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Zwei volle Rennsaisons hat Martin Smolinski auf seinen JAWA Motoren inzwischen absolviert und der mutige Schritt vom Winter 2014 trägt zwischenzeitlich seine Früchte. Der JAWA drängt zurück in die Sandbahn- und Speedwayszene und wird zum ernsten Konkurrenten der bisher führenden Motoren von GM.

„Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und ich glaube mit der geleisteten Entwicklungsarbeit habe ich mit meinem Team wesentlich dazu beigetragen, dass der JAWA wieder als ernstzunehmender Motor angesehen wird. Wir waren sportlich das ganze Jahr über bei der Musik“, so der Olchinger, der als JAWA Werksfahrer ans Startband rollt.

Beileibe gab es auch immer wieder Rückschläge, doch diese waren vor allem in der jüngst abgelaufenen Saison meist kleinerer Natur und so trieb man die Entwicklung stets voran. „2016 hatten zur Mitte der Saison immer wieder mit Problemen bei der Hitzeentwicklung des Motors zu kämpfen, doch auch damit kamen wir zu Recht. Für das kommende Jahr wird JAWA einen neuen Motor an den Start bringen, in dem etliche Entwicklungsarbeit steckt, die in den vergangenen zwei Jahren geleistet wurde und ich freue mich bereits auf das neue Aggregat. 2017 wird das dritte Jahr mit JAWA und ich glaube das könnte ein super Jahr werden. Was unsere Motorensituation anbelangt gehen wir dieses Jahr entspannter in den Winter. Trotz alledem werden jedoch auch weiter hin hart arbeiten, denn Stillstand bzw. Stagnation ist ein Rückschritt.“

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Die Organisatoren des Speedway Grand Prix haben sich entschieden und die vier permanenten Wild Cards sowie drei Reservisten für den Speedway Grand Prix benannt. Der Olchinger Martin Smolinski wurde als zweite Reserve benannt und darf nun auf Einsätze im Speedway Grand Prix 2017 hoffen.

Bereits vor dem letzten Grand Prix mit den offiziellen des Grand Prix Kontakt und wusste das ich in der engeren Auswahl für eine permanente Wild Card bin. Nachdem die sportliche Entscheidung gefallen war, haben die Verantwortlichen auch aus sportpolitischer Sicht ihre Entscheidung getroffen und mir diese gestern mitgeteilt“, berichtet Martin Smolinski vom Prozess um die Wild Card Vergabe.

Der zweite Reserveplatz ist nun zwar nicht das, was man sich erhofft hatte, jedoch ist es auch kein Grund enttäuscht zu sein. „Die Geschichte ist so die typische Diskussion ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Wir freuen uns das wir in die engere Auswahl kamen und der zweite Reserveplatz bietet uns schließlich auch eine Chance auf Einsätze im Speedway Grand Prix. Fredrik Lindgren fuhr als erste Reserve die gesamte Saison mit und auch der zweite Reservist Michael Jepsen Jensen kam zu seinen Einsätzen in der Speedway Weltmeisterschaft“, so Martin Smolinski, „Wir werden nun im Winter hart arbeiten und uns entsprechend auf den Speedway Grand Prix vorbereiten, sodass wir stets bereit sind uns mit den besten Fahrern der Welt in den größten Arenen der Welt zu messen. Als erste Nachrücker im Speedway Grand Prix gehören wir zu den Top-20 der Welt und das bestätigt unsere guten Leistungen der Saison 2016!“

Der Speedway Grand Prix Kalender 2017 ist zwar noch nicht final veröffentlicht, doch die Rennserie, die in mehreren Ländern live im TV gezeigt wird auch 2017 wieder in den größten Metropolen der Welt wie Stockholm, Cardiff oder Melbourne Station machen. Die Chance das Martin Smolinski mit seiner markanten Nummer 84 wieder im Geschehen mit dabei ist, ist auf jeden Fall gegeben!

