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Die im Vorfeld hochgesteckten Erwartungen aller Beteiligten wurden trotz des schlechten Wetter nicht enttäuscht: Das seitens der SR Speed Performance organisierte Event startete mittags programmgemäß mit einem Besuch im Automuseum Adlkofen. Die anwesenden Motorsportgrößen aus der Zwei- und Vierradszene bestaunten die gesammelten Schätze von Walter Probst, der in jungen Jahren selbst Sandbahnrennfahrer war ehe er später auf vier Räder in Form von Formelrennwagen umstieg.
Die Besucher waren durchweg begeistert von der im Museum vorgefundenen Vielfalt. Vor allem bei den älteren Jahrgängen kam durch das Wiedersehen mit bestimmten Fahrzeugen so manche Jugenderinnerung zum Vorschein und man amüsierte sich gemeinsam über die ein oder andere Geschichte mit dementsprechend waghalsigen Details…

Pünktlich um 15 Uhr erfolgte dann der Location-Wechsel zur One Solar Arena des AC Landshut, wo Smolis
Bikes bereits „ready to race“ auf die Protagonisten warteten.
Ehe es ernst wurde stand noch ein gemeinsamer Imbiss auf dem Programm, welcher in Zusammenarbeit mit dem ACL sowie der Firma Roitmayer organisiert wurde.

Frisch gestärkt ging es dann zur individuellen Einweisung für die jeweiligen Motoräder denn neben den vier Bikes der SR Speed Performance brachte Karl Maier seine spektakuläre BMW S1000RR mit, darüber hinaus sorgte Markus Reiterberger mit seiner alten Ödegard Jap für ein wenig Nostalgie im Fahrerlager.

Während der Einführungsworte von Smoli kam es, sehr zur Freude aller Anwesenden, erwartungsgemäß zu einem ersten Wortgefecht zwischen Altmeister Karl Maier und Martin. Beide Haudegen sind ja nicht gerade für ihre leisen Töne bekannt, dennoch oder gerade deshalb verstehen sie sich wohl auch so gut…..

Im Anschluss ging es dann endlich auf die Bahn wobei sich die Sponsoren des ACL, vermutlich auch wegen des schlechten Wetters, zurückhielten und es den Profis überließen die Höllengeräte zu bewegen. Martin und sein Mechaniker, der Ex-Rennfahrer Stefan Kurz, eröffneten das Spektakel doch die beiden IDM Superbike-Piloten ließen nicht lange auf sich warten und stiegen ebenfalls, unter den Augen des ein oder anderen ranghohen BMW-Verantwortlichen, in den Sattel. Von Beginn an drehten sie ordentlich am Gashahn und man konnte unschwer erkennen welch unglaubliches Feingefühl sie besitzen. Ihre Straßenrennsport-Herkunft konnten sie jedoch nicht verleugnen denn sie starteten nicht nach jeder Runde aufs Neue sondern zogen stattdessen unermüdlich ihre Runden bis entweder das Methanol zu Ende ging oder eine Bodenprobe entnommen wurde.

Martin testete unterdessen die BMW S1000RR von Karl Maier und versuchte Runde um Runde das Bike gleichmäßig in den Drift zu bekommen doch auch er musste aufgrund eines zu geringen Lenkeinschlages Bekanntschaft mit dem Bodenbelag der One Solar Arena machen.

Karl Maier, der offensichtlich nichts verlernt hat, stieg ebenfalls in den Sattel und drehte zu guter Letzt dann noch gemeinsam mit Martin einige „Best Pairs- Demonstrationsrunden“.

Alles in allem ein wirklich gelungener Motorsporttag den sich die Anwesenden auch von den widrigen Umständen nicht vermiesen ließen. Superbike-Pilot Reitberger war sogar derart begeistert, dass er Smoli gleich ein Speedwaybike abkaufte! Einmal mehr bestätigte sich, dass der Motorsport eine große Familie.

Die Gegenveranstaltung Speedway meet´s Superbike wird im neuen Jahr stattfinden. Wir werden Ihnen berichten wie sich Martin Smolinski auf einem Superbike mit Bremsen anstellt.

Ein gelungener Saisonabschluss der Dank der hervorragenden Bahnpräparation des AC Landshut allen Beteiligten sehr viel Freude bereitete!

Werfen sie einen Blick auf die Bilder.

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Werfen sie einen Blick auf die Bilder von einem wundervollen Track Day trotz schlechtem Wetter.

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Die „SR Speed Performance“ repräsentiert durch den ersten deutschsprachigen Speedway Grand Prix Piloten der Geschichte sowie Gewinner des Neuseeland Grand Prix 2014, Martin Smolinski, lädt am Samstag, den 25. Oktober zu einem Track Day der Extraklasse in die Landshuter One Solar Arena ein. Zahlreiche Motorsport-größen Süddeutschlands werden der Einladung folgen und für einen unvergesslichen Tag sorgen..

