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Seit Samstag hat Smolinski den Fokus auf das nächste wichtige Rennen gelegt, denn am kommenden Samstag gilt es die nächste Stufe auf Weg zum Speedway Grand Prix Challenge in Schweden zu nehmen. Das Halbfinale in Lonigo/ Italien stellt die letzte Hürde vor dem Grand Prix Challenge dar und diese soll unbedingt genommen werden. „Ich lasse derzeit täglich meinen Unterarm behandeln um hier für den kommenden Samstag wieder so fit wie möglich zu sein. Zudem laufen auch bereits die Vorbereitungen an den Bikes“, berichtet der Olchinger, der die Bahn in Lonigo bereits gut kennt, „Ich war im Frühjahr wieder zum Trainieren in Lonigo und konnte mich meist auch gut platzieren bei den Rennen. Lonigo ist eine schnelle und breite Bahn und wir werden uns gezielt vorbereiten um das Ticket für den Grand Prix Challenge zu lösen.“

Rennstart in Lonigo ist um 21 Uhr und nur die besten sieben Fahrer schaffen den Sprung in den Grand Prix Challenge, aus dem sich die besten drei für die Grand Prix Saison 2017 qualifizieren. 2013 gelang Martin Smolinski als einzigem Deutschen über den Speedway Grand Prix in Poole der Sprung in die Grand Prix Serie.

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Ein gelungener Speedwayabend in der One Solar Arena Landshut wurde am vergangenen Freitag von einem heftigen Sturz im Finale überschattet in den auch Martin Smolinski verwickelt war. Smolinski hatte sich mit Partner Sandro Wassermann für das Tagesfinale um den Speedway Paar Cup qualifiziert. Nach dem Start zum Finale stürmte Smolinski noch in der ersten Runde an die Spitze und es schaute alles nach einem Laufsieg aus, ehe Smolinski durch einen technischen Defekt abrupt an Geschwindigkeit verlor. Der nachfolgende Michael Härtel, der für Wittstock fuhr, konnte nicht mehr ausweichen und es kam zur Kollision.

Prellungen und ein Muskelfaserriss am rechten Unterarm waren die Folge für Martin Smolinski, der zum Wiederholungslauf ausgeschlossen wurde. Wittstock entschied den Wiederholungslauf für sich und Landshut musste sich mit dem Vizetitel begnügen. „Wie ich erfuhr hat sich Michael Härtel bei dem Sturz leider das Schlüsselbein gebrochen. Ich möchte ihm auf diesem Wege eine schnelle und vollständige Genesung wünschen und hoffe das er bald wieder auf der Bahn ist“, so Smolinski, der das Rennen gerne für den ACL entscheiden wollte, „schade das uns ein technischer Defekt gestoppt hat, denn ich glaube der Titel wäre für uns drin gewesen!“

Langbahnn Weltmeisterschaft Mühldorf

Podium-Mühldorf

Comeback in der Olchinger Rennweste geglückt – so die Bilanz nach Martin Smolinskis ersten Einsatz im Speedway Team Cup für den MSC Olching. „Es hat viel Spaß gemacht und der Sieg ist natürlich das i-Tüpfelchen“, freut sich Martin Smolinski nach seinem Debüt im Speedway Team Cup. Der Olchinger steuerte 14 von 15 möglichen Punkten zum Sieg seines Teams bei. „Ich bin zufrieden mit dem Rennen. Tobias Busch hat mir einen Punkt abgeluchst. Da ist er aber auch wirklich sehr clever gefahren und ich fand keinen Weg an ihm vorbei“, so Smolinski.

