Die äußerst erfolgreiche Partnerschaft zwischen Martin Smolinski und dem AC Landshut wird bis 2019 andauern. Der Kapitän der Devils unterschreibt einen weiteren 2-Jahresvertrag bei den Landshut Devils.

Seit 2009 startet Martin Smolinski für den AC Landshut und die Kombination Smolinski/ Landshut wurde zu einer Erfolgsgeschichte: Martin Smolinski und die Devils standen seitdem jedes Jahr im Finale und holten insgesamt sieben Mal den deutschen Meistertitel nach Landshut.

„Landshut ist für mich zu einer sportlichen Heimat geworden. Die Zusammenarbeit mit der Vereinsführung macht richtig Spaß und wir bewegen uns sportlich und organisatorisch auf einem extrem hohen Niveau. Der ACL hat aus der Speedway Bundesliga in Landshut richtig was gemacht und die Heimrennen sind immer ganz besondere Events. Auch der Zusammenhalt mit unseren Fans ist einmalig und so war es für mich ganz klar, dass ich mich sofort wieder für zwei Jahre statt nur einem Jahr an den ACL gebunden habe“, erklärte der Bayer nachdem man sich auf eine Verlängerung geeinigt hatte.

Erst kürzlich wurde der Meistertitel 2017 in festlichem Rahmen gefeiert und der Kapitän der Devils hat für 2018 und 2019 klare Vorstellungen, wie die Saison laufen soll. „Ich will mit den Devils wieder ins Finale und weitere Titel holen“, so Smolinski.

Im Prunksaal der Stadt Landshut wurde das TEAM DER AC Landshut Devils zum erneuten Bundesligameister geehrt.

Mannschaftsweltmeister, Vizeweltmeister, Grasbahneuropameister und Deutscher Meister war Martin Smolinski bereits auf der Langbahn. Ein Titel fehlt dem Bayer noch auf der traditionsreichen Langbahn und das ist der Einzelweltmeistertitel, den Smolinski 2018 einfahren möchte!

Vom Weltverband FIM wurde der Bayer für die kommende Saison nach erfolgreicher Bewerbung mit einer Wildcard für den Langbahn Grand-Prix 2018 ausgestattet und der Bayer knüpfte an seine Bewerbung konkrete Ziele. „Auf der Langbahn hat mein Material von JAWA exzellent funktioniert und bei allen Rennen die ich gefahren habe, war ich brutal schnell und jeweils vorne dabei. Ich habe mich mit meinem Team für eine Teilnahme an der Langbahnweltmeisterschaft entschieden“, so der Olchinger, der sich in den vergangenen Jahren vorrangig auf die Rennen auf der kürzeren Speedwaybahn konzentriert hatte.

Bei den Auftritten auf der Langbahn, sei es als Tageswildcard im Langbahn Grand Prix, bei der Mannschaftsweltmeisterschaft oder bei offenen Rennen, war Smoli stets vorne dabei und so verwundert es kaum, dass der Bayer nur ein Ziel für die Weltmeisterschaft 2018 kennt. „Ich will Weltmeister werden! Das ist das erklärte Ziel für die nächste Saison.

Unbestätigten Informationen zu Folge soll der Langbahn Grand Prix 2018 über fünf Rennen ausgetragen werden, von denen zwei in Süddeutschland (Herxheim und Mühldorf) stattfinden sollen. Die Termine wurden von der FIM jedoch noch nicht final bekannt gegeben.

Mitte November hat Martin Smolinski Fakten geschaffen und die Weichen für die Saison 2018 gestellt. Beim polnischen Spitzenclub Falubaz Zielona-Gora unterschrieb der Bayer einen Jahresvertrag in der polnischen Extraliga, die die Elite Liga in Polen darstellt.

„Die polnische Ekstraliga ist eine große Herausforderung für das neue Jahr, die wir bewusst gesucht haben“, berichtet Martin Smolinski, der sich in den letzten Wochen viele Angebote von Clubs aus den polnischen Ligen angehört hat, „es waren viele Gespräche. Meine Telefon stand fast nicht mehr still“.

Letzten Endes entschied sich der Bayer für das Angebot von Falubaz Zielona-Gora und die Herausforderung Ekstraliga. „Wir nehmen einen neuen Anlauf in der Ekstraliga, da wir uns der Aufgabe stellen wollen. Ich habe zum Ende des Jahres nach erfolgreicher Materialumstellung wieder viel Selbstvertrauen geschöpft und will mich in Polens Eliteliga beweisen“, so der Bayer nach der Vertragsunterzeichnung, beim Club, der sich schon länger um den Olchinger bemüht. „Den ersten Kontakt mit Falubaz gab es bereits 2014, als ich noch im GP fuhr. In den vergangenen Jahren hielten wir stets den Kontakt auch wenn nie ein Vertrag zu Stande kam. „Ich bin jetzt voller Vorfreude auf mein Engagement in Zielona-Gora. Der Club hat als Slogan „We are a Family“ gewählt und der enge Zusammenhalt zwischen Clubführung, Fahrern und total enthusiastischen Fans gefällt mir sehr“

Falubaz Zielona-Gora ist einer von acht Clubs in der polnischen Ekstraliga, die die wohl professionellste Speedwayliga der Welt ist. Zuschauerzahlen im fünfstelligen Bereich gelten in der polnischen Liga als Standard, zudem werden an jedem Wochenende zahlreiche Rennen live im polnischen Fernsehen gezeigt.

Die Partnerschaft zwischen dem Opel AMZ Leipzig und dem deutschen Speedwayfahrer Martin Smolinski wird auch in der Saison 2018 Bestand haben. Nachdem Martin in der Saison 2017 vom Opel AMZ Leipzig mit einem Teamtransporter ausgestattet wurde, wird der Bayer auch 2018 in einem Transporter von Opel zu den Rennplätzen Europas bringen.

„Ich bin sehr glücklich über die Unterstützung. Wir hatten in der Saison 2017 in Kooperation mit dem Opel AMZ Leipzig ein paar schöne Events erlebt und ich bin wirklich gerne in Leipzig. Die Zusammenarbeit läuft für uns hervorragend und abgesehen vom Speedway Grand Prix in Melbourne hat uns unser Opel zuverlässig zu jedem Rennen gebracht“, zeigt sich Martin Smolinski über die Verlängerung der Zusammenarbeit höchst erfreut.

Derzeit tourt der Bayer, der in Olching eine neue Werkstatt aufbaut, mit seinem Opel nach Amsterdam, wo die Bikes aus Australien eintreffen werden. „Die Ankunft der Motorräder aus Melbourne hat sich leider etwas verzögert. Da meine Mechaniker leider alle schon verplant, bzw. im Winterurlaub sind, wird das Abholen der Motorräder somit zur Chefsache. Aber ich bin ja in meinem Transporter vom Opel AMZ in Leipzig gerne auf den Straßen unterwegs“, so der Olchinger.

Ohne Fans würde es unseren geliebten Sport nicht mehr geben. Wir sagen Danke an alle Fans dort draussen.

Speziell bedanken möchten wir uns bei den Wisselsinga Smoli Fans ohne die viele Veranstaltungen halb so emotional währen. Mit ihrer alten Feuerwehrsirene sind sie Weltweit bekannt. Danke