Das Motto ist ebenso simpel wie adrenalingeladen:
1000ccm 4 Zylinder Superbike mit über210 PS aus dem Hause BMW
vs.
500 ccm 1 Zylinder Speedwaybike tuned by GW Racing Parts / Tornado
– 80PS pure Power auf 78Kg ohne Bremsen

Die Dritt- bzw. Viertplatzierten der IDM Superbike, Markus Reiterberger und Bastien Mackels, beide vom
„Van Zon Remeha BMW Racing Team“, wagen den mutigen Schritt auf vollkommen neues Terrain: Vom gewohnten Highperformance Strassenbike und Asphalt hin zu einem unberechenbaren 78kg Kraftpaket ohne Bremsen welches auf einem 400m Speedway-/Sandbahnoval ausschließlich im Drift bewegt werden muss!  http://www.markus-reiterberger.com/   http://www.bastienmackels.com/

Ebenfalls anwesend sein wird auch der 4 fache Langbahnweltmeister Karl Maier , der seit Jahrzehnten eng mit BMW verbunden ist und bei einem derartigen Spektakel natürlich nicht fehlen darf. Maier wird seine umgebaute BMW S1000RR im Dirt Racing Style mitbringen und sicher die ein oder andere Runde drehen. http://www.motorrad-kmaier.de/

Die vierrädrige Motorsportzunft wird mit Guido Keller, dem deutschen Amateur Vize Bergmeister, und dessen BMW E36 Spezialtourenwagen vertreten sein.

Darüber hinaus erwartet Sie an diesem Rennsporttag der Extraklasse mit Sicherheit jede Menge Benzingeflüster, Fachsimpeln und gemeinsamer Spass am Motorsport. Wir möchten Ihnen zeigen wie publikumsnah der Motorsport in Süddeutschland ist und seine Fahrer sind – Motorsport zum Anfassen!

Zum Auftakt des Events erwartet Sie ein weiteres Schmankerl:
Ein gemeinsamer Besuch im Fahrzeugmuseum der „Scuderia Isar e.V.“ in Adlkofen. Der ehemalige Sandbahn- und Autorennfahrer Walter Probst lässt es sich nicht nehmen eigens für alle Besucher des
„Superbike meets Speedway“ Eventdays seine Museums-Türen zu öffnen um Ihnen Fahrzeuge der Extraklasse zu präsentieren die das Herz eines jeden Motorsportfans höher schlagen lassen. http://www.automuseum-adlkofen.de/

 

Vorbereitung für die Jungs von BMW!
@Markus Reiterberger
@ Sebastien Mackels
@ Karl Maier

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Martin Smolinski war am vergangenen Montag zu Gast in der Sportarena bei München TV.

Wer den Auftritt verpasst hat, kann die komplette Sendung unter folgendem Link verfolgen:

http://www.muenchen.tv/mediathek/seite/2/video/sport-arena-20-10-2014-waldarbeiter-weltmeister-speedway-weltcupfahrer-bayern-spielerinnen-und-bestzeitmarathon/

Martin ist ab Minute 29:15 zu sehen.

 

 

Ergebnisse Speedway-Ländervergleich in Dohren/D:

1. Deutschland, 36 Punkte: Martin Smolinski 6, Kai Huckenbeck 11, René Deddens 9, Tobias Kroner 10.

2. Dänemark 29: Kenneth Bjerre 5, Jonas B. Andersen 8, Patrick Hougaard 9, Anders Thomsen 7.

3. Polen 16: Robert Miskowiak 2, Miroslaw Jablonski 4, Tomasz Chrzanowski 4, Szymon Wozniak 6.

4. Niederlande/Frankreich 15: Henry van der Steen 1, Mathieu Trésarieu 5, David Bellego 7, Jannick de Jong 2.

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Der 19. Lauf in Thorn (Torun) war der letzte für Martin Smolinski in der abgeschlossenen #Speedway-GP -Saison.Ob im kommenden Jahr weitere Auftritte des WM-Zwölften folgen, ist offen.
Das Startband schnellte an diesem Abend zum 19. Mal in die Höhe, die Bikes beschleunigen im Höllentempo und Martin Smolinski geht nach der ersten Kurve in Front, wird dann aber vom Dänen Kenneth Bjerre abgefangen und auch Jaroslaw Hampel geht am Olchinger vorbei. Smolinski gelingt der Konter, Platz 2 wird zurückerobert und ins Ziel gebracht, zwei Punkte gehen auf sein Konto. Ein Rennlauf, mit dem er zufrieden sein kann. Wäre es nur in den vorangegangen Heats besser gelaufen.
Wir haben mehr erwartet vom Rennen. Nach dem Training haben wir uns sehr gut gefühlt. Alles lief gut und wir waren guter Dinge für das Rennen. Als das Rennen losging, passte das Set-up nicht mehr und wir waren in den ersten Läufen zu langsam, fanden erst zum Rennende die passende Übersetzung», blickt Smolinski auf einen arbeitsintensiven Abend zurück.
Deutschlands einziger Grand-Prix-Fahrer beendete das Rennen mit vier Punkten und schloss die Gesamtwertung der Weltmeisterschaft auf Rang 12 mit insgesamt 81 Punkten ab. «Ich hätte gerne mehr Punkte geholt, aber der gewisse Tick an Geschwindigkeit hat am Anfang einfach gefehlt, um vorne mitzufahren. Der Grand Prix in Torun war dennoch ein fantastischer Abschluss einer intensiven GP-Saison und ein echtes Highlight mit all der Stimmung und Dramatik.»
Da der achte Platz, der zur Teilnahme am Speedway-Grand-Prix 2015 berechtigt, nicht erreicht wurde, und der Qualifikationsweg über den Challenge verletzungsbedingt abgesagt werden musste, muss Smolinski nun auf eine der vier Dauer-Wildcards für 2015 hoffen. «Diese Entscheidung liegt nun nicht mehr in unserer Hand und wir müssen abwarten, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert», erklärte der 29-Jährige.