64 Fahrer stellten sich in vier Qualifikationsrunden der Herausforderung einen Startplatz im Speedway Grand Prix Challenge zu ergattern und Martin Smolinski gehörte zu den Fahrern die die Herausforderung erfolgreich meisterten.

Im ungarischen Nagyhalasz bestritt Martin Smolinski seine Qualifikationsrunde und kam gleich gut ins Rennen. Nach einem zweiten Platz im ersten Lauf und einem Laufsieg im zweiten Lauf hatte der Bayer 5 von 6 Punkten auf dem Konto. Nach zwei weiteren Laufsiegen war dem 36-jährige vor dem letzten Durchgang das Weiterkommen fast nicht mehr zu nehmen. Um das Weiterkommen endgültig abzusichern musste Smolinski in seinem letzten Lauf mindestens als Dritter ins Ziel kommen und mit einem weiteren Laufsieg wäre der Tagessieg sicher gewesen. Mit einem zweiten Platz schaffte Smolinski die Qualifikation sicher und stand im Stechen um den Tagessieg mit Rohan Tungate, dem er dann unterlag und Gesamtzweiter wurde. „Das wichtigste war in den Grand Prix Challenge zu kommen und das haben wir sicher geschafft“, bilanzierte Martin Smolinski nach dem Rennen in Ungarn, „im letzten Durchgang und im Stechen bin ich natürlich nicht mehr letztes Risiko gegangen, denn am nächsten Tage ging es ja noch nach Polen zum Ligarennen.“

In der polnischen Liga kam es für Martin Smolilnski und die Trans MF Landshut Devils zu erneuten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Rzeszow. Diesmal kamen die Landhsuter schwer ins Rennen und lagen bereits früh zurück. Das Team zeigte Moral und kämpfte sich ins Rennen zurück. Zwar konnte die Niederlage in Rzeszow nicht mehr abgewendet werden, doch die Landshuter schafften es den Bonuspunkt der für den Gesamtsieger aus Heim- und Auswärtsrennen vergeben wird mitzunehmen.

Am kommenden Wochenende steht ein Novum in der polnischen Liga ins Haus. Die Trans MF Landshut Devils erwarten die Wölfe Wittstock am kommenden Sonntag zum Heimrennen und so kommt es zum ersten deutschen Duell in der polnischen Liga. 500 Zuschauer dürfen in der One-Solar-Arena wieder mit dabei sein und wer kein Ticket ergattern konnte, kann das Rennen wieder live auf Niederbayern TV verfolgen. Die Übertragung des Rennens beginnt um 11:45 Uhr.

Heat 1 / 6 / 10/ 14 / 18 / 22

mit Martin Smolinski

Heute hieß es mal wieder Lehrgeld zahlen in der Polnischen Liga! Doch wir haben es als Mannschaft geschafft ab dem zweiten Durchgang Punkte auf zu holen, Laufsiege zu fahren und starts hin zu legen.

Verloren haben wir das Rennen in den ersten beiden Durchgängen. Ganz zufrieden bin ich nicht, den auch ich hatte Anlaufschwierigkeiten um das richtige Setup zu finden. Doch ich konnte mich steigern. Wenn mein Setup nicht perfekt ist und mir mein Bike nicht hilft merke ich wie meine Hüfte noch Defizite und Kraftproblem ab Runde 2 bekommt. Aber das ist einfach 1 Jahr Racing Abstinenz , und Muskelgruppen die ich fast nur auf dem Bike beanspruche, somit heist es weiterhin viele Runden drehen.

Mein Polen Team an diesem Wochenende hat super Arbeit geleistet, links mein Polen Manager und Mechaniker Darek und rechts Eugen Skupien mein Mechaniker der selbst in den 90 Jahren ein sehr erfolgreicher polnischer Speedwayfahrer war und seither in Rybnik als Motorentuner und Mechaniker tätig ist. Sein Spitzname ist Egon, benannt nach unseren einzigen Speedwayweltmweister @egon müller weil er den gleichen Fahrstil hatte wie er.

Danke aber auch an meine Jungs zu Hause die dieses wochenende einmal frei hatten.

Mit 13 von 15 Punkten hat Martin die Qualifikation für den Speedway Grand Prix Challenge 2021 qualifiziert. Auf der bisher unbekannten Bahn in Ungarn gewann Martin drei seiner fünf Läufe und kam als einziger Deutscher in den GP-Challenge am 21. August in Zarnovica (Slowakei).

Ergebnis Qualifikationsrunde 3 Nagyhalasz/H:
1. Rohan Tungate (AUS), 13+3
2. Martin Smolinski (D), 13+2
3. Jewgenij Kostikovs (LV), 12
4. Pawel Przedpelski (PL), 11+3
Ausgeschieden:
5. Sergej Logachev (RUS)11+2
6. Grigorij Laguta (RUS), 9
7. Kevin Wölbert (D), 8
8. Patrick Hansen (DK), 7
9. Oleg Michailow (LV), 7
10. Dimitri Bergé (FRA), 7
11. Kim Nilsson (S), 7
12. Victor Palovaara (S), 4
13. Marko Lewiszyn (UKR), 4
14. Eduard Krcmar (CZ), 3
15. Milen Manew (H), 2
16. Denis Fazekas (H), 1
17. Roland Kovacs (H), 1
18. Mark Barany (H), 0

Im vierten Anlauf hat es für die Trans MF Landshut Devils mit dem ersten Sieg in der polnischen Liga geklappt. Die Landshuter konnte auf heimischer Strecke das Team aus Rzeszow bezwingen und den ersehnten ersten Sieg in der polnischen Liga einfahren.