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„Das war für mich auch eine Möglichkeit mal Danke zu sagen und den Jungs, die immer hinter mir stehen mal den Spaß zu überlassen“, so Martin Smolinski zum spaßigen Event am vergangenen Wochenende. Gleichwohl weiss auch der Bayer, dass er froh sein kann eine solch engagierte Crew im Rücken zu haben. „Wir waren auch 2016 wieder viel unterwegs und haben viel Bewegt. Etliche Stunden haben wir im Scheinwerferlicht in der Werkstatt verbracht, wöchentliche Newsmeldungen an Pressestellen, Sponsoren und viele mehr. Wir haben viel geleistet und ich konnte immer auf mein Team zählen“, so ein dankbarer Olchinger. „Die Fans sehen meistens nur mich selbst auf der Bahn. Rechne ich mit einer Minute pro Rennlauf, dann bin ich bei einer Veranstaltung vielleicht irgendwo zehn – fünfzehn Minuten auf der Bahn und im Rampenlicht. Aber die Arbeit abseits der Bahn muss auch gemacht werden und das sind keine Minuten irgendwo im Rampenlicht. Für dieses Engagement muss ich auch mal öffentlich ein herzliches Danke sagen!“

Auch das Mammutprojekt JAWA wurde zwischenzeitlich zu einem erfolgreichen Projekt und auch hier konnte der Olchinger auf Unterstützung zählen. „Als wir das Projekt JAWA angegangen sind, gab es auch skeptische Stimmen. Aber mein Team und auch meine Sponsoren und Unterstützer haben an mich und die Idee geglaubt und sind den Entwicklungsweg mitgegangen. Auch für die Treue meiner Sponsoren gilt es einfach mal Danke zu sagen nach einer tollen Saison“, so der 31 jährige, der auch eines weiss, „auch meine Fans haben mir die Treue gehalten, was ich wirklich zu schätzen weiss, denn es ist einfach geil zu sehen, wo überall meine Fans mit der 84 auftauchen und welche Strecken sie auf sich nehmen um mich bei den Rennen in ganz Europa zu unterstützen.“

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Ein ungewohntes Bild gab es am vergangenen Wochenende in Olching zu beobachten: Das Martin Smolinski seine Bikes zur Rennbahn fuhr, auslud und beim Vorbereiten der Box mithalf war nichts Außergewöhnliches. Das dann jedoch nicht er selbst, sondern seine Mechaniker in die Rennkluft schlüpften, hingegen schon. Beim Schmiererrennen in Olching wechselte der Bayer die Seiten und spielte den Chefmechaniker für seine Mechaniker, die dann das JAWA-Bike ums oval fuhren.

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Fast schon traditionell ist das Speedwayrennen in Dohren auch der Abschluss der Bahnsportsaison für den Olchinger Spitzenfahrer Martin Smolinski. Auf dem sehr eigenen kurzen Rundkurs, der eigentlich nur aus zwei Kurven besteht, fand ein Vergleichskampf zwischen einem deutschen Team und einer Weltauswahl statt.

Da es für viele der Fahrer das letzte Rennen der Saison war, ging es nicht mehr um alles und so waren die Fahrer darauf aus, den 4.000 Zuschauern eine gute Show zu bieten. „Es war glaube ich für uns Fahrer, wie auch die anwesenden Besucher, ein Abend der allen Spaß gemacht hat. Die Rennen in Dohren sind immer etwas eigen, aber machen richtig viel Spaß und auch das Drumherum und die Show zum Rennen passt super zusammen“, blickt der 31 jährige auf das vergangene Wochenende zurück.

Beim Rennen unterlag das deutsche Team der stark besetzten Weltauswahl, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Martin Smolinski konnte auf der kurzen Strecke insgesamt zwei Laufsiege und sieben Punkte einfahren, ehe nun die Motorräder für das Jahr 2016 ruhen werden und die Vorbereitungen für die Saison 2017 starten.

Speedway Olching - Goldenes band 2016

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Martin Smolinski bester Deutscher beim Race of the Night in Wittstock!

