Mit Punktemaximum gewann Martin Smolinski den Grasbahn Supercup in Berghaupten vor dem amtierenden Weltmeister Mathieu Tresarrieu und dem Lokalhelden Bernd Diener, vor dem der Olchinger jedoch noch den Hut ziehen sollte.

Erneut bewies Martin Smolinski auf seinen JAWA Aggregaten, die von Manfred Knappe vorbereitet werden, warum er auf der Langbahn mitten im Kampf um den WM-Titel steckt und lieferte in den Vorläufen und dem Tagesfinale in Berghaupten bei Offenburg ein lupenreisen Maximum ab.

Im Anschluss an die Rennen wurde noch der Angriff auf den Bahnrekord, der seit Jahren von Martins Kindheitsidol Simon Wigg gehalten wird ausgefahren und neben Martin Smolinski und Max Dilger stellte sich auch Oldie Bernd Diener dem Wettbewerb. Der bestehende Rekord von Simon Wigg lag bei 114,9 km/h und während Smoli mit 114,7km/h auf einer fliegenden Runde am Rekord nur kratzen konnte gelang es Bernd Diener die seit Jahren bestehende Marke auf 115,0 km/h zu verbessern. „Ich ziehe den Hut vor Bernd und freue mich für ihn. Er knackte den Bahnrekord und stahl mir die Show“, so Smolinski, der nach Bekanntgabe des Ergebnisses vor Diener auf die Knie ging um ihm auf besondere Weise zu seinem besonderen Rekord zu gratulieren, „ein großes Kompliment an den Veranstalter für eine Lupenreine Veranstaltung!“

Am kommenden Wochenende wird Martin Smolinski bei der Night of the Fights in Cloppenburg am Start sein und wird in der Cloppenburger Speedwayarena unter Flutlicht auf zahlreiche Top-Fahrer aus dem In-und Ausland treffen. „Das Speedwayrennen in Cloppenburg ist immer eine Mega-Veranstaltung mit einem unglaublichen Publikum und einer einzigartigen Stimmung“, so Smolinski im Hinblick auf das Rennen in Cloppenburg, wo der Bayer eine sehr gute Lobby geniest und mit Burkard Timme, den Inhaber von MC Donalds Timme, einen seiner Hauptsponsoren im Vorstand des MSC Cloppenburg weiß.

Mit einem Lupenreinen Maximum konnte ich heute den Grasbahn Supercup in Berghaupten vor M.Tressariou und B.Diener gewinnen.

Doch die Show des Tages stahl mir der Altmeister Bernd Diener.

Beim Angriff auf den Bahnrekord meines Idoles Simon Wigg der seit Jahren auf 114,9km/h stand war Bernd Diener der Mann des Tages. Er knackte den Bahnrekord und schraubte ihn auf 115,0km/h! Ich ziehe den Hut vor Bernd und freue mich fur Ihn. Ich schaffte es nur auf 114,7km/h.

Kompliment an den Veranstalter für eine Lupenreine Veranstaltung!

Danke an Jens Körner dem Bildermacher für die top Bilder!

Es ist wieder geschafft. Die Devils des AC Landshut um ihren Kapitän Martin Smolinski stehen nach einem Heimsieg gegen die DMV White Tigers im Bundesligafinale gegen die Mannschaft aus Wittstock. Mit zwölf Punkten war Smoli am vergangenen Mittwochabend der Top-Scorer seines Teams, das mit acht Punkten Unterschied gegen die White Tigers gewinnen konnte.

Beim Rennen um den Schildbürgerpokal lief es für Martin Smolinski hingegen gar nicht nach Wunsch. „War nicht mein Tag und ich habe nicht die Leistung bringen können, die ich gerne gebracht hätte“, so das Fazit des 33-jährigen zum Rennen in Olching, dass bereits nach der Vorrunde beendet war.

