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Am gestrigen Sonntag bewies Smoli, trotz der Tatsache das man seine diesjährigen Langbahn-Auftritte an einer Hand abzählen kann, dass er auch auf Bahnen jenseits der 400 Meter zur Weltelite gehört. Der 29-Jährige bot den zahlreich erschienen Zuschauern auf der schönen 1000m-Bahn in Mühldorf eine tolle Show. So sorgte er als einer der wenigen Piloten trotz mehrfach nicht optiamler Starts immer wieder für zahlreiche Überholmannöver, fuhr die Gegengerade regelmäßig auf dem Hinterrad entlang und zog dank einer sehr ansprechenden Leistung, wie Ex-Weltmeister Joonas Kylmökorpi, mit 15 Punkten aus den Vorläufen souverän in das Semi-Finale ein.Lediglich Erik Riss hatte in dieser Phase mehr Zähler auf seinem Konto. Im Halbfinale kreuzte Smoli dann hinter dem fliegenden Finnen als Zweiter die Ziellinie und war somit für das Finale gesetzt in welchem sich auch erst entscheiden sollte, wer Weltmeister des Jahres 2014 wird! Im Finale, dass nach einem Frühstart von Riss erneut gestartet werden mußte, setzte sich dann erneut Kylmäkorpi durch, gefolgt von Riss, Smoli, Hall sowie de Jong der durch diesen letzten Platz auch seinen Traum vom ersten WM-Titel begraben musste. “ Für mich stand heute ein wenig der Spaß im Vordergrund. Ich habe noch den Stockholm-GP vom Vorabend in den Knochen und nachdem ich auch kein Training fahren konnte, war es mir heute in erster Linie wichtig den Leuten sowie wie meinen zahlreich erschienen Fans etwas zu bieten, unfallfrei zu bleiben und Erik ein wenig Schützenhilfe zu leisten. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an den frisch gebackenen Weltmeister. Ich freue mich sehr für ihn und hoffe, dass sein toller Erfolg dem Bahnsport wieder etwas Vortrieb leistet“ resümierte der Olchinger.

Vorläufe:

1. Erik Riss (D), 19 Punkte. 2. Joonas Kylmäkorpi (FIN), 15. 3. Martin Smolinski (D), 15. 4. Richard Hall (GB), 14. 5. Jannick de Jong (NL), 13. 6. Stephan Katt (D), 13. 7. Andrew Appleton (GB), 10. 8. Mathieu Trésarrieu (F), 10. 9. Glen Phillips (GB), 9. 10. Stéphane Trésarrieu (F), 8. 11. Dirk Fabriek (NL), 7. 12. Jörg Tebbe (D), 6. 13. Matthias Kröger (D), 5. 14. David Howe (GB), 4. 15. Josef Franc (CZ), 2.

1. Halbfinale:

1. Riss, 4 Punkte. 2. De Jong 3. 3. Hall 2. 4. Phillips 1. M. Trésarrieu 0.

2. Halbfinale:

1. Kylmäkorpi 4. 2. Smolinski 3. 3. Appleton 2. 4. Katt 1. 5. S. Trésarrieu 0.

Finale:

1. Kylmäkorpi 4. 2. Riss 3. 3. Smolinski 2. 4. Hall 1. 5. De Jong 0.

Endstand nach 4 WM-Läufen:

1. Riss, 77 Punkte. 2. De Jong 72. 3. Kylmäkorpi 66. 4. Hall 65. 5. M. Trésarrieu 64. 6. Katt 52. 7. S. Trésarrieu 44. 8. Fabriek 40. 9. Tebbe 35. 10. Franc 32. 11. Theo Pijper (NL), 31. 12. Howe 29. 13. Appleton 28. 14. Smolinski 20. 15. Cameron Woodward (AUS), 12. 16. Aki Pekka Mustonen (FIN), 12. 17. Richard Speiser (D), 12. 18. Phillips 10. 19. Kröger 8.

