Smoli’s „dänisches Gastspiel“ hinterließ offenbar bleibenden Eindruck denn die Verantwortlichen des Grindsted Speedway Klub bemühten sich in den vergangenen Wochen redlich, den Olchinger für die Saison 2014 zu verpflichten. Smoli trat in der abgelaufenen Saison insgesamt drei Mal für Grindsted an und überzeugte dabei mit einer Bilanz von 14, 12 sowie 17 Punkten aus jeweils 6  Starts offensichtlich nicht nur das Publikum. „Ich freue mich sehr im nächsten Jahr für Grindsted starten zu dürfen denn meine diesjährigen Auftritte in der dänischen Liga haben mir sehr viel Spaß gemacht. Hinzu kommt, dass das Verhältnis zu den Fans und den Verantwortlichen von Grindsted von Beginn an sehr gut war. Der Club hatte wohl auch sehr viele Anfragen der Fans ob ich im nächsten Jahr fest verpflichtete werden kann. Wir mussten also nicht lange überlegen..“ erklärte der 28-Jährige die Beweggründe für die Vertragsunterzeichnung.

Am gestrigen Abend sicherten sich die Poole Pirates im Perry Barr Stadium mit einem 47 zu 43 Auswärtssieg erwartungsgemäß die englische Meisterschaft. Die Gastgeber aus Birmingham hatten nach der deutlichen 36 zu 57 Niederlage im ersten Aufeinandertreffen ohnehin nur noch theoretische Chancen auf den Titel, wollten jedoch vor heimischer Kulisse nochmals alles geben. Leider war, wie bereits eine Woche zuvor in Poole, dass Glück nicht auf Seiten der Gastgeber: Im Eröffnungsheat konnten die Zuschauer zwar einen Laufsieg von Jason Doyle bejubeln, doch Smoli konnte nicht entscheidend eingreifen da er Probleme mit seinem Bike hatte und Ausschied. Nach einem 1 zu 5 im zweiten Heat  folgte der nächste Rückschlag denn Birmingham-Skipper Danny King touchierte in Lauf 3 das Hinterrad des führenden Greg Hancock und stürzte daraufhin so schwer, dass er nicht mehr weiter fahren konnte. So lautete der Zwischenstand nach drei gefahrenen Durchgängen 5 zu 13 bzw. 41 zu 70 in der Gesamtwertung und selbst dem größten Optimisten wurde klar, dass die Messe gelesen war. Nach Durchgang 10 waren die Pirates dann auch rechnerisch nicht mehr einzuholen. Das Rennen wurde kurz unterbrochen da die Gäste aus Poole es sich nicht nehmen ließen ihren verdienten Sieg zu feiern. Die verbliebenen Heats spulten die Pirates im Anschluss routiniert ab und so hieß der Endstand nach 15 gefahrenen Durchgängen 47 zu 43 aus Sicht der Gäste. „Natürlich ist man enttäuscht wenn man die gesamte Saison über eine top Leistung abliefert und als verdienter Tabellenführer in die Finals einzieht, dann aber in zwei Rennen alles verloren ist. Aber, so sind nun mal die Regeln und  die Pirates waren in beiden Finals das bessere Team da gibt es nichts dran zu rütteln. Persönlich hätte ich mir auch einen besseren Saisonabschluß gewünscht aber es sollte wohl nicht sein. Die letzten Wochen haben sich die Bahnverhältnisse deutlich verändert, vor allem bei schweren Bahnverhältnissen sind meine Motoren von der Leistungsentfaltung einfach zu giftig und fühlte mich alles andere als wohl. Dazu noch mäßige Starts, dann war’s das. Ich möchte das aber nicht als Ausrede verstanden wissen sondern als Erklärung. Ich muss einiges ändern, die Zeit hab ich nun “ erklärte der gefrustete Olchinger.

Birmingham Brummies – 43

1. Martin Smolinski – 2 (d,1,1,0)
2. Jason Doyle – 12 (3,3,1,3,2)
3. Daniel King – 0 (w,-,-,-)
4. Ben Barker – 7 (1,2,1,3)
5. Chris Harris – 10+1 (3,3,2,1,1*)
6. Nicolas Covatti – 5+3 (1,1*,0,1*,2*)
7. Josh Auty – 7 (0,1,3,0,3,w)

Poole Pirates – 47

1. Darcy Ward – 14 (2,3,3,3,3)
2. Thomas H. Jonasson – 3+1 (1*,w,2,w)
3. Greg Hancock – 5+2 (2*,1*,2,0,0)
4. Rohan Tungate – 
5. Maciej Janowski – 6+2 (0,2,2*,2*)
6. Josh Grajczonek – 13+1 (2*,3,0,2,3,1,2)                                                                                                                                                                                                                                                                            7. Kyle Newman ( Gast ) – 6+1 (3,2,0,0,1*

Das zweite Finale um die Eliteleague-Meisterschaft zwischen den Birmingham Brummies und den Poole Pirates könnt ihr heute Abend ab 20 Uhr deutscher Zeit live auf  http://cricfree.tv/live/index.php Sky Sports 4 verfolgen!

