Das Finale der deutschen U21-Meisterschaft findet am Wochenende in Olching statt. Auch Martin wird mit dabei sein, wenngleich er nicht selbst am Start sein wird, denn aus dem U21 Alter ist Martin inzwischen schon ein paar Tage raus. „Schade das ich schon zu alt bin, aber ich freu mich wenn ich mal bei nem Rennen ganz einfach die Chance entspannt mit den Fans zu ratschen“, so Smoli.

Am Samstag um 12 Uhr empfangen die Trans MF Devils Landshut das Team aus Poznan in der One-Solar-Arena Landshut und für die Landshuter, die mit einem Rennen weniger einen Matchpunkt hinter Poznan in der Tabelle auf dem sechsten Rang liegen gilt es mit einem Sieg die Hoffnungen auf die Play-Offs aufrecht zu erhalten. „Die Zeit des Lernens kommt langsam zum Ende jetzt brauchen wir Siege und Punkte um in die Play-Offs zu kommen“, gibt sich Martin Smolinski vor dem wihtigen Rennen in der polnischen Liga kämpferisch.

Es wurde ein langer Rennabend in Marmande beim ersten Finallauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft. Martin fuhr in diesem Rennen das erste Mal seit 2019 wieder ein Langbahnrennen und ging bereits im Vorfeld mit gedämpften Erwartungen ins Rennen.

In den Vorläufen lief es auf schwerem Geläuf, an dem bereits nach nur zwei Läufen intensiv gearbeitet werden musste, für Martin Smolinski recht ordentlich und mit 13 Punkten kam Martin in den Last-Chance-Heat in dem noch eine kleine Chance auf das Finale bestand. Die Qualifikation für das Finale glückte dem Bayern bei seinem Langbahn-Comeback nicht und so musste Martin ins kleine Finale in dem er Dritter wurde und den Renntag als Achter abschloss.

„Ich bin unter den Umständen zufrieden“, bilanzierte der Bayer, „es hatte stark geregnet und weder Bahn noch technische Ausstattung des Bahndienstes waren an diesem Abend WM-würdig. Dennoch haben wir das beste daraus gemacht. Mein Team, dass erstmals in dieser Konstellation zusammengearbeitet hatte, hatte viel zu arbeiten da wir immer am Bike gearbeitet haben und ich kann nur sagen Hut ab, denn die Handgriffe haben gepasst und das ganze Team hat super zusammengearbeitet.“

Zwei erfolgreiche Rennen bestritt Martin Smolinski in der vergangenen Woche in Schweden wo Smolis Team Masarna Avesta zwei ganz wichtige Siege einfahren konnte im Kampf um einen Platz in den Play-Offs. „Unsere Taktik ging auf und wir haben mit großem Teamgeist zwei Siege feiern können, die wir in der Tabelle auch bitter nötig hatten“, so Smolinskis Fazit zu den Rennen in Schweden am vergangenen Wochenende.

Weniger erfolgreich verlief für Martin die Reise mit den Trans MF Landshut Devils nach Opole zum ungeschlagenen Tabellenführer der zweiten polnischen Liga. Die Devils schlugen sich zwar wacker, doch Martin war mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden: „Ich war schon lange nicht mehr in Oppole und habe weder ein Set-Up noch eine gute Linie gefunden und bin heute einfach nicht gut gefahren“, so Smolinskis selbstkritisches Fazit nach dem Ligarennen in Opole. Nach einigen Speedwayrennen wird nun am kommenden Dienstagabend am Vorabend des französischen Nationalfeiertags in Marmande das erste von vier Finalrennen zur Langbahnweltmeisterschaft ausgetragen, das nun vollends im Fokus steht.

2019 bestritt Martin Smolinski sein letztes Rennen auf der Langbahn und da er 2020 die gesamte Saison verletzt verpasst hatte, konnte der 36-jährige fast zwei Jahre lang kein einziges Rennen auf der Langbahn geschweige denn eine Trainingsrunde auf der Langbahn absolvieren. „Ich bin gespannt wie es mit meiner Hüfte funktionieren wird , denn ein Langbahnrennen ist nicht nur von der Belastung gerade auf Gras doch nochmal etwas anderes als ein Speedwayrennen.“

Ein Live-Update vom ersten von vier Finalrennen ist unter folgendem Link zu finden:

https://live.baansportfansite.nl/event/460/fim-long-track-world-championship-final-marmande.html

Zwei Rennen konnte Martin Smolinski in den vergangenen Tagen bestreiten. Zunächst durfte am vergangenen Sonntag beim Heimrennen der Trans MF Devils Landshut ein deutlicher Heimsieg im innerdeutschen Duell gegen Wittstock in der polnischen Liga gefeiert werden. Smoli und seine Teamkollegen bezwangen die Wölfe aus Wittstock mit 59:30 Punkten und Martin konnte neun Zähler zum Sieg beisteuern. „Ein wichtiger Sieg für uns, der uns weiter auf Play-Off Kurs halten wird“, bilanzierte Martin Smolinski nach dem Rennen, „gerade weil wir am kommenden Wochenende ohne Rennen sind und die Konkurrenz punkten kann.“

Am vergangenen Dienstag ging es für Martin wieder nach Schweden, wo der Bayer mit Masarna Avesta auf das Team aus Lejonen traf. Martin schrieb wie schon beim Heimrennen der Trans MF Devils in Landshut erneut neun Punkte auch wenn es diesmal für Smolis Team nicht zum Sieg reichte. „Lejonen hat ausgeglichener gepunktet und so verdient gewonnen“, musste der Bayer nach der Niederlage in der schwedischen Liga feststellen, „ ich persönlich war recht zufrieden. Ich konnte ein paar gute Zweikämpfe führen und hatte meinen Spaß im Rennen.“