In Eenrum, beim vorletzten Langbahn Grand Prix wollte der Olchinger weiter Boden auf den Führenden Dimitri Bergé gut machen und konnte das mit überzeugenden Läufen auch bewältigen. Alle Vorläufe und das Halbfinale gewann der Bayer und hatte sogar nach Punkten in der Gesamtwertung mit dem Franzosen Dimitri Bergé vor dem Tagesendlauf gleichgezogen. Ausgerechnet im Finale lief es dann jedoch nicht wie am Schnürchen. „Mein Start war im Finale nicht der Beste und dann habe ich in der ersten Kurve zu aggressiv versucht nach vorne zu kommen“, so Smolinski, der phasenweise am führenden dran war, dann jedoch zurückfiel, „mir hat es aufgrund meines harten Manövers die Stollen an den Reifen zum Teil abgerissen und dann lief das Motorrad nicht mehr rund.“

Smolis Kontrahent Dimitri Bergé gewann den Grand Prix von Eenrum vor seinem Landsmann Mathieu Tresarrieu und konnte so aus seiner Sicht Schadensbegrenzung betreiben. „Wir haben den Rückstand weiter verkürzen können und haben somit beim letzten Grand Prix in Mühldorf alle Chancen auf den Weltmeistertitel“, blickt Smolinski bereits wieder auf das Finale der Langbahn WM 2018 voraus.

Der Gesamtstand vor dem WM Finale in Mühldorf sieht wie folgt aus: Dimitri Bergé führt mit 85 Punkten die Gesamtwertung an. Auf dem zweiten Rang liegen Martin Smolinski und Titelverteidiger Mathieu Tresarrieu punktgleich mit 82 Punkten.

Devils Fans are the best!

Mit einem gutem Sieg über Diedenbergen stehen wir mit den Landshut Devils zum 9x in Folge im Bundesligafinale. Davor war es für Olching. Ich freu mich zum 12x in Folge das Team als Kapitän ins Finale zu führen. Jetzt werden die Karten wieder neu gemischt und auf in den Kampf um den Bundesligatitel.

12 Punkte standen heute auf meinem Konto!

Fans ihr wart da Hammer!

 

Das nächste Rennen für Martin Smolinski steht am kommenden Mittwoch am Feiertag in der One Solar Arena Landshut an, wenn Martin Smolinski mit den Lanshut Devils die DMV White Tigers fordern wird. Die Devils brauchen einen Sieg um ins Finale einzuziehen. „Wir hoffen auf ordentlich Unterstützung und wollen unbedingt ins Finale“, so ACL Kapitän Martin Smolinski, dessen Devils im Finale dann gegen die Wölfe Wittstock antreten müssten.

Am kommenden Freitag startet der Olchinger dann in Teterow beim Rennen um den Schildbürgerpokal in Teterow, ehe dann die Reise in die Niederlande zum vierten Langbahn Grand Prix der Saison führen wird.

Nach den Siegen in Herxheim und Roden und dem unglücklich verlaufenen Grand Prix in La Reole ist der Olchinger wieder mitten im WM-Titelkampf und will versuchen den Sechs-Punkte Rückstand auf dem WM-Spitzenreiter Dimitri Bergé weiter zu verkürzen um beim WM-Finale am 30.9. in Mühldorf um den WM-Titel kämpfen zu können.

Mit zwei Siegen im Gepäck kehrte Martin Smolinski von den Grasbahnrennen aus Hertingen und Rastede heim. „Das war ein gutes Wochenende“, bilanzierte Martin Smolinski mit zwei Siegerpokalen im Gepäck. In Hertingen gewann Smolinski alle Vorläufe und hatte lediglich im Finale das Nachsehen, als er den Start verpasste und aufholen musste. „Max Dilger konnte ich noch holen, doch Mathieu Tresarrieu war leider weg. Da ich aber meine Gesamtpunkte im Kopf hatte, wusste ich, dass es zum Sieg reicht“, so der Olchinger zum Grasbahnrennen in Hertingen.

