ich bedanke mich auch schon für die vielen Genesungswünsche die mich auf verschiedensten Wegen erreicht haben.“

Nach Zwangspause: Roll-Out in Meißen

Die neuerlichen Lockerungen im Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS-CoV-19 machten es möglich das am vergangenen Wochenende wieder die Motoren brummten. Für Martin Smolinski und Mechaniker Mischa Völkner hieß das Van beladen und ab auf die Piste, auch wenn rund 450km auf der Autobahn zu absolvieren waren um in Meißen in der Nähe von Dresden trainieren zu können.

„Das Training lief sehr gut“, zog Martin Smolinski nach seinem zweiten Training in Meißen in diesem Jahr Bilanz. Vor dem Corona-Bedingten Lockdown war der Bayer bereits in Meißen gewesen um zu trainieren. „Als wir vor dem Lockdown in Meißen waren, war es darum gegangen einfach mal wieder auf dem Bike zu sitzen und zu fahren. Dieses Training hatten wir hingegen genauer strukturiert und uns vor allem auf die Tests der neuen Anlas-Reifen konzentriert. Die Reifen, an deren Entwicklung ich auch beteiligt war, haben sehr gut gearbeitet und auch die neuen Dämpfer von Bitubo haben gut funktioniert.“

Geprägt war der erste Trainingstag nach den kürzlich beschlossenen Lockerungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie von den geltenden Vorschriften. „Der Motorsportclub Meißen hatte den gesamten Ablauf wirklich gut organisiert. Der Zugang zum Fahrerlager erfolgte sehr strukturiert und wir Fahrer hatten die nötigen Abstände in der Box“, berichtet der Bayer von den Maßnahmen die der Club zur Durchführung des Trainings umsetzen musste.

Da in den kommenden Wochen noch nicht mit Rennveranstaltungen zu rechnen ist hat sich der Bayer vorgenommen jede sich bietende Trainingsmöglichkeit zu nutzen. „Wir wissen alle nicht genau wann es los gehen wird und ich will so gut wie möglich in einer guten Form sein sobald es los geht“, blickt Smoli auf die nächsten Wochen voraus.

Rennfeeling aus Landshut am Samstag

Endlich wieder ein Rennen – wenn auch zunächst nur ein virtuelles Rennen. Am kommenden Samstag veranstaltet der AC Landshut ein virtuelles Speedwayrennen, bei dem das Landshuter Ligateam rund um Martin Smolinski gegen eine virtuelle Gegnerschaft bestehend aus Fans, Betreuern und Offiziellen des ACL antreten.

Die einzelnen Rennergebnisse werden an einem Rennsimulator simuliert und das ganze Event wird Online auf der Facebookseite des AC Landshut übertragen. Der ACL will den Fans online ein gewisses Rennfeeling auf den heimischen Bildschirm bringen und hat ein Programm für die Übertragung vorbereitet.

Die Fans können sich für das virtuelle Rennen online Tickets erwerben und so den AC Landshut, den die Corona-Krise ebenfalls hart getroffen hat unterstützen. „Corona trifft uns alle“, so Martin Smolinski, „wir Fahrer wollen fahren, die Fans wollen uns auf der Bahn sehen und anfeuern, doch wenn die Clubs die Krise nicht überstehen dann haben wir auch ein gewaltiges Problem. Mit den Onlinetickets kann der ACL für den die Kosten weiterlaufen unterstützt werden, sodass auch der Club die Krise überstehen kann. Lasst uns als Devils zusammenhalten und den Club mit einem Ticketkauf unterstützen.“

Tickets für das Onlinerennen: https://www.etix.com/ticket/v/10295/onesolararena-landshutellerm%FChle?cobrand=ACL2020

Facebookseite des AC Landshut: https://www.facebook.com/ACLDevils

Da der Verlauf der Corona-Pandemie derzeit Lockerungen zulässt prüft Martin Smolinski derzeit auch alle Möglichkeiten um am kommenden Wochenende irgendwo auf dem Motorrad zu sitzen. „Wir schauen derzeit wo was gehen könnte und wenn es irgendwo geht werden wir auf jeden zum trainieren fahren. Die Bikes sind bereit und ich kann es auch nicht erwarten wieder auf dem Bock zu sitzen und den Gashahn aufzudrehen“, so Martin Smolinski.

München TV schaltet sich in Smolis Werkstatt & Homeoffice

Martin Smolinski arbeitet derzeit im heimischen Home-Office und in seiner Werkstatt um bestens gewappnet zu sein wenn dann endlich die Bahnsportsaison 2020 Fahrt aufnimmt. Aufgrund der Corona-Krise hagelt es aber derzeit eine Absage nach der nächsten und der Saisonstart im Bahnsport verschiebt sich derzeit immer weiter nach hinten.