Das für heute Abend geplante Finale 2 um die englische Meisterschaft zwischen Birmingham und Poole wurde aufgrund des schlechten Wetters auf morgen 20 Uhr englische Zeit verschoben.

Einen desaströsen Abend erlebten Smoli und seine Brummies gestern Abend beim ersten Meisterschafts-Finale in Poole. Das Unheil nahm bereits in Heat 1 seinen Lauf, Jason Doyle Doyle fuhr in das Startband, der Re-Run endete aus Sicht der Gäste mit einem 1 zu 5. In den drei darauffolgenden Heats lautete das Ergebnis jeweils 3 zu 3, ehe es ein weiteres 1 zu 5 hagelte: Hancock und  Grajczonek ließen Doyle und Smoli keine Chance vorbeizukommen und es sollte noch schlimmer kommen –  in Lauf 7 setzte Teamchef Phil Morris Josh Auty als Joker gegen Grajczonek und Janowski ein, doch Auty attackierte zu ungestüm, stürzte und wurde disqualifiziert. Zwar konnte dann Jason Doyle in Heat 8 dank einer großen kämpferischen Leistung als Joker bestehen und 6 Punkte einfahren doch eine Wende konnte damit nicht mehr eingeleitet werden. Die Pirates agierten weiterhin stark und überzeugten ausgerechnet mit den Stärken der Brummies:  Fünf der sechs Piloten punkteten konstant und ließen kein Aufschließen der Gäste mehr zu. Nach 15 gefahrenen Durchgängen stand es somit 57 zu 36 für die Gastgeber. Smoli war sichtlich geknickt: “ Es war klar, dass uns in Poole ein heißer Tanz erwartet, dass wir aber so untergehen damit hat im Vorfeld sicher niemand gerechnet. Persönlich lag ich mit meinem Setup leider völlig daneben, da gibt es nichts schön zu reden. Gratulation an die Pirates, sie waren das klar bessere Team. Jetzt heißt es „Mund abputzen“, abhaken und nächsten Montag im Perry Barr nochmals das Letzte geben, die Chancen stehen nicht gut aber aufgeben ist nicht unser Ding“.

Poole Pirates – 57

1. Darcy Ward – 13+2 (3,3,3,2*,2*)
2. Thomas H. Jonasson – 9+2 (2*,1,2,2*,2)
3. Greg Hancock – 14 (3,3,3,2,3)
4. Rohan Tungate – 
5. Maciej Janowski – 8+2 (1*,2*,2,3)
6. Josh Grajczonek – 10+2 (3,0,2*,3,1,1*,0)
7. Kyle Newman (Gast) – 3+1 (0,2,1*,0)

Birmingham Brummies – 36

1. Martin Smolinski – 2 (1,0,0,1)
2. Jason Doyle – 11 (t,1,6!,3,1)
3. Daniel King – 5 (2,w!,0,3,0)
4. Ben Barker – 6+1 (1*,1,1,3)
5. Chris Harris – 7 (3,2,2,0)
6. Nicolas Covatti – 3+1 (1*,0,0,1,1)
7. Josh Auty – 2 (0,2,d,0)

 