Teamkapitän Martin Smolinski kam beim ersten Heimsieg auf neun Punkte und verfehlte so knapp sein persönliches Ziel zweistellig zu punkten. Eine Disqualifikation, die wegen zweimaligem Zucken am Start gegen den Bayern ausgesprochen wurde, warf den 36-jährigen zwar zurück, dennoch war Smoli nach dem Rennen zufrieden denn das Team hat das Rennen gewonnen. „Erneut ein Ergebnis auf dem wir aufbauen können. Sowohl mit den Trans MF Devils in der polnischen Liga als auch ich persönlich“, so Smolinskis Fazit nach dem Sieg über Rzeszow bei dem der Bayer zeigen konnte das er auf und davon war wenn die Starts passten, „ich habe es nicht verlernt während der Verletzungspause.“

Am kommenden Wochenende wird es für die Landshuter erneut gegen das Team aus Rzeszow gehen, doch diesmal müssen die Devils auswärts antreten und Martin Smolinski am Tag zuvor noch in Ungarn an den Start. In Nagyhalasz, 250km östlich von Budapest wird Martin Smolinski in der Speedway Grand Prix Qualifikation an den Start gehen und versuchen auf der für ihn unbekannten Bahn sein Ticket für den Speedway Grand Prix Challenge zu lösen. „Ich war noch nie in Nagyhalasz“, gesteht der Bayer, „wir werden das Training nutzen müssen um schnell eine passende Abstimmung der Bikes zu finden und dann ist das Ziel einen der Top-Vier Plätze zu ergattern um beim Grand Prix Challenge dabei zu sein.“ Ursprünglich war das Rennen im bayrischen Abensberg geplant gewesen, doch Corona machte vor allem den bayrischen Fans einen Strich durch die Rechnung und das Rennen findet nun auf der für Martin unbekannten Bahn in Nagyhalasz statt.

Nach dem Rennen in Ungarn geht es dann von Ungarn aus gen Norden, wo in Rzeszow der zweite Sieg folgen soll und so auch der Bonuspunkt in der polnischen Liga eingefahren werden soll.

Heimrennen in der polnischen Liga für Martin Smolinski und die Trans MF Landshut Devils am kommenden Sonntag. „Endlich wieder vor Fans“, freut sich Martin Smolinski auf das Heimrennen bei dem endlich wieder Zuschauer in die One-Solar-Arena dürfen, „es war ein komisches Rennen ohne unsere Fans im Rücken und ich bin froh das wir sie wieder an Bord haben. Nichts wäre jetzt passender als mit den Fans gemeinsam den ersten Sieg in der polnischen Liga zu feiern.“

Auch persönlich hat sich der 36-jährige ein festes Ziel vorgenommen, nachdem es in der schwedischen Liga endlich mit dem ersten Laufsieg nach dem Comeback geklappt hatte. „Ich will zweistellig punkten für mein Team und so den nächsten Step seit meinem Comeback machen“, erklärt der Bayer, „nach monatelanger Verletzungspause komme spüre ich, dass ich mit jedem Rennlauf und jeder Runde mehr und mehr in Tritt komme und wir uns in die richtige Richtung bewegen. Das nächste Etappenziel für mich ist nun nachdem der erste Laufsieg gelungen ist eine zweistellige Punktausbeute im nächsten Rennen.“

Los geht das Rennen für die Trans MF Landshut Devils, die in unveränderter Mannschaftsbesetzung wie in Rawicz starte werden am kommenden Sonntag um 12 Uhr. Alle die sich keines der 500 Tickets, die in Windeseile vergriffen waren, sichern konnte können ab 11:45 Uhr live dabei sein wenn Niederbayern TV im Free-TV wieder live auf Sendung geht.

Gestern fand das erste LIGARENNEN der Bauhaus Elitserien in Schweden statt.

Martin ist als Kapitän für Masarna Avesta am Start, den LIGAGEWINNERN aus 2020.

Martin zeigte einen leichten Aufwärtstrend, weiterhin konstant gepunktet aber ihm fehlte bis in seinen letzten Lauf der Speed! Die Bahn war nicht typisch für Masarna, und das gesamte Team hatte Probleme die Leistung auf den Boden zu bekommen.

In Martin seinem letzten lauf stellten seine Mechaniker das Bike noch einmal auf ein anderes Setup ein und er konnte seinen ersten Laufsieg im Jahr 2021 verzeichnen.

Martin:Es war ein harter Tag für mich bis zu meinem letzten Lauf, mein Team hat eine super Abstimmung gefunden und es machte riesig spass voraus zu fliegen, das macht hungrig auf mehr!