Kürzlich wurden bereits die ersten Rennen an Christi Himmelfahrt im Mai gestrichen und zahlreiche weitere Rennveranstaltungen im April und Mai wurden von der Absagen-Flut bereits getroffen. „Wir sollten einfach positiv bleiben, uns an die Vorschriften halten. So kann jeder seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und mit dazu beitragen, dass wir uns hoffentlich bald wieder an schönen Rennveranstaltungen erfreuen dürfen“, so Martin Smolinski zur derzeitigen Lage, „es ist weder für uns Fahrer, noch für die Clubs oder sonst wen derzeit einfach. Ich kann nur an jeden appellieren, unterstützt eure lokalen Firmen vor Ort, denn die müssen ihre Mitarbeiter bezahlen und sollen ja auch nach der Krise noch für euch da sein.“

Im derzeit eingeschränkten Alltag von Martin Smolinski schaute derzeit München TV virtuell in der Werkstatt vorbei und der Bayer gewährte dem TV-Sender einen Blick ins Home-Office, seine Werkstatt und sprach über die derzeitige Situation.

Der Sendebeitrag ist unter folgendem Link abrufbar:

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/ausgebremst-speedway-profi-martin-smolinski-steht-vor-einem-jahr-ohne-rennen-und-siegpraemien/

Germes neuer Reinigungs- und Schmierpartner an Bord.

Wir freuen uns, dass wir trotz der schwierigen Zeit einen neuen Partner mit an Bord begrüßen dürfen. Die Firma Germes aus Abensberg ist ab der Saison 2020 unser Partner wenn es um die Reinigung und die Schmierung der Motorräder geht.

Dank der hervorragenden Produkte aus eigener Entwicklung und Herstellung von Germes werden unsere Bikes für den Speedway- und den Langbahn-GP nun noch ein wenig mehr strahlen.

„Wir freuen uns einen Partner mit an Bord zu haben der mit seinem Firmensitz in Abensberg für uns quasi um die Ecke ist“, so Smoli zum neuen Reinigungs- und Schmierpartner, der auch Handreinigungsprodukte im Angebot hat, „Das Händewaschen ist derzeit enorm wichtig und mit gründlichem Händewaschen können Infektionen weiter vermieden werden.“

In der generellen Lage hat sich auch Martin Smolinski mit seinem Team auch auf die derzeitigen Gegebenheiten eingestellt. In Smolis Hauptquartier in Olching ruht der Betrieb weitestgehend und Martin arbeitet derzeit überwiegend alleine und folgt damit den derzeit geltenden Regelungen und Empfehlungen um die Epidemie gut einzudämmen. „Im Moment sitzen wir alle auf heißen Kohlen und warten drauf, dass es endlich losgeht, doch unsere Gesundheit geht vor“, so der 35-jährige zur aktuellen Lage, „wir werden schauen die Schwierige Zeit möglichst gut zu überstehen und vorbereitet sein wenn es wieder los geht. Denkt immer dran die lokalen Firmen, die derzeit ums überleben kämpfen zu unterstützen.“

Erstes Training ist gefahren – Saisonstart ungewiss

Das erste Training auf die neue Saison hat Martin Smolinski am vergangenen Wochenende im sächsischen Meißen absolviert. Wann die neue Saison letztendlich losgehen kann, steht derzeit noch in den Sternen.

60 Runden konnte Martin Smolinski bei besten äußeren Bedingungen in Meißen beim ersten Roll-Out der Saison 2020 absolvieren. Die ersten Runden im Jahr 2020 liefen allesamt reibungslos und dementsprechend zufrieden zeigte sich Martin Smolinski beim Fazit zum ersten Training auf dem Bike. „Ich habe mich sehr wohl gefühlt“, so Smolis Fazit, „ich habe noch keine großartigen Dinge getestet sondern wollte einfach wieder auf dem Motorrad sitzen und fahren und dabei einfach mal den Winterrost abschütteln. Die Bikes liefen gut und auch in der Box haben wir reibungslos gearbeitet was mir ein gutes Gefühl gibt.“

Auch der Bahnsport bleibt derzeit nicht von der Situation um den Corona-Virus verschont und so wurden bereits einige Bahnsportveranstaltungen abgesagt oder verlegt. Unter anderem auch das Osterrennen in Pocking, bei dem Martin ursprünglich auch gestartet wäre, dann aber seinen Startplatz zurückgegeben hat. Aufgrund einer Terminkollision und einer ungeklärten Frage hätte Martin als Fahrer im Speedway Grand Prix und der Langbahn Weltmeisterschaft mindestens ein Rennen der Finalserie nicht bestreiten können und zudem bot sich die Möglichkeit, dass Michael Härtel Martins Platz in Pocking erhalten hätte.

Auch allgemein hat der Bayer noch eine Botschaft in diesen Tagen. „Passt bitte alle auf euch auf und nehmt die Warnungen ernst. Bleibt gesund und hoffentlich sehen wir uns bald wieder… Fingers crossed!“, so der Bayer.

