111

Die erste Hürde ist gemeistert. Mit zehn Punkten und Rang Sieben hat sich Martin Smolinski für eines der beiden Semifinals auf dem Weg in den Speedway Grand Prix qualifiziert. Der Olchinger ist somit einer von 32 Fahrern, die sich noch Hoffnungen auf eines von drei Tickets für den Speedway Grand Prix 2016 machen dürfen.

Insgesamt fünf Mal kreuzte Smolinski als Zweitplatzierter die Ziellinie am traditionellen Pfingstmontagsrennen in Abensberg, an dem die vierte Qualifikationsrunde zum Speedway Grand Prix ausgetragen wurde. Der Clubfahrer des MSC Abensberg hatte jedoch den ganzen Tag über mit schlechten Starts zu kämpfen und ist deswegen nicht unzufrieden mit der Qualifikation für die nächste Runde: „Ich habe mein Ziel, die nächste Runde, erreicht. Persönlich wäre ich gerne um einen der vorderen Ränge mit gefahren, doch meine Starts waren nicht gerade berauschend und auf der gut präparierten Bahn waren alle Mann schnell. Die Veranstaltung in Abensberg war sehr gelungen und ich muss dem Club ein Kompliment machen. Die Rennen wurden binnen kürzester Zeit zügig abgewickelt und die Fahrer blieben dicht beisammen“, bilanzierte Smolinski.

Die nächste Runde auf dem Weg zum Speedway Grand Prix findet Anfang Juni statt. Ob Smoli diese in Riga (Lettland) oder Terenzano (Italien) bestreiten muss, wird die Auslosung der FIM zeigen.

Semi-Terenzano
11053238_988031574542788_7355663724179169290_n

Martin Smolinski ist und bleibt der König von Lüdinghausen! Der Olchinger kam sah und siegte erneut beim Grasbahnrennen am Vatertag in Lüdinghausen. Auch beim Wettbewerb um den Bahnrekord stach die Koalition Smolinski, Jawa, Großewächter / Tornado Racing!

Spannenden Hochgeschwindigkeitsmotorsport boten die Akteure beim Grasbahnrennen in Lüdinghausen dem Publikum. Bei Geschwindigkeiten bis zu 190km/h zeigten die Akteure ihr Können und Martin Smolinski zeigte wer der Herr im Hause ist und was der neue Jawa zu leisten im Stande ist. „Wir haben es geschafft einen wirklich schnellen Motor zu entwickeln, der Power hat, beständig ist und der zudem von den Kosten her deutlich unter den herrschenden Marktpreisen liegt, was für die Kosten des Sports wirklich ein Segen ist. Der Motor solche ich in Lüdinghausen gefahren bin sind für 4.165€ bei Tornado / GW Racing Parts zu haben, was ein Top-Preis auf dem Motorensektor ist!“, so der frischgebackene Sieger des prestigeträchtigen Grasbahnrennens in Lüdinghausen.
Speedway WM Quali in Abensberg – Step One auf dem Weg in den Speedway GP!

Am Pfingstwochenende ist der Olchinger dann beim traditionellen Pfingstmontagsrennen in Abensberg am Start. Das erklärte Ziel: „Rückkehr in den Speedway Grand Prix“, soll hier konsequent verfolgt werden.

In Abensberg will Martin Smolinski die erste Hürde auf dem Weg in den Speedway Grand Prix Challenge nehmen und sich für eines der Halbfinals in Italien oder Lettland qualifizieren. „Ich liebe die Rennen in Abensberg und bin dem Club in Abensberg außerhalb der Rennsaison sehr eng verbunden. Die Region um Abensberg ist enorm Speedwaybegeistert und die Rennen dort sind immer sehr schön. Ich will dort wieder ein gutes Rennen liefern und um einen Platz auf dem Podest mit fahren, wenngleich die Qualifikation für die nächste Runde auf dem Weg in den Speedway Grand Prix oberste Priorität besitzt!“, so Martin Smolinski im Hinblick auf das Rennen am Pfingstmontag.