„Der Punkt ärgert mich, ich hätte gerne eine weiße Weste behalten. Dennoch bin ich natürlich froh, dass ich mein Heimrennen, noch dazu vor den Augen unserer vielen VIP-Gäste, wieder für mich entscheiden konnte. Man hat es mir nicht gerade leicht gemacht und ich musste in mehreren Durchgänge ans Limit gehen. Ich denke es war wirklich eine schöne Veranstaltung mit einigen spannenden Zweikämpfen bei denen die Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen sind“ so Smolis Resümee zu den Geschehnissen rund um das „Goldenen Band“. In der Tat hatte der Olchinger alle Hände voll zu tun um am Ende ganz oben auf dem Podest zu stehen. Unter anderem die Pawlicki-Brüder, Piotr Swist, Patrick Hougaard, Tobi Kroner und der einmal mehr überragend kämpfende Youngster Michi Härtel waren Gegner die ihm das Leben schwer machten. Smoli meisterte jedoch alle Aufgaben mit Bravour, lediglich in Heat 12 musste er nach hartem Kampf einen Punkt an den überraschend starkt agierenden Marcel Helfer abgeben. In Heat 20 fiel dann die Entscheidung um den Tagessieg. Der Bayer traf auf Patrick Hougaard, Tobi Kroner sowie Prem Pawlicki. Nach guten Start und hartem Kampf im ersten Eck kam Smoli als erster auf die Gegengerade, wurde jedoch im Anschluss die gesamte Renndauer gnadenlos von Hougaard gejagd, der eine Attacke nach der anderen fuhr. Der Olchinger spielte jedoch seine ganze Routine aus, machte in den entscheidenden Momenten immer wieder geschickt die „Türe“ zu und sicherte sich so letztendlich den verdienten Tagessieg. Der zweite Platz musste in einem Stechen ermittelt werden, hier rang Michi Härtel  in einem sehenswerten Fight über vier Runden Piotr Pawlicki nieder!

1. Martin Smolinski – 14 (3,3,3,2,3)
2. Michael Haertel – 12+3 (2,3,3,2,2)
3. Piotr Pawlicki – 12+2 (2,2,2,3,3)
4. Piotr Świst – 11 (1,3,1 3,3)
5. Tobias Kroner – 10 (3,2,3,2,0)
6. Patrick Hougaard – 10 (3,3,2,w,2)
7. Marcel Helfer – 10 (3,1,2,3,1)
8. Przemysław Pawlicki – 10 (2,1,3,3,1)
9. Zdenek Simota – 8 (2,2,1,1,2)
10. Mark Riss – 5 (1,0,1,0,3)
11. Erik Riss – 5 (1,0,2,1,1)
12. Fritz Wallner – 5 (d,2,1,2,d)
13. Robert Lambert – 4 (1,1,0,w,2)
14. Erik Pudel – 2 (0,1,0,1,0)
15. Rene Deddens – 1 (0,0,0,0,1)
16. Valentin Grobauer – 0 (d,0,0,0,0)

Wir haben bestes Rennwetter heute in Olching! Freue mich auf euer kommen.
Gruss Martin

Am gestrigen Abend machten die Devils den Sack erwartungsgemäß zu und sicherten sich vor heimischem Publikum mit einem 47 zu 40 den fünften DM-Titel in Folge. Trotz des am Vortag in Wolfslake erkämpften komfortablen 22-Punkte Vorsprungs gingen die Landshuter voll konzentriert ans Werk und machten deutlich, dass sie den zahlreich erschienenen Zuschauern in der Ellermühle zum Saisonabschluß nochmals tollen Speedwaysport zeigen wollen. Aber auch die Gäste aus Wolfslake gaben sich kämpferisch und versuchten die Schmach vom Vortag zumindest ein wenig vergessen zu machen. Die Voraussetzungen für dieses Vorhaben waren durch die Anwesenheit des Ex-Devils Piotr Protasiewicz durchaus gegeben. In einem ausgeglichenen Match konnten die Gäste zwar lange Zeit mithalten, es zeigte sich im Laufe des Abends jedoch erneut, dass auch zwei Spitzenpiloten gegen einen geschlossene Mannschaftsleistung der Devils ausreichen. Wie schon im Finale 1 präsentierten sich die Dreihemlstädter äußerst Konstant und kamen so erneut zum Erfolg. “ Fünf Mal in Folge deutscher Meister, einfach unglaublich. Ich so stolz auf unser Team, die Fans und den Club denn wir haben es wieder in überzeugender Manier geschafft. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet und genau so so muss es sein. Persönlich hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, aber nachdem ich das Bike wechselte lief es perfekt und ich konnte mich mit zwei Laufsiegen standesgemäß verabschieden“ so Smoli, der nun zum achten Mal in Folge den Mannschaftstitel einfahren konnte.

