Noch ein letztes Mal in der Saison 2020 stieg Martin Smolinski vergangene Woche nach einem guten Test Anfang Oktober in Olching in Landshut aufs Speedwaybike und nutze die Chance um noch ein letztes Training zu absolvieren. „Es hat sich erneut gut angefühlt und ich schaue zuversichtlich auf die Saison 2021 und bin guter Dinge das ich wieder voll angreifen kann“, so Martin Smolinski nach einem erneuten Test in Landshut, „es hat sich soweit wieder alles recht gut angefühlt und ich sehe mich weiter auf einem guten Wege der Besserung.“

Am vergangenen Wochenende waren dann Martin Smolinskis Landshuter Devils im Speedway Paar Cup erfolgreich am Start und konnten diesen auch gewinnen. Michael Härtel und Valentin Grobauer holten den Sieg für die Landshuter vor dem MC Güstrow und den Cloppenburg Fighters mit denen der Olchinger in den vergangenen beiden Jahren den Paar Cup gewonnen hatte. Martin Smolinski war bei diesem Rennen nicht nur als Zuschauer dabei, sondern moderierte das Rennen auch mit und vermittelte den Fans, die das Rennen per Livestream verfolgten seine Eindrücke vom Rennen. „Das hat Spaß gemacht und ich glaube auch der Test der Übertragung eines Rennens im Livestream war nicht mal Schlecht, denn wer weiß was auf den Sport und die Clubs in 2021 alles noch zu kommen wird. Gewinner des Tages waren auf jeden Fall die Fans in Bayern und im Süden Deutschland, denn es gab in Landshut wenigstens ein Rennen mit Zuschauern zu sehen“, so Smolis Fazit zur Übertragung des Speedway-Paar-Cup aus Landshut.

Link zum Re-Live: https://sportdeutschland.tv/motorsport/re-live-dmsb-speedway-paarcup-2020)

Einen weiteres Mal war Martin Smolinski in Leipzig vor einem Mikrofon. Martin war zu Gast in der neuen Lifestyle-Show BLONDHÖRIG (www.blondhoerig.de) und stand dabei nicht nur in einem entspannten Interview Rede und Antwort, sondern musste auch eine spannende Aufgabe bewältigen. In einem Le Ma Racing Start musste sich Martin auf dem Blondhörig-Racing-Kurs gegen Moderatorin Diana Schnell behaupten und alle dürfen auf das Ergebnis des Duells gespannt sein. Zu sehen ist die Show, bei der unter anderem auch schon Sportgrößen wie Axel Schulz oder das Modell Micaela Schäfer zu Gast waren die auf sämtlichen Socialmedia-Kanälen wie YouTube, Instagram oder Facebook zu sehen sein wird, ab dem 27.11.2020. Den genauen Link zur Übertragung werden wir übermitteln sobald dieser bekannt ist.

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/wiesn-sportlich-mit-speedway-champion-martin-smolinski/

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/wiesn-sportlich-mit-speedway-weltmeister-martin-smolinski-bei-masskrug-stemmen/

https://www.muenchen.tv/mediathek/video/wiesn-sportlich-mit-speedway-profi-martin-smolinski-im-wiesn-quiz/

In der vergangenen Woche stieg Martin Smolinski erstmals seit Ende seiner Reha und der Absage des Speedway Grand Prix wieder aufs Bike und konnte erfreulicherweise von Fortschritten berichten. „Ich kann es noch und es hat mächtig Spaß gemacht“, blickt der Olchinger erfreut auf absovlierte Testfahrten im Olchinger Speedwayoval zurück, „nachdem der erste Rost mal aus den Knochen war lief es wieder erstaunlich gut und ich bin erfreut das sich auch in meinem rechten Bein Fortschritte bemerkbar machen.“

Die Verletzung ist zwar noch nicht ganz überstanden aber der 35-jährige ist nach dem erfolgreichen Training deutlich zuversichtlicher gestimmt. „In den Tagen nach dem Training spürte ich zwar wieder meinen Körper, aber alles in allem hat es sich deutlich besser als noch vor Wochen angefühlt und ich bin guter Dinge, dass ich im kommenden Jahr wieder ready to race sein werde“, zeigt sich Martin Smolinski zuversichtlich im kommenden Jahr wieder voll ins Renngeschehen eingreifen zu können.

In den kommenden Wochen will der Bayer noch einmal aufs Bike steigen und ein weiteres Training absolvieren. Möglichen Rennstarts bei den noch wenigen ausstehenden Rennveranstaltungen gibt er aber eine Absage. „Nach einem weiteren Training werden wir uns dann über den Winter gut vorbereiten und hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder besser laufen wird. Zum einem im Hinblick auf die vorherrschende Situation um Corona, als auch bei mir persönlich“, so Smolinski.

Enttäuscht nahm der Bayer hingegen die Nachricht zur Kenntnis, dass er im Starterfeld des Speedway Grand Prix weder mit einer permanenten Wildcard noch mit einer Nachrückerwildcard berücksichtigt wurde. „Im Team sind wir darüber natürlich sehr traurig, denn wir hatten bereits auf die Saison 2020 große Vorfreude gehabt und hatten uns nach dem unglücklichen Verlauf erhofft 2021 berücksichtigt zu werden“, so Smolinski zur Vergabe der Wildcards, „ich freue mich aber, das mit Lukas Fienhage immerhin ein Deutscher Fahrer auf der Nachrückerliste dabei ist und so die deutsche Flagge nicht gänzlich aus dem Grand Prix verschwinden wird.“