 

19193_924450084286497_1047356409623739802_n 11224788_988031717876107_4827951758254767481_n

SWC (18) 1111 2222

Es war wieder spannend am Samstagabend in der One-Solar-Arena in Landshut, im doppelten Sinne. Nachdem den ganzen Tag über trockenes, teilweise sonniges Wetter geherrscht hatte, und auch das Training am Mittag unter optimalen Bahnverhältnissen stattfinden konnte, stellte ein heftiger Gewitterschauer am Nachmittag wieder alles in Frage. Statt des für 19.00 Uhr angesetzten Rennbeginns sahen die Zuschauer zunächst für 90 Minuten erweiterten Bahndienst. Nach einer Besprechung mit Jury und Mannschaften wurde schließlich beschlossen, vor Heat 1-4 den Fahrern jeweils 2 Testrunden zu gewähren, damit sie sich auf die Bahnverhältnisse einstellen konnten. Und so wurde es dann doch noch ein durchaus spannender Rennabend.

In Heat 2 konnte sich Team Deutschland zur Freude der Zuschauer erstmals die Führung erkämpfen.  Michi Härtel mit Platz 2 hinter Zagar in Heat 1 und Christian Hefenbrock mit einem souveränen Sieg in Heat 2 hatten den Grundstock gelegt, um das Ziel „Weiterkommen“ von Anfang an realisierbar zu machen. In Heat 3 kam dann das Pech für Deutschland, da Tobias Busch in der Zielkurve stürzte und fortan nicht mehr antreten konnte. Da es beim SWC-Wettbewerb keine Ersatzfahrerregelung gibt, konnte Deutschland nur bei einer Punktedifferenz von mindestens 6 Punkten auf den Führenden einen Joker setzen. Das tat man dann auch in H13 erfolgreich – Martin Smolinski holte die maximale Punktzahl -, es fehlte aber dann trotz allem der ein oder andere Punkt, um dicht an den Russen dranzubleiben, die eine insgesamt gute Teamleistung boten und sich mit 40 Punkten letztlich das Weiterkommen sicherten. Deutschland erreichte mit 6 Punkten Abstand Platz 2 und kann mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Mit voller Besetzung wäre durchaus ein Sieg drin gewesen, da auch Michael Härtel und Christian Hefenbrock in den meisten ihrer Läufe gut zum Punktekonto beitrugen.

Mehr erwartet hatten sich sicherlich die Slovaken, die nach einem Sturz von Aleksander Conda ebenfalls teilweise Punkte liegen lassen mußten und, abgesehen von Matej Zagar und Maks Gregoric, eher auf die hinteren Ränge abonniert waren. Abgeschlagen auf Platz 4 landete das italienische Team, in dem außer Nico Covatti relativ junge, international relativ unerfahrene Fahrer an den Start gingen.

Russland hat das vom Mannschaftskapitän Emil Sayfutdinov gesteckte Ziel des Weiterkommens erreicht und tritt nun am 6. Juni im polnischen Gniezno gegen die Mannschaften aus Polen, Schweden und Tschechien an.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Russland – 40 Punkte
1. Victor Kulakov – 2, 3, 1, 2, 2 = 10
2. Vadim Tarasenko – FX, X, 2, 2, 3 = 7
3. Emil Sayfutdinov – 3, 3, 3, 3, X = 12
4. Vitali Belousov – 2, 3, 2, 2, 2 = 11

Deutschland – 34 Punkte
1. Martin Smolinski – 3, 3, 2, 6^, 3, 3 = 20
2. Tobias Busch – F, F, NS, NS, NS = 0
3. Christian Hefenbrock – 3, 0, 3, R = 6
4. Michael Haertel – 2, X, 2, 2, 2 = 8

Slowenien – 32 Punkte
1. Matej Zagar – 3, 2, 3, 6^, F, 3 = 17
2. Aleksander Conda – 1, F, NS = 1
3. Ziga Kovacic – 1, 1, 0, 0, 1 = 3
4. Maks Gregoric – 2, 2, 3, 0, 1, 3 = 11

Italien – 19 Punkte
1. Michele Paco Castagna – 1, 2, 1, 1, 1, 1 = 7
2. Nicolas Vicentin – 0, 1, 0, 1, 0 = 2
3. Alessandro Milanese – 0, 1, 2 = 3
4. Nicolas Covatti – 1, 2, 2^, 1, 1, 0 = 7

Glückwunsch an die verdienten Sieger.

