Trans MF Torun Best Pairs

Schaut man sich das nackte Ergebnis vom Auftakt der Speedway Best Pairs Serie in Torun an, dann kann man von einem katastrophalen Abend sprechen, doch ganz so leicht macht es sich Martin Smolinski nicht.

„Die ersten beiden Läufe war ich noch bei der Musik und konnte mitfahren, nach Lauf zwei kamen jedoch Probleme mit der Leistung und der Abend nahm für mich einen katastrophalen Verlauf“, so die Analyse des Olchingers, der bereits die Fehlerquelle für die Ausfälle gefunden hat: „Uns ist zweimal komplett die Zündung ausgefallen und wir sind stehen geblieben.“

Für das Trans MF Pro Race Team stand am Ende des Abends der unbefriedigende letzte Platz und nur ein Matchpunkt zu Buche, sodass der Abend schnell abgehakt wird und der Blick nach vorne geht: „Die Best Pairs Serie wird im Mai in Gniezno fortgesetzt und da wollen wir eine bessere Leistung präsentieren. Ich weiß, dass wir als Team besser fahren können und auch ich selbst kann deutlich mehr als das was ich am Samstag gezeigt habe. Wir müssen hart arbeiten und direkt wieder nach vorne schauen!“

Am Wochenende wird Martin dazu das Trainingsangebot in Landshut nutzen um sich weiter auf den Saisonstart in Deutschland vorzubereiten, denn an Ostern geht es bereits in Pocking und Landshut mit insgesamt drei Rennen rund im Oval!

Am heutigen Abend ist der Olchinger bei München TV in der Sportarena als Gast im Studio und wird mit Moderator Daniel Stock über die neue Saison sowie das abgelaufene Wochenende sprechen. Ausgestrahlt wird die Sportarena am heutigen Montag um 20.15 Uhr und 22 Uhr.

Die Speedway Best Pairs Serie geht in eine neue Saison und das Trans MF Pro Race Team um Martin Smolinski startet in neuer Besetzung in Torun/ Polen in den Wettbewerb!

„Das ist ein richtiger Kracher zum Saisonstart. Das Stadion in Torun ist spektakulär und die Rennen sind dort immer ganz besonders“, erklärt Martin Smolinski, der gemeinsam mit dem dänischen Top-Piloten Leon Madsen und Mark Riss das Trans MF Pro Race Team in der Saison 2017 bilden wird.

„Wir hatten zwei gute Testwochenenden in Italien und Kroatien und sind nun heiß auf den Saisonstart, denn dann sehen wir auch wo wir selbst im Vergleich zur Konkurrenz stehen“, so der Olchinger vor dem ersten Rennen der Saison 2017. „Mit dem Trans MF Pro Race Team wollen wir wieder packenden Speedwaysport in der deutsch/ dänischen Besetzung bieten und uns gleich im ersten der Rennen in eine gute Position bringen, denn beim Finale daheim wollen wir noch eine Chance auf einen Top-3 Platz haben! Dazu müssen wir beim ersten Event gleich ordentlich Matchpunkte einfahren“, äußert sich der Teamleader zu den Zielen des Teams.

Die Trans MF als internationale Spedition steht erneut als Namensgeber hinter dem Team, dass als eines von sieben Firmenteams an allen Rennen der Speedway Best Pairs Serie teilnehmen wird. Nach dem Auftaktrennen am kommenden Samstagabend in Torun/ Polen, findet das zweite Rennen am 2. Mai in Gniezno/ Polen statt, ehe die Serie zum Saisonfinale am 25. Mai in Landshut Station machen wird.

„Wir haben das Finale bei uns in Landshut, unweit vom Firmensitz von Trans MF in Essenbach und es motiviert mich und das Team sehr, dass wir das Finale vor der Haustür unseres Namensgebers haben werden“, erklärt Smolinski, der jedoch auch weiß, „erstmal wollen wir in Torun mitmischen und dann bereiten wir uns auf die nächsten Einsätze vor!“

Nachdem Martin Smolinski Anfang März bereits in Italien ein Trainingslager absolvierte, steht nun ein weiteres intensives Trainingswochenende bevor. Gemeinsam mit seinem Ligateam, den Devils des AC Landshut wird der Olchinger in Gorican/ Kroatien trainieren.

