Die lange Serie von Siegen in Willing ist gerissen. Martin Smolinski erklomm erstmals nur als Zweiter das Siegerpodest beim Grasbahnrennen in Willing und musste dem Sieger Romano Hummel aus den Niederlanden gratulieren. „Er hat sich den Sieg heute verdient“, so Smolis anerkennende Worte an den jungen Sieger aus den Niederlanden. In den Vorläufen hatte je einmal Smoli und einmal Hummel die Nase vorn. Somit war klar, dass das Finale entscheiden musste. Hummel, dem Smolinski den Vorzug beim Losen der Startplätze lies, startet vom inneren Startplatz gut und konnte davon ziehen. „Ich habe vom äußeren Startplatz mein Glück versucht. Ich ging mit Romano ins erste Eck, doch er kam als Erster raus. Ich habe ihn dann zwei Runden lang attackiert, doch fand keinen Weg vorbei da er eine gute Linie fuhr“, analysierte der Zweitplatzierte das Finale.

Lobende Worte fand der Bayer für den ausrichten JAWA-Club Willing: „Es war wieder eine gut organisierte Veranstaltung, die die neue Vorstandschaft gut hinbekommen hat. Mir persönlich hat es wieder viel Spaß gemacht in Willing und ich bin froh, dass der Club unter neuer Vorstandschaft weiter lebt.“

Als Museumswart der Scuderia Isar öffnet Martin heute die Tore des Automuseums in Adlkofen für euch. 

Er freut sich auf euer kommen. 

Bei wundervollem Rennsport Wetter konnten die Devils vor gut besuchtem Zuschauerrängen die Nordsterne aus Stralsund deklasieren.

Martin zeigte 5 Top Starts und mit Partner Leon Madsen zeigten sie in den Finalläufen Paarfahren per excellance mit Überschneidungen und Linienwechsel.

Am Ende stand ein Paid Maximum auf dem Konto von Martin. ( 13+2) Dieses Ergebniss tat Martin gut nach den Schucksalsschlägen und der schwachen Leistung in den letzten Wochen! 

Es sind bewegte Tage für Martin Smolinski, vor allem auch abseits der Piste. Nach einem Todesfall im Familienkreis sagte der Bayer seinen Start beim Sandbahnrennen in Werlte ab und musste am Montag noch einen weiteren Verlust hinnehmen als ein langjähriger Freund verstarb.

„Es prasselt derzeit wirklich ein“, so ein nachdenklicher Martin Smolinski, für den es nun gilt die Schicksalsschläge zu verdauen und weiter zu machen, „Es gilt neben der Trauer auch weiter nach vorn zu blicken und weiter zu machen. Die Verstorbenen hätten es sicher so gewollt und es muss auch weiter gehen.“

Für das kommende Wochenende stehen zwei Rennen und mit der Oldtimer-Rally noch ein weitere Highlight im Kalender des Olchingers. Auftakt macht am Freitag das entscheidende Rennen um den Einzug ins Finale der Speedway-Bundesliga. Bei einem Sieg stehen die Landshut Devils sicher im Finale, wo der Titel 2017 vergeben wird. Bereits vor dem Rennen wird Martin Smolinski mit den Devils in Landshut präsent sein und bei Getränke Fleischmann in der Ergoldinger Straße von 14-16 Uhr bei einer Autogrammstunde für Autogramme und Selfies vor Ort bereit sein.

Als weiteres Rennen wird Martin Smolinski am kommenden Sonntag in Willing beim Grasbahnrennen an den Start gehen und will erneut zeigen wer Herr im Hause ist. Der ehemalige Langbahn-Vizeweltmeister bestritt in Willing sein erstes Rennen auf der Langbahn und hielt seitdem dem Club stets die Treue und hat sich gerade um Willing herum eine große Fangemeinde aufgebaut.

Zwischen den Rennen ruht der Bayer keinesfalls. Schließlich steht mit der Oldtimer-Rally der Scuderia Isar e.V. aus Adlkofen bei Landshut ein weiteres Highlight an. 65 Automobillegenden durchqueren Niederbayerns Straßen in Landshut und um Landshut herum.

Als Mitglied des Vereins und Museumswart öffnet Martin das Museum für Gäste ab 12.00Uhr in der Frauenbergerstr.14 in 84166 Adlkofen bei Landshut. Hier haben Fans die Möglichkeit Martin mal ganz anders kennen zu lernen und Information der 70 Autos und 120 Motorräder des Museums bei 5€ Eintritt zu bekommen. Vor den Toren herrscht zudem Rennsport-Feeling pur in Adlkofen. Speedway und Langbahnmotorräder laden zum Probesitzen ein, Formel Ford Sound und das Huber Porsche Cup Racing Team bringt ihren Auflieger samt Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeuge mit. Ab ca. 16.00 Uhr treffen dann alle Oldtimer Rallye Fahrzeuge zum Bewundern am Museum ein.