Martin Smolinski sportlich und rücksichtsvoll / Nimmt EM Quali Startplatz nicht an!

Martin Smolinski sah sich gezwungen EM Quali Startplatz nicht an zu nehmen

 

Der Bayer hatte für die Qualifikationsrunde einen der beiden Startplätze die dem Deutschen Motorsportbund (DMSB) bei der Qualifikationsrunde in Pocking zustehen erhalten. Schweren Herzens musste Martin sich gegen die Nominierung aussprechen.

Dies hat 2 verschieden Gründe: Es ist nicht sicher ob die Teilnahme statt gegeben werden wird. Martin konnte nicht bestätigt werden ob er als jetzt permanenter  Speedway Grand Prix Fahrer die SEC Runden bestreiten darf.

Geht man von einer erfolgreichen Qualifikation für die Speedway Europameisterschaft Martins aus, so entsteht hier ein nicht zu lösender Terminkonflikt der klar geregelt ist. WM vor EM. Das erste Finalrennen der Speedway EM in Vojens am 20. Juni kollidiert mit dem Finalrennen zur Langbahnweltmeisterschaft in La Reole .

 

Der Grund seiner späten Absage ist ein sehr sportlicher und rücksichtsvoller für den Veranstalter und Fahrerkollegen. Michael Härtel ist jetzt in Pocking im Line UP .Somit hat der Bayrische Veranstalter Pocking  mit Michael Härtel und Valentin Grobauer zwei bayrische Lokalmatadoren im Feld .

 

Martin wünscht seinen Kollegen viel Glück.

Der Speedway Grand Prix 2020 – Wann und wo fährt Martin Smolinski im GP

Der Speedway Grand Prix ist die Königsklasse im internationalen Bahnsport und Martin Smolinski wird in diesem Jahr zum zweiten Mal in seiner Karriere nach 2014 fest im Line-Up des GP stehen.

2014 startete Martin Smolinski als erster Deutscher permanent im Speedway Grand Prix und konnte den damaligen WM-Auftakt in Neuseeland nach einem unglaublichen Finallauf für sich entscheiden. 2020 kehrt der Bayer nach dem Rückzug des vierfachen Weltmeisters Greg Hancock in die Serie zurück und bereitet sich inzwischen auf den WM-Auftakt Mitte Mai in Warschau vor. Der WM-Auftakt in der polnischen Hauptstadt ist bereits Wochen vor dem Rennen ausverkauft und 54.000 Speedwayfans fiebern dem WM-Start im polnischen Nationalstadion, das für die Fußball Europameisterschaft 2012 errichtet wurde, entgegen.

Nach dem WM-Auftakt wird die Grand Prix Serie bereits an Pfingsten in Deutschland Station machen. In Teterow wird anlässlich des 100. Bergringrennens der Speedway Grand Prix von Deutschland am Samstag vor Pfingsten ausgetragen und Martin Smolinski will bei seinem Heim Grand Prix selbstverständlich eine Top-Leistung abliefern. Auch der darauf folgende GP am 13, Juni in Prag, zu dem traditionell etliche deutsche Fans pilgern dürfte für Martin Smolinski zu einem gefühlten Heimspiel werden.

Insgesamt zehn Grand Prix Veranstaltungen in sieben Ländern gilt es im Grand Prix Kalender 2020 zu bewältigen, was für Martin Smolinski nur mit einem funktionierenden Team im Hintergrund zu machen ist. „Der Grand Prix ist eine gewaltige Herausforderung. Wir stecken derzeit voll in den Vorbereitungen und sind guter Dinge, dass wir gut vorbereitet an den Start gehen können“, so Martin Smolinski, der im Gegensatz zu 2014 inzwischen über Erfahrung im GP verfügt und sich noch gezielter auf die Saison vorbereiten kann.

Die Grand Prix Saison 2020 wird in Deutschland nach aktuellen Medienmeldungen von Sport 1+ übertagen, der Grand Prix aus Teterow soll live auf Sport 1 im Free TV zu sehen sein.

Die GP Termine im Überblick:

Grand Prix 1: 16. Mai 2020 – Warschau (Polen)
Grand Prix 2: 30. Mai 2020 – Teterow (Deutschland)
Grand Prix 3: 13. Juni 2020 – Prag (Tschechien)
Grand Prix 4: 28. Juli 2020 – Cardiff (Großbritannien)
Grand Prix 5: 25. Juli 2020 – Hallstavik (Schweden)
Grand Prix 6: 1. August 2020 – Wroclaw (Polen)
Grand Prix 7: 15. August 2020 – Mallila (Schweden)
Grand Prix 8: 29. August 2020 – Togliatti (Russland)
Grand Prix 9: 12. September 2020 – Vojens (Dänemark)
Grand Prix 10: 3. Oktober 2020 – Torun (Polen)