In Rastede konnten die Finalläufe aufgrund der gefährlich werdenden Bahn leider nicht mehr gefahren werden. „Die Bahn wurde zunehmend tückischer und ich habe dann als Fahrersprecher mit dem Verein gemeinsam abgesprochen, dass wir nach den Vorläufen in denen es im letzten Durchgang zu mehreren Stürzen kam die Veranstaltung nach den Vorläufen zu werten“, so der Olchinger, der ein lupenreines Maximum gefahren war, „mit einem unzufriedenen Fan kam es zu einer lauten Diskussion, aus der dann am Ende eine Spendenaktion kam, denn ich war bereit ihm sein Eintrittsgeld zu erstatten, er wollte es nicht annehmen und so verständigten wir uns auf eine Spendenaktion. Infos dazu lasse ich demnächst folgen.“

Einen Tag nach dem DM-Triumph ging Martin Smolinski beim Grasbahnrennen in Melsungen an den Start. Nach der Anreise von Güstrow nach Melsungen ging der Bayer ohne Training ins Rennen und musste so im Laufe des Rennens das passende Set-Up für die Bahn finden. „Mein Team hat hart gearbeitet und wir kamen von Lauf zu Lauf besser zu Recht. Im Finale konnte ich sogar drei Runden vor James Shanes führen, doch nach einem Aufsteiger in der Kurve konnte ich ihn doch nicht mehr halten. Er hat das Rennen verdient gewonnen, er war heute der besser Mann“, so Smolis Bilanz zum Rennen in Melsungen.

Am kommenden Wochenende ist Martin Smolinski erneut zweimal auf der Grasbahn unterwegs. Am Samstag startet Smoli beim Grasbahnrennen in Hertingen im Drei-Länder-Eck Frankreich, der Schweiz und Deutschland starten. Für das Rennen in Rastede am Folgetag gilt es dann die knapp 800km über Nacht zu absolvieren um dann im hohen Norden das zweite Grasbahnrennen des Wochenendes zu bestreiten.

Im Vorjahr war Martin Smolinski gezwungen bei der deutschen Meisterschaft in Olching zu zusehen, der Wunsch den sechsten DM-Titel zu holen war zumindest für 2017 dahin. 2018 dann erfüllte sich Martin Smolinski diesen Traum und gewann am vergangenen Samstag in der Barlachstadt Güstrow zum sechsten Mal die deutsche Speedway Einzelmeisterschaft.

Nach zwei Laufsiegen zum Auftakt kam es im neunten Lauf des Tages zum direkten Aufeinandertreffen der Titelaspiranten Martin Smolinski, Kevin Wölbert und Kai Huckenbeck. Nachdem sich Huckenbeck und Wölbert direkt nach dem Start duellierten, wählte Smolinski eine kluge Linie und konnte als lachender Dritter in Führung gehen.

„Die beiden haben mir die Lücke aufgetan und dann bin ich durchgestochen“, blickt Smolinski auf den entscheidenden neunten Lauf zurück. In den folgenden beiden Rennläufen konnte sich der Bayer sogar noch erlauben einen Punkt an Erik Riss abzugeben und sich trotzdem den sechsten Einzeltitel sichern.

„Ein tolles Gefühl, dass ich es geschafft habe den Altmeister Egon Müller, der fünf Titel inne hatte zu übertrumpfen“, freut sich der neue deutsche Rekordmeister, „mein Team und ich hatten harte Wochen zu überstehen und wir freuen uns sehr, dass wir ausgerechnet in Güstrow den Titel holen konnten. Der MC Güstrow hat eine wunderbare Veranstaltung organisiert, die einem DM-Finale absolut würdig war.“

Nach einer kurzen Nacht und ein bisschen feiern drehte Martin heute in Melsungen auf der 550Meter Grasbahn wieder seine Runden. Ohne Training ging es an das Startband! Von Lauf zu Lauf arbeiteten seine Mechaniker hart und stellten das Bike immer besser ein. Im Finale lag er dann 3 Runden vor James Shanes bis er in der letzten Runde einen heftigen Aufsteiger bekam und Shanes nicht mehr halten konnte. Er war heute der Bessere!

1.James Shanes

2.Martin Smolinski

3.Andrew Appelton

Martin schaffte es zum 6ten mal die Deutschen Speedway Meisterschaft für sich zu entscheiden.

Bericht folgt.