Martin Smolinski und sein Team sind bereits frühzeitig nach Schweden gereist und wollen ganz entspannt in den vorletzten Speedway Grand Prix am kommenden Samstag in der Friends Arena Stockholm gehen. Die Friends Arena wurde erst im Jahr 2012 erbaut und eröffnet und eine hochmoderne Multifunktionsarena in der nach 2013 zum zweiten Mal ein Speedway Grand Prix stattfindet.

„Mit dem Grand Prix in der Friends Arena Stockholm sowie dem Saisonfinale am 12. Oktober im unbeschreiblichen Stadion in Torun haben wir noch zwei Megaevents vor der Brust“, erklärt Martin Smolinski nach seiner Ankunft in Schweden. Der Grand Prix am kommenden Samstag ist nach den Grand Prix Rennen in Cardiff und Kopenhagen der dritte GP in einer Multifunktionsarena. „Wir haben in den ersten beiden Events in Multifunktionsarenen einiges dazu gelernt und hoffen, dass wir beim anstehenden Grand Prix von dem bislang Gelernten profitieren können“, so der Bayer.

In der Gesamtwertung des Speedway Grand Prix liegt Martin Smolinski nach zehn von zwölf Events auf dem 13. Rang. Bereits neun Punkte hinter dem achten Platz, der einen Startplatz im Grand Prix 2015 garantiert und nur fünf Punkte hinter dem zehnten Rang, dem erklärten Saisonziel Smolinskis. „Wir gehen die beiden letzten Grand Prix der Saison ganz entspannt an und machen uns selbst keinen Druck und versuchen aus beiden Events das Maximale herauszuholen und schauen dann wo wir am Ende stehen werden“, gibt Smolinski einen Ausblick auf das Saisonfinale im Speedway Grand Prix, dass der Bayer auch ein Stück weit genießen möchte, „Inzwischen haben wir nichts mehr zu verlieren und wollen die noch ausstehenden Events trotz aller Ernsthaftigkeit nach Möglichkeit auch ein Stück weit genießen.“

Direkt nach dem Speedway Grand Prix in Schweden geht es für Deutschlands einzigen Grand Prix Starter zurück nach Bayern, wo in Mühldorf das Finale der Langbahn Weltmeisterschaft bevor steht. Der Olchinger hat sich vor der laufenden Saison aus der Langbahnweltmeisterschaft zurückziehen müssen, da es zu ständigen Terminkollisionen mit dem Speedway Grand Prix gekommen wäre. Beim letzten Grand Prix der Saison in Mühldorf wird er jedoch als Gaststarter vor heimischem Publikum mit einer Wild Card ans Band rollen und will seinen Fans eine gute Leistung zu zeigen.

Martin kann leider nicht beim Speedway Grand Prix Challenge in Lonigo/Italien teilnehmen.

Nach seinem Cowboystart in Heat 19 beim gestrigen Speedway Europameisterschaftslauf in Czestachowa/PL der auf einen technischen Kupplungsdefekt zurückzuführen ist hat er schmerzen in der Halswirbelsäule und klagt von starken Kopfschmerzen.

Er wird sich noch heute von seinem ostheopathischen Doctor untersuchen lassen! Weiter Informationen folgen!

Speedweek Olching Maxlrainer

 

 

 

 

 

Ergebnisse Speedway Olching/D:

1. Robert Miskowiak (PL), 15 Punkte. 2. Martin Smolinski (D), 14. 3. Michael Härtel (D), 11. 4. Mark Lemon (AUS), 10. 5. Zdenek Holub (CZ), 9. 6. Bartosz Smektala (PL), 9. 7. Mikkel B. Andersen (DK), 8. 8. Robert Lambert (GB), 7. 9. Aaron Summer (AUS), 7. 10. Valentin Grobauer (D), 7. 11. Daniel Gappmaier (A), 5. 12. Daniel Spiller (D), 5. 13. Nicolas Vincentin (I), 4. 14. René Deddens (D), 4. 15. Phillip Schmuttermayr (D), 3. 16. Jannick Klein (A), 2.