Am ersten Wochenende im März geht es für Martin Smolinski endlich wieder aufs Speedwaymotorrad. Der MSC Abensberg veranstaltet gemeinsam mit der Josef Stanglmeier Stiftung ein Trainingslager auf der ehemaligen Grand Prix Strecke in Lonigo/ Italien.

„Wir haben jetzt wochenlang an den Bikes und Motoren gearbeitet, geschraubt und getüftelt. Jetzt wird es langsam Zeit die Bikes zu testen um zu sehen, ob sich die geleisteten Stunden in der Werkstatt auszahlen. Zudem freue ich mich auch persönlich endlich wieder ums Oval zu donnern, die Pause war jetzt lang genug“, so Martin Smolinski in freudiger Erwartung auf den ersten Roll-Out der Saison.

Der Olchinger reist jedoch nicht alleine nach Italien, denn über den MSC Abensberg werden auch zahlreiche Nachwuchsfahrer mit nach Lonigo reisen. Neben dem Fokus aufs eigene Training, wird Martin Smolinski auch gemeinsam mit der Speedwaylegende Georg Hack die Nachwuchsfahrer trainieren und als Instruktor mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Es ist wichtig, dass wir unser Wissen und unsere Erfahrung an die jungen Fahrer weiter geben und die Kids von unserer Erfahrung profitieren können“, erklärt Smolinski seine Doppelfunktion am Wochenende, „neben den fahrerischen Trainings auf der Bahn sind selbstverständlich auch wieder diverse Fitness und Theorieeinheiten geplant!“

Drei intensive Tage in Italien werden somit der Auftakt der Saison 2017 sein. Weitere Trainings sind dann im März vor allem in Deutschland geplant.

Die Winterzeit ist im Motorsport vor allem eines: Die “Saure Gurken“ Zeit! Denn auf den ovalen Europas dreht sich derzeit kaum ein Rad, die hauptsächlichen Arbeiten finden in der Werkstatt statt. Auch bei Martin Smolinski ist derzeit Ruhe im Oval, doch dafür geht es in der heimischen Werkstatt umso Mehr rund! Die neue Saison will vorbereitet werden, die Bikes neu aufgebaut werden und die neu gelieferten Teile von Motorenhersteller JAWA werden verbaut.

Den ein oder anderen Besucher darf Martin Smolinski während dieser Tage auch immer wieder in seiner Werkstatt begrüßen und so gelang es Martin Smolinskis langjährigem Wegbegleiter und Filmemacher Johann Schröpfer einen ganz besonderen Gast nach Olching zu lotsen. Horst Kassner, deutscher Motorradmeister von 1957, 1959 und 1961, kam mit Schröpfer zu einem Besuch in Olching vorbei.

Ähnlich wie Martin Smolinski zurzeit, wagte Kassner in den jungen Jahren seiner Kariere den Schritt auf NSU Motoren zu setzen und machte es sich zum Ziel diese Motoren mit zu entwickeln. Die Erfolge in der 250ccm Klasse gaben ihm damals Recht. Martin Smolinski beschreitet nun im dritten Jahr einen ähnlichen Weg mit den tschechischen JAWA Motoren und er ist sich sicher, dass der Entwicklungsprozess noch lange nicht am Ende ist und noch mehr möglich ist mit den Motoren.

Aus dem netten Plausch mit Horst Kassner entwickelte sich auch direkt eine Kooperation die Martin Smolinski unheimlich schätzt. „Die Erfahrung und das Know How von Herr Kassner ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen“, erklärt Martin Smolinski, dem es mit seinem Team immer mehr gelingt die Zusammenarbeit mit renommierten Personen, auch außerhalb des Bahnsports zu erweitern, „es bringt uns wirklich voran mit externen Motorenfirmen, Herstellern und erfahrenen Genies zusammen zu arbeiten. Wir ziehen alle an einem Strang um noch erfolgreicher zu werden!“

Martin Smolinski ist zurück von seinem Ausflug zur „Drift on Ice“ Serie und hat die Rennen in Jonsdorf und Freital jeweils als Sieger des kleinen Finals beendet.

„Es war ein schönes Wochenende und hat Spaß gemacht wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Am ersten Tag arbeiteten wir viel am geliehenen Motorrad und mussten erstmal von Lauf zu Lauf steigern. Am zweiten Tag ging es dann deutlich besser“, blickt der Olchinger auf seine beiden Renneinsätze auf dem Eis zurück und wagt aber auch gleichzeitig einen Ausblick auf die kommenden Wochen: „Die Sommersaison steht kurz bevor und auf diese richten wir jetzt unsere ganze Konzentration. Sobald es die Witterungen zulassen, wollen wir erste Trainings- und Testfahrten absolvieren um dann mit Vollgas in die neue Saison starten zu können!“

Bis dahin ist noch einiges zu tun, doch der Olchinger kann auch 2017 wieder auf reichlich Unterstützung hoffen. „Mein Team steht auch 2017 voll hinter mir und unterstützt mich bei den anstehenden Aufgaben“, so der Olchinger.

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Das Saisonfinale der „Drift on Ice“ Serie steht am kommenden Wochenende in Jonsdorf und Freital bevor und der amtierende deutsche Speedwaymeister Martin Smolinski will bei beiden Events sein Können auf dem rutschigen Untergrund in den Eishallen unter Beweis stellen. „Die beiden Finalrennen fahre ich heuer mit und freu mich schon endlich wieder am Gashahn zu drehen“, blickt der Bayer auf die beiden Eisevents voraus.

Erfahrung auf Eis bringt der Olchinger reichlich mit, denn am legendären Eisrennen in Telford/ England nahm Martin Smolinski mehrfach erfolgreich teil und so will er auch bei den beiden Rennen eine tolle Show liefern: „Die Drift on Ice Serie bietet eine tolle Show und ich will in der Eishalle zeigen das ich mithalten kann. Ronny Weis hat mich beim Nationalmannschaftslehrgang in Abensberg eingeladen und ich habe spontan zugesagt.“

Es ist zwar erst Februar, doch die Autobahn ist schon wieder stetiger Begleiter von Martin Smolinski. Am vergangenen Wochenende war er beim “Angrillen“ beim neuen Sponsor OPEL AMZ Opel Leipzig zu Gast und am kommenden Wochenende wird er in Jonsdorf und Freital mit seinem Bike aufs Eis gehen.

„Es war ein schöner Tag bei OPEL AMZ Leipzig zum Angrillen“, fasst Smoli seinen Besuch in Leipzig zusammen, „bei schönem Wetter im Frühjahr kann ja jeder den Grill anschmeißen, doch im Januar macht das auch nicht jeder. Es waren neben mir weiter tolle Gäste zu Gast und wie ich feststellen konnte, folgte auch so mancher Speedway Fan aus der Region Leipzig der Einladung des OPEL AMZ Leipzig zum Angrillen und schaute auf einen Plausch vorbei!“

Den ganzen Tag über war Martin Smolinski mit seinem Reaktionstest am Speedwaybike präsent und präsentierte mit seinem Imagefilm auch den Speedwaysport in Leipzig. Eine besondere Herausforderung lieferte Smoli den Kickern von Lokomotive Leipzig, die ebenfalls mit ihrem Trainer Heiko Scholz vor Ort waren: „Ich hab das gesamte Team eingeladen am 8. April sich selbst auf einem Speedway Bike im Speedwaystadion am Cottaweg in Leipzig zu präsentieren. Schauen wir mal ob sich einer Blicken lässt“, berichtet der Olchinger.