Über Nacht reiste Martin Smolinski dann nach Mühldorf, wo er als Gaststarter beim ersten Langbahn Grand Prix mit dabei war. Vor dem Rennen hatte der ehemalige Vizeweltmeister einen Platz auf dem Siegerpodest als Ziel ausgesprochen und das Ziel wurde auch erreicht. Nach den Vorläufen war Smolinski mit drei Siegen und zwei zweiten Plätzen punktbester Fahrer. Im Halbfinale folgte dann Laufsieg Nummer Vier und so durfte der Wild Card Fahrer als erster seinen Startplatz im Finale auswählen. „Ich habe vorm Finale wieder auf die Außenbahn gesetzt, wo es gut losging. Da die Bahn aber außen immer mehr abtrocknete wurde es innen besser. Da habe ich auf die falsche Bahn gesetzt“, erklärt Smolinski, der knapp hinter dem späteren Sieger Erik Riss ins erste Eck einbog und in den folgenden vier Runden keinen Weg am ehemaligen Weltmeister vorbeifand. „Das Rennen lief wirklich gut für mich und ich wollte im Finale auch den Sieg holen, aber Erik war in der ersten Kurve den entscheidenden Tick vor mir und hat dann keinen Fehler mehr gemacht!“, analysiert der 31 jährige das Tagesfinale, in dem er als einziger Starter mit einem Jawa Motor stand, „ein besonderer Dank geht natürlich an MKR Motors Manfred Knappe für die wirklich schnellen Motoren!“

Speedway Paar Cup in Landshut

Am kommenden Freitagabend geht es für Martin Smolinski wieder in der One Solar Arena Landshut rund. Nachdem die Motorsportvereinigung Herxheim die Ausrichtung des Speedway Paar Cups abgeben mussten sprangen die Landshuter ein und richten das Finale des Wettbewerbs aus. Martin Smolinski wird bei diesem neuen Prädikat als Kapitän der Devils gemeinsam mit Sandro Wassermann als Paar antreten und die Landshuter Farben vertreten. „Ich freue mich auf das Rennen mit Sandro, wir waren ja erst am Wochenende gemeinsam erfolgreich und dann schauen wir mal was am Freitag zusammen geht“, blickt Smolinski auf das Finale im Speedway Paar Cup voraus.

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Am kommenden Samstag wird der Olchinger Martin Smolinski sein Comeback in der Rennweste des MSC Olching geben. Der Landshuter Kapitän verlässt jetzt nicht spontan das Bundesligateam der Devils, sondern hilft seinem Heimatclub im Speedway Team Cup aus. „Der MSC kam auf mich zu, da sie Probleme haben ein schlagkräftiges Team für das Auswärtsrennen in Wittstock zusammen zu stellen. Als Olchinger, der beim MSC in der Jugendarbeit groß wurde, war für mich schnell klar, dass ich in diesem Fall aushelfen werde und den MSC unterstütze“, so das Olchinger Aushängeschild im Speedwaysport. Geplant ist auch lediglich der eine Renneinsatz. Wenn die Olchinger wieder auf ihre Stammmannschaft zurückgreifen können, wird Smolinski keine weiteren Rennen in der zweiten Liga bestreiten.

Am Sonntag wird Martin Smolinski dann als Wild Card Fahrer beim Langbahn Grand Prix in Mühldorf wieder auf die besten Piloten der Sandbahnszene treffen und will sich natürlich teuer verkaufen: „Wir wollen die Stars der Szene auf jeden Fall ärgern! Unser Ziel ist es ins Finale zu kommen und dort dann um einen Treppchen Platz mit zu fahren“, erklärt der ehemalige Sandbahnvizeweltmeister. Der Grand Prix in Mühldorf ist der Auftakt der diesjährigen Sandbahnweltmeisterschaft, die in insgesamt fünf Rennen ausgefahren wird. Martin Smolinski verzichtet seit einigen Jahren aufgrund von Terminkollisionen mit den Speedwayrennen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

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Der erneute Ausflug mit dem deutschen Nationalteam nach Italien hat sich gelohnt. Nachdem erst Anfang des Monats der Einzug in den Speedway World Cup, der Mannschaftsweltmeisterschaft gelang, glückte nun in Badia Calavena der Einzug ins Finale der Speedway Paar Europameisterschaft.

