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Speedway-WM-Race-off Terenzano/I

Ex-GP-Fahrer Martin Smolinski blieb im zweiten Race-off in Terenzano auf der Strecke, in dem der Italiener Nicolas Covatti überraschend vor den Pawlicki-Brüdern das Rennen für sich entscheiden konnte. Der Jawa-Werksfahrer kam mit fünf Punkten nur auf den zwölften Platz und kann damit seinen direkten Wiedereinzug in die Königsklasse nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

 

Qualifiziert für Speedway-GP-Challenge:
1. Nicolas Covatti (I) 14 Punkte
2. Piotr Pawlicki (PL) 12+3
3. Przemyslaw Pawlicki (PL) 12+N
4. Vaclav Milik (CZ) 11
5. Chris Harris (GB) 9
6. Fredrik Lindgren (S) 8+3
7. Kacper Gomolski (PL) 8+2
Reserve:
8. Kim Nilsson (S) 8+1

Ausgeschieden:
9. Martin Vaculik (SK) 7
10. Michael Jepsen Jensen (DK) 7
11. Jesper B. Monberg (D) 6
12. Martin Smolinski (D) 5
13. Jurica Pavlic (HR) 5
14. Max Fricke (AUS) 4
15. Sam Masters (AUS) 4
16. David Bellego (F) 1

http://www.speedweek.com/speedwaywm/news/77645/Race-off-Martin-Smolinski-muss-GP-Traum-begraben.html

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Mit dem gestrigen Samstag liegt ein rabenschwarzer Renntag hinter uns.
Rückblickend müssen wir erkennen, dass wir mit den Jawa Motoren leider noch nicht auf dem Niveau der italienischen Motoren sind.
Trotz der zufriedenstellenden Leistung und den Erkenntnissen aus den letzten Rennen, konnten wir keinen „Stich“ in Torun machen.
Durch ein starkes Defizit der Motoreneffizienz/ -dynamik auf der Bahn in Torun, haben wir es nicht geschafft, die Motoren mit den zeitlich bestehenden Möglichkeiten am Renntag abzustimmen.
Wir mussten mit ansehen, wie wir mit den Jawa-Motoren noch weit hinten liegen.
Der Wind an der Europaspitze ist extrem stark. Ich vermisse die Dynamik in den Motoren. Wir haben Leistung, aber sie kommt noch zum falschen Zeitpunkt. Während der Beschleunigungsphase am Start, sowie auch aus der Kurve heraus, fehlt es uns an Leistungsentfaltung.
Jawa-Motoren sind seit ein paar Jahren nicht mehr an der Weltspitze zu sehen, dies hat seinen Grund, wir müssen ihn finden. Anfang des Jahres stellte ich mich der Aufgabe mit Jawa zu kooperieren. Viele Fans verrufen mich dafür, aber es ist meine Stärke gegen den Strom zu schwimmen. Warum hat sich in den letzten Jahren niemand an die „Aufgabe Jawa“ getraut? Weil Ihnen das Risiko nicht mehr schlagkräftig zu sein zu hoch ist (?).
Wenn man ein wenig über den Tellerand schaut und einen Vergleich mit anderen Motorsportarten zieht, ist es selbst dem Großkonzern Mercedes mit einem Millionenbudget in der Formel 1 lange Zeit nicht gelungen Ihr Leistungsdefizit aufzuholen. In der Moto GP hat Honda in diesem Jahr Schwierigkeiten mit der Leistungsentfaltung ihrer Motoren. Das zeigt uns, dass uns harte Zeiten bevorstehen.
Wir sind das einzige Pro Race Team, das es wagt mit Jawa-Motoren zu fahren, um wieder frischen Wind in den Sport zu bringen. Ich glaube daran.
Es gibt ein grundlegendes Motorenproblem, welchem wir auf den Grund gehen müssen. Ohne Dynamik und eine schnelle Leistungsentfaltung ist es für mich als Fahrer unmöglich Vertrauen aufzubauen und extreme Linien zu fahren. In enger Zusammenarbeit mit Tornado Racing Parts und Jawa muss es möglich sein, diese Defizite zu korrigieren.
In der Ruhe liegt die Kraft.