Am heutigen Donnerstag fand eine Pressekonferenz im Michel Hotel in Landshut statt! 

Gute Vorarbeit des AC Landshut für einen Team WM Lauf! 

 

IMG_7371

Von Rudi Hagen – 03.05.2015-01:59 / Speedweek.com

Martin Smolinski gewann zum zweiten Mal in Folge das Rennen «Master of Speedway» in Moorwinkelsdamm. Mehr als 3000 Zuschauer sahen interessante Rennen unter Flutlicht.

Während in Süddeutschland die Bahnsportveranstalter mit lang andauernden Regenfällen zu kämpfen hatten und die Langbahnklassiker in Dingolfing und Plattling abgesagt werden mussten, schien in der Gemeinde Bockhorn in Friesland, zu der Moorwinkelsdamm gehört, die Sonne. Allerdings wurde es gegen Abend bitterkalt.

 Der letztjährige GP-Pilot Martin Smolinski dominierte wie im Vorjahr das Rennen um den Titel «Master of Speedway» und zeigte sich zudem den vielen Fans gegenüber wie immer aufgeschlossen und freundlich. «Das ist hier eine sehr schöne Veranstaltung, ich habe mich sehr wohl gefühlt und es hat mir riesigen Spaß gemacht, auf dieser guten Bahn zu fahren», bekannte der Bayer mach Rennschluss.

Der 30-Jährige gewann seine ersten drei Heats und wurde dann zweimal Zweiter. Trotzdem reichte es ihm zum Gesamtsieg. Der Russe Renat Gafurov war es, der dem letztjährigen Grand-Prix-Piloten zweimal davon fuhr. Im letzten Vorlauf und im Finale hatte der Bundesligafahrer vom AC Landshut die Nase vorne. Das änderte aber nichts daran, dass Smolinski am Ende mit 15 Punkten als Sieger feststand. Der Pole Krystian Pieszczek, der vor dem Finale der sechs Besten über sechs Runden wie Smolinski elf Zähler auf seinem Konto hatte, wurde im Endlauf nur Vorletzter. Damit blieb ihm nur Rang 3.

Martin spricht:

«Im Finale habe ich den Start etwas verschlafen aber ich habe mich dann noch von Platz 4 auf den zweiten Rang vorkämpfen können.  Meine Motoren waren heute sauschnell, es hat alles gepasst. Ich habe im Moment wieder richtig spass am Rennen fahren, dank der Unterstützung meiner Sponsoren und allen leuten die hinter mir/uns stehen sind wir sehr gut vorbereitet auf jede einzelne Veranstaltung. Kompliment and den Veranstalter für den schnellen, reibungslosen und professionellen Ablauf.  Doch nicht alles war perfekt, den mir gingen die Autogrammkarten aus, dies darf mir nicht noch einmal passieren, hier muss ich mir selber eine Rüge erteilen. „Smile“

Ergebnisse Master of Speedway, Moorwinkelsdamm/D:

1. Martin Smolinski (D), 15 Punkte. 2. Renat Gafurov (RUS), 14. 3. Krystian Pieszczek (PL), 12. 4. Nicolai Klindt (DK), 11. 5. Mathias Thörnblom (S), 10. 6. Rohan Tungate (AUS), 7. 7. Oskar Fajfer (PL), 6. 8. René Deddens (D), 4. 9. Kamil Brzozowski (PL), 3. 10. Matthias Kröger (D), 3. 11. Tomas Suchanek (CZ), 2. 12. Matthias Schultz (D), 0.

Finale der sechs Punktbesten über sechs Runden: 1. Gafurov. 2. Smolinski. 3. Klindt. 4. Thörnblom. 5. Pieszczek. 6. Tungate.

 

Hier gehts zur Bildergalerie:

Pics:Master of Speedway