Das Race oft he Night in Wittstock – ging auch im wahrsten Sinne des Wortes bis in die Nacht, doch es bot ein hochkarätiges Fahrerfeld und guten Sport. Das Rennen, das ähnlich wie in Pardubice mit einer Gruppenphase begann, stand nach heftigen Regenfällen auf der Kippe, doch nachdem eine Schicht Belag abgetragen wurde, konnte das Rennen gestartet werden. Aus den Gruppen qualifizierte sich, aus deutscher Sicht lediglich Martin Smolinski und Matten Kröger, der auf Abschiedstournee ist, sicher für die Halbfinals. In eben jenen Halbfinalläufen war dann auch für Martin Smolinski und Matten Kröger Schluss. Smolinski wurde hinter Vaclav Milik, Patryk Dudek und Matej Zagar Vierter in seinem Semifinale und musste ins kleine Finale in dem er hinter Jurica Pavlic Zweiter wurde.

Martin Smolinski, trotz Erkältung bester Deutscher zog ein positives Fazit. „Es war eine schöne Veranstaltung mit gutem Rennsport. Ich persönlich bin etwas grippegeschwächt gestartet und bin aus diesem Grund zufrieden mit dem Resultat, wenngleich ich natürlich gerne ins Finale gekommen wäre. Ein Lob kann ich dem Bahndienst aussprechen, der nach schwerem Regen gut reagiert hat und ein schnelles Oval gezaubert hat.“

Deutsches Podium in Olching!

Martin Smolinski, Kai Huckenbeck und Michael Härtel strahlten beim Rennen um das goldene Band vom Siegerpodest in Olching und verwiesen die ausländische Konkurrenz auf die weiteren Plätze!

Nach 20 Vorläufen führte Martin Smolinski die Wertung mit Punktemaximum an und ging ungeschlagen ins Finale mit sechs Fahrern. Ihm folgten aus deutscher Sicht Kai Huckenbeck und Michael Härtel, die 13 und zehn Punkte eingefahren hatten. Neben dem deutschen Trio gesellten sich noch der Kroate Jurica Pavlic sowie die beiden Polen Damian Balinski und Artur Czaja für den Finallauf.

Martin Smolinski, der noch in den Vorläufen brillierte, lies sich im Finale von Michael Härtel das Punktemaximum noch versauen. Trotz dem zweiten Rang im Finale konnte sich Martin Smolinski als Sieger feiern lassen und sich das goldene Band der Schlossbrauerei Maxlrain sichern.

„Es war heute eine sehr gelungene Veranstaltung. Ich war mit meinem Speed sehr zufrieden und konnte gute Rennen bestreiten. Im Finale gelang es mir nicht mehr richtig Schwung aufzubauen und an Michi Härtel vorbei zufahren. Im Hinterkopf wusste ich aber, dass mir die Punkte für den Gesamtsieg genügen werden. Wir hatten einen schönen Rennabschluss auf meiner Heimbahn und ich und mein Team freuen uns jetzt auf das Saisonfinale am kommenden Wochenende in Dohren“, erklärte der Sieger Martin Smolinski!

Wer von unseren WOF Friends kommt am Sonntag den 9.10.2016 nach Olching?

Bitte schreibt eine Mail mit eurer Handynummer an 

vip@speed-84.com

Unter allen Mails werden wir 2x Tickets für die SR Speed Performance Area ziehen! 

Ihr werdet Sonntag vormittag um ca. 10.00 Uhr Via Telefon von Martin angerufen wenn ihr der oder die Gewinner seid!

Trible-Champion-Kopie
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Noch drei Rennen hat Martin Smolinski in diesem Jahr im Kalender stehen und zwei davon stehen am kommenden Wochenende auf dem Plan. Der Olchinger startet zuerst am kommenden Samstagabend in Wittstock beim „Race of the Night“ ehe es dann am kommenden Sonntag in Olching ums goldene Band gehen wird. „Das sind zwei sehr anspruchsvolle Rennen mit guten Fahrerfeldern. Vor der Winterpause will ich mich meinen Fans nochmal von der besten Seite präsentieren bei beiden Rennen vorne dabei sein“, blickt der 32 jährige auf die anstehenden Aufgaben.