AC Landshut – 47

1. Martin Smolinski – 13 (2,2,1,2,3,3)
2. Renat Gafurow – 10+2 (1*,3,2,3,1*,0)
3. Mikkel Michelsen – 12+2 (2,1*,3,2*,1,3)
4. Andrzej Lebiediew – 8+2 (1*,1*,0,3,2,1)
5. Marcel Helfer – 4+1 (1,1,2*,w)

Wolfslake Falubaz Berlin – 40

1. Piotr Protasiewicz – 19 (3,3,3,6,2,2)
2. Rene Deddens – 0 (0,d,0,0,-)
3. Adam Strzelec – 5 (0,0,2,1,0,2)
4. Patryk Dudek – 14+2 (3,3,2*,1,1,3,1*)
5. Mathias Bartz – 2 (2,0,0,0,0)

Liebe Mitglieder der „Wall-of-Friend“-Fanbase,

nur noch wenige Stunden und der spannende Kampf um den Titel wird endgültig entschieden.

Und auch heute kann wieder ein WoF-Mitglieder mit Begleitung das Spektakel live in der VIP-Area mitverfolgen, das Los ist soeben gefallen.

Der glücklichen Gewinner ist:

Felix Krüger

 

Den Abschluss dieser spannenden Renntage macht am 06.10.2013 Olching mit dem „Goldenen Band der Schlossbrauerei Maxlrain“.

Auch hier ermöglichen wir nochmals zwei WoF-Mitglieder den Rennverlauf in der exklusiv für SR Speed Performance-Gäste errichteten VIP-Area live mitzuerleben, diese Karten sind nicht käuflich zu erwerben!.

Als glückliche Gewinner geben wir bekannt:

Carsten Dähn

sowie

Franziska Kober

 

Herzlichen Glückwunsch im Namen von Martin Smolinski und dem gesamten SR Speed Performance Team. Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!

Für den weiteren Ablauf setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

wolfslake

Eine große Überraschung gab es gestern Nachmittag beim ersten Ligafinale: Die Gäste aus Landshut landeten mit 54 zu 32 einen Kantersieg und ebneten so in überragender Manier den Weg für eine erneute Titelverteidigung. Das Team aus Wolfslake hatte den Dreihelmstädtern, abgesehen von  Krzysztof Jabłonski und Patryk Dudek, nichts entgegen zu setzen und bot vor heimischer Kulisse eine erschreckend schwache Leistung: Die Devils entschieden durch einen Laufsieg von Smoli sowie einen dritten Platz von Renat Gafurow den Auftaktheat mit 4 zu 2 für sich, anschließend folgten zwei Remis. In Durchgang vier nahm dann, aus Sicht der Gastgeber, dass Unheil seinen Lauf: Die Teufel erkämpften drei 5 zu 1 in Folge und zogen so in diesem frühen Stadium bereits mit 25 zu 11 Matchpunkten davon – es folgten ausgeglichene Heats, ehe erneute Laufsiege von Smoli uns Lebiediew in den Rennen 12 und 13 das Desaster für die Gastgeber perfekt machten. Die letzte Begegnung des Tages endete dann dank eines weiteren Laufsieges von Smoli mit 3 zu 3. Dieser war mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden: “ Was für ein Tag! Wir sind hier heute zwar mit dem Ziel angereist, eine gute Ausgangsbasis für das alles entscheidende Finale 2 zu erkämpfen, dass es aber ein derart hoher Sieg wird, damit hat sicher niemand gerechnet. Es war eine unglaubliche Mannschaftsleistung, kombiniert mit perfektem Paarfahren. Die Bahn war sehr glatt und wir kamen mit den Bedingungen bestens zurecht. Persönlich bin ich natürlich auch sehr zufrieden, denn mein Dauermanko, die Starts, waren heute wirklich gut, phasenweise sogar perfekt. Nun müssen wir nur noch aufpassen, dass aufgrund des dicken Polsters kein Schlendrian Einzug hält, dann haben wir den Titel wieder im Sack!“

Wolfslake Falubaz Berlin – 32

1. Adam Strzelec – 3 (0,0,0,0,0,1,2)
2. Krzysztof Jabłonski – 13+1 (2,3,1,1,2,3,1*)
3. Rene Deddens – 1 (0,1,0,0,0,0,0)
4. Patryk Dudek – 15 (3,0,3,4!,3,2)
5. Marcin Sekula – 0 (0,-,-,-)

AC Landshut Devils – 54

1. Martin Smolinski – 15+1 (3,3,2,1*,3,3)
2. Renat Gafurow – 11 (1,2,3,3,2,0)
3. Mikkel Michelsen – 10+3 (1*,2*,3,1,2*,1)
4. Andrzej Lebiediew – 13+2 (2,2*,1*,3,2,3)
5. Marcel Helfer – 4+3 (1*,2*,0,1*)