Für Martin verlief das Rennen von Beginn an gut, ehe es gerade im Duell mit dem dänischen Team zum ersten technischen Defekt der Saison kam. „Mir hat es die Kette runtergehauen, ärgerlich aber passiert leider im Laufe einer Saison“, so der Olchinger, der zwei Läufe später auch gleich noch mit einem Cowboystart zu Boden ging, „Eine kleine Unkonzentriertheit hat mich da zu Boden gehauen, da muss ich künftig konzentrierter und fokussierter sein.“

Trotz des Ausfalls und des Sturzes gelang dem Olchinger gemeinsam mit Michael Härtel der Einzug in das Finale der Speedway Paar EM in Riga/ Lettland mit einem zweiten Platz souverän. „Wir sind weiter und das ist das einzige was heute zählte. Es hat mit Michi Härtel und Sandro viel Spaß gemacht das Rennen erfolgreich zu bestreiten. Leider gab es gerade nach meinem Sturz unpassende Kommentare, die ich nicht erwartet hätte, doch dazu will ich im Moment nicht mehr sagen!“

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Ein deutlicher Sieg bei der Qualifikation zum Speedway World Cup gelang dem deutschen Nationalteam um Kapitän Martin Smolinski am vergangenen Donnerstag in Terenzano/ Italien. Gemeinsam mit Tobias Kroner, Kai Huckenbeck und Kevin Wölbert gelang dem deutschen Team die Qualifikation zur Finalrunde in Schweden und für Smolinski hatte der Erfolg eine klare Ursache: „Wir waren als Team wirklich stark und haben gut zusammen gearbeitet. Der Teamspirit hat ganz klar den Ausschlag für den Sieg gegeben!“

Bei der Finalrunde Ende Juli in Västervik/ Schweden trifft das deutsche Nationalteam um Teambetreuer Herbert Rudolph auf Gastgeber und Titelverteidiger Schweden, Australien und das Team der USA. „Wir nehmen diesen Teamspirit mit nach Schweden und dann schauen wir mal was machbar sein wird in der Runde der besten Acht“, so Smolinski, der am kommenden Wochenende erneut für Deutschland ans Startband gehen wird.

Der Bayer bestreitet gemeinsam mit Michael Härtel und Sandro Wassermann das Halbfinale zur Speedway Paar Europameisterschaft in Badia Calavena/ Italien.

Finale der Speedway Best Pairs Series in Polen!

Allzugern hätten die Fahrer im Trans MF Pro Race Team beim letzten Rennen der Serie in Ostrow/ Polen das Siegerpodest erreicht, doch beim Saisonfinale blieb nur der fünfte Platz. Während Martin Smolinski mit einem Laufsieg und insgesamt sechs Punkten aus drei Heats gut anfing, konnte Partner Nicki Pedersen erst ab dem dritten Durchgang punkten. „Es war für uns echt ein Problem, dass es bei uns beiden nie gleichzeitig gelaufen ist. Entweder lief es bei mir oder bei Nicki. Mit meinem Start ins Rennen war ich sehr zufrieden, doch ab der Mitte des Rennens lief dann bei mir nichts mehr zusammen. Das Rennen am Samstag war sogzusagen ein Spiegelbild der gesamten Serie, wo uns einfach die Konstanz für eine Spitzenplatzierung fehlte“, analysiert der Olchinger das finale Rennen der Serie und den fünften Gesamtrang.

Die mangelnde Konstanz stellte sich im Wettbewerb als Problem heraus und war mit Sicherheit Ausschlaggebend für den vorletzten Platz in der Gesamtwertung, doch unzufrieden war mit der Serie trotzdem niemand. Das Trans MF Pro Race Team war immer voll im Renngeschehen dabei und die Sponsoren und Namensgeber der internationalen Spedition Trans MF aus Essenbach zeigten sich mit den gezeigten Leistungen zufrieden. „Das Feedback von Trans MF ist positiv. Einziger Wehrmutstropfen ist natürlich, dass die TV Bildschirme in Deutschland dunkel blieben, doch die Teilnahme an der Serie wird durchwegs positiv bewertet“, so der 31 jährige Bayer.