Mehr Infos auf: www.automuseum-adlkofen.de

Das Wochenende im Schnellüberblick:
Motorsportwochenende in Bayern.
Freitagabend Landshut Bundesliga
Samstag Museumsbesuch in Adlkofen
Samstagabend Team Cup Landshut
Sonntag Grasbahn Willing

Aufgrund eines Todesfalls in meiner Familie wurde die Rennteilnahme in Werlte heute abgesagt.In stiller Trauer Martin mit Familie und das Team der SR Speed Performance.

Bitte nehmt Abstand von jeglicher Beileidsbekundung. 

Es lief erneut nicht wie erhofft beim zweiten Rennen zur Speedway Europameisterschaft in Güstrow am vergangenen Samstag. Mit nur drei Punkten aus fünf Läufen beendete Martin Smolinski das Rennen.

„Im Moment ist es eine schwere Phase durch die wir uns durch kämpfen müssen. Es geht nicht wie gewünscht vorwärts und dann kommen auf europäischem Spitzenniveau leider solche Ergebnisse raus“, resümierte ein gefrusteter Martin Smolinski nach dem das Rennen in Güstrow gelaufen war. Doch den Kopf in den Sand will der Bayer, der schon immer eine kämpferische Einstellung an den Tag legte auch auf keinen Fall, „wir werden hart weiter arbeiten um uns wieder in die richtige Richtung zu bewegen. So frustrierend das ganze derzeit auch sein mag. Wir machen weiter und werden uns wieder einen Weg zurück finden!“

Am kommenden Wochenende wird Martin Smolinski ein weiteres Langbahnrennen bestreiten. Beim Finale der Gespanne wird Martin Smolinski beim Sandbahnrennen in Werlte in einer starken internationalen Gruppe ans Startband rollen und will einfach nur Spaß haben und selbstvertrauen tanken. „Das ich auf der Langbahn zu den besten gehöre, habe ich beim Langbahn GP gezeigt, jetzt hoffe ich das die Technik in Werlte hält und will erneut die Langbahnszene aufmischen“, so Smolinski im Blick auf das Rennen in Werlte im Emsland.

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Das zweite Rennen der Speedway Europameisterschaft findet in der Barlachstadt Güstrow statt und Martin Smolinski will dort besser abschneiden als beim Auftakt in Torun. „Wir wechseln den Anbieter der Zündungsanlagen im Hinblick auf Güstrow und hoffen das uns das einen Schritt weiter nach vorne bringen wird“, so Martin Smolinski, der als einziger Deutscher für die vier Rennen umfassende Serie um den Europameistertitel qualifiziert ist.

Der Auftakt in die Europameisterschaft war für den Olchinger mit zwei Punkten noch ernüchternd gelaufen und er ist auf alle Fälle motiviert ein besseres Ergebnis einzufahren. „Das Publikum in Güstrow ist immer fantastisch und ich hoffe, dass sie mich und Wildcard Fahrer Kai Huckenbeck ordentlich nach vorne peitschen werden und wir ihnen eine gute Show bieten können“, erklärt Martin Smolinski.

Das Rennen in Güstrow wird am kommenden Samstag um 17:30 Uhr gestartet und kann in Deutschland über den Eurosport Player live verfolgt werden.

Sechs Starts, sechs Siege so die beeindruckende Bilanz von Martin Smolinski beim Langbahn Grand Prix in Mühldorf. Beim siebten Start, dem Finallauf des Tages war Smoli auch wieder vorne, konnte sich deutlich absetzen und führte deutlich. Bis der Schock kam!

Als Wildcard-Fahrer war Martin Smolinski beim dritten von insgesamt fünf Rennen zur Langbahnweltmeisterschaft auf der 1.000m Sandbahn in Mühldorf dabei gewesen und der Olchinger lieferte eine Galavorstellung ab. Alle Vorläufe und das Halbfinale gewann der 32-jährige souverän und so war es auch beim Tagesfinale wenig verwunderlich, dass Martin Smolinski die Führung übernahm und sich deutlich vom Feld absetzen konnte.

Der Schock kam dann jedoch in der letzten Runde. Smoli hatte bereits das Ziel in Sichtweite, als der Zahnriemen, riss und der Bayer ohne Antrieb ausrollte. Statt einem lupenreinen Sieg mit maximaler Punktezahl blieb nur der fünfte Platz. Das Martin Smolinski, trotz dem Ausfall die meisten Punkte schrieb, war nur ein schwacher Trost. „Der Renntag lief perfekt. So schnell und so konstant waren wir noch nie auf einer 1.000 Meter Sandbahn und dann zerreißt es den Riemen kurz vorm Ziel. Uns ist bereits im Training ein Zahnriemen gerissen und wir haben zur Sicherheit noch vorm Finale den Riemen erneuert und dann wird man wegen einem 50€ Teil nur Letzter. Besonders Schade ist es für mein Team, dass in Mühldorf hervorragend gearbeitet hat“, so dass Fazit des enttäuschten Olchingers.