Nachdem 2016 endlich wieder der deutsche Mannschaftstitel von den Devils des AC Landshut gewonnen wurde, beginnt nun im März die Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison, die mit dem Heimrennen am 17. April für die Devils beginnt. „2017 werden wir wieder die Gejagten sein und wir wollen sicher gehen, dass wir alles reichlich Trainingsrunden vor dem Saisonstart absolvieren und so bestens vorbereitet in die Liga einsteigen können“, blickt der Kapitän der Devils Martin Smolinski auf die neue Saison voraus.

In der neuen Saison dürfen sich die Devils, die im April und Mai bereits drei ihrer vier Ligarennen bestreiten werden, keinen Fehlstart leisten, denn jeder Matchpunkt zählt um das Saisonziel zu erreichen. „Wir wollen wieder ins Finale, denn das ist die Grundvoraussetzung um am Ende der Saison wieder den Titel verteidigen zu können“, so Martin Smolinski, der in diesem Jahr ein reines deutsches Team anführen wird, zu dem Dominik Möser und Valentin Grobauer als Neuzugänge vom MC Stralsund und den DMV White Tigern hinzu kommen, „unser Ziel ist es die komplette Saison mit einem rein deutschen Team zu bestreiten und die Verantwortlichen wollen nur bei Terminüberschneidungen und Verletzungen auf Fahrer aus dem Ausland setzen und so den Fans noch mehr die Möglichkeit geben sich mit dem Team zu identifizieren.“

Vom Training in Gorican selbst erhofft sich Smolinski weitere Fortschritte, nachdem aus den Erkenntnissen vom ersten Training in Italien weiter an den Bikes gearbeitet wurde. „Wir waren bereits recht zufrieden mit dem Training in Lonigo und wollen uns nun in Gorican weiter verbessern und viele Trainingsrunden in Gorican absolvieren“, so Smolinski zu seinen persönlichen Zielen. Für das Landshuter Team hat er ebenfalls einen Wunsch: „Ich hoffe wir rücken bereits ab der ersten Stunde im Training eng zusammen und werden ein richtig verschworener Haufen, denn wenn wir alle an einem Strang ziehen wird es für die Gegner enorm schwer uns zu schlagen!“

Ein positives Fazit konnte Martin Smolinski nach dem dreitägigen Trainingscamp in Lonigo/ Italien ziehen. Etwa 150 Runden auf der Bahn konnte der Olchinger an den drei Tagen absolvieren und seine Bikes auf Herz und Nieren testen.

„Ich bin zufrieden. Ich habe mich auf den Bikes sehr wohl gefühlt, meine JAWA Motoren waren bestens vorbereitet und sind gut gelaufen. Vor allem die Veränderungen an den Kupplungen wirkten sich positiv aus“, fasst der Olchinger das vergangene Wochenende zusammen.

Nach zwei Tagen bei guter Witterung kam am dritten Tag des dreitägigen Camps der Regen, der die Bahnverhältnisse verschlechterte, doch auch dieser Witterung konnte Smolinski etwas Gutes abgewinnen: „Im Laufe der Saison kann es uns auch passieren, dass wir bei schlechter Witterung ein Rennen fahren müssen und von daher schadet es nicht, auch bei nassen Bahnverhältnissen zu trainieren und zu testen.“

Organisiert wurde das Trainingslager vom MSC Abensberg. Instruktoren für die Teilnehmer aller Altersklassen waren Bahnsportlegende Georg Hack und Martin Smolinski. Auch aus Sicht des Instruktors zog Smolinski ein positives Fazit: „Der MSC Abensberg hat ein tolles Camp organisiert. Alle Teilnehmer haben sich wirklich gut an den Zeitplan gehalten und toll mitgezogen. Es hat wirklich Spaß gemacht und die jungen Fahrer haben die Tipps die sie von mir und Schorsch Hack erhalten haben gut umgesetzt.“

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Die ersten 2 Trainingstage sind vollendet. Es wurden viele Runden auf und neben dem Motorrad gedreht.

Martin fühlt sich sehr wohl auf seinen neuen 2017 JRM Factory Racing Bikes. Die neuen JAWA Motoren

laufen sehr gut. Alle neuen Evolutionsstufen an Fahrwerk und Motor gefallen Martin sehr.

Mehr Infos wird es die Tage geben. Heute ist der letzte Trainingstag auf der Pista Speedway in Lonigo.

Werft ein Blick auf die Bilder:

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