Results: 
1. Nicki Pedersen (Denmark) – 15 (2,2,3,3,2,3)
2. Paweł Przedpełski (Poland) – 12 (2,3,2,1,2,2)
3. Emil Sajfutdinow (Russia) – 16 (3,3,3,3,3,1)
4. Antonio Lindbaeck (Sweden) – 12 (3,1,3,2,3,0)
5. Grigorij Łaguta (Russia) – 9 (0,3,3,2,1) + 3rd place in Race – Off
6. Peter Kildemand (Denmark) – 10 (3,w,1,3,3) + 4th place in Race – Off
7. Artiom Łaguta (Russia) – 8 (2,1,2,3,0)
8. Piotr Protasiewicz (Poland) – 8 (1,2,2,1,2)
9. Vaclav Milik (Czech Rep.) – 7 (0,2,2,0,3)
10. Tomasz Jędrzejak (Poland) – 6 (1,3,0,2,0)
11. Tomasz Gollob (Poland) – 6 (2,1,1,1,1)
12. Przemysław Pawlicki (Poland) – 5 (1,2,0,0,2)
13. Martin Vaculik (Slovakia) – 5 (1,1,0,2,1)
14. Janusz Kołodziej (Poland) – 4 (3,0,0,1,0)
15. Hans Andersen (Denmark) – 2 (0,0,1,0,1)
16. Martin Smolinski (Germany) – 1 (0,0,1,0,0)
17. Adrian Miedziński – DNS
18. Kacper Gomólski – DNS

Heat by heat: 
1. (61,20) Lindbaeck, Pedersen, Vaculik, Smolinski
2. (61,05) Kildemand, Gollob, Jędrzejak, Andersen
3. (60,39) Sajfutdinow, Przedpełski, Pawlicki, G. Łaguta
4. (60,56) Kołodziej, A. Łaguta, Protasiewicz, Milik
5. (61,14) Jędrzejak, Pawlicki, Vaculik, Kołodziej
6. (60,86) Przedpełski, Protasiewicz, Gollob, Smolinski
7. (60,45) G. Łaguta, Pedersen, A. Łaguta, Andersen
8. (61,08) Sajfutdinow, Milik, Lindbaeck, Kildemand (Ex)
9. (61,82) G. Łaguta, Milik, Gollob, Vaculik
10. (61,22) Sajfutdinow, A. Łaguta, Smolinski, Jędrzejak
11. (61,31) Pedersen, Protasiewicz, Kildemand, Pawlicki
12. (60,88) Lindbaeck, Przedpełski, Andersen, Kołodziej
13. (61,78) Sajfutdinow, Vaculik, Protasiewicz, Andersen
14. (61,62) Kildemand, G. Łaguta, Kołodziej, Smolinski
15. (61,02) Pedersen, Jędrzejak, Przedpełski, Milik
16. (60,81) A. Łaguta, Lindbaeck, Gollob, Pawlicki
17. (61,96) Kildemand, Przedpełski, Vaculik, A. Łaguta
18. (61,72) Milik, Pawlicki, Andersen, Smolinski
19. (61,39) Sajfutdinow, Pedersen, Gollob, Kołodziej
20. (61,06) Lindbaeck, Protasiewicz, G. Łaguta, Jędrzejak

Race – off:
21. (60,91) Przedpełski, Pedersen, G. Łaguta, Kildemand

Final:
22. (61,38) Pedersen, Przedpełski, Sajfutdinow, Lindbaeck

 

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Es ist wohl das stärkste Europameisterschaftsfeld der letzten Jahre, mit dem es Martin Smolinski ab dem morgigen Samstag zu tun bekommen wird. Um 19 Uhr findet in Torun/Polen das erste Finalrennen zur Speedway Europameisterschaft statt, dass auch wieder live auf Eurosport in ganz Europa übertragen wird.

Die besten europäischen Speedwayfahrer aus sieben Nationen stellen sich in vier Finalrennen im Kampf um den europäischen Meistertitel. Mittendrin im spektakulären Fahrerfeld Martin Smolinski, der von Promoter One Sport Media mit einer Wild Card ausgestattet wurde und die deutsche Fahne im Wettbewerb hochhalten wird.

„Die Rennen der vergangenen Wochen machen mir Mut für das erste Finale der Speedway Europameisterschaft“, erklärt Martin Smolinski vor dem EM Auftakt, „wir waren in Brokstedt beim Bundesligamatch gut unterwegs. Bei den Starts die zu Saisonbeginn noch ein Problem waren, fühle ich mich inzwischen deutlich wohler und die Jawa Motoren werden immer besser. Ich bin zuversichtlich fürs Rennen, denn Torun ist eine der besten Bahnen in Polen und sie lässt immer viele Linien und somit fantastische Rennen zu!“

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