Smoli siegt beim Langbahnklassiker in Herxheim!
18.05.12 09:06 Uhr Helmut Grüner

Bereits bei seinem zweiten Anlauf konnte Smoli das wichtigste offene Langbahnrennen der Saison gewinnen. Vor Sage und Schreibe 16.500 Zuschauern kreuzte der Olchinger nach hartem Kampf über drei Runden mit Richard Speiser als erster die Ziellinie!!

 

"Ich habe ja im Vorfeld gesagt, dass ich das Ding unbedingt gewinnen will und das es jetzt auch wirklich geklappt hat ist der Hammer. Stephan und Richi hatten mit ihren Interviews ja den Nagel auf den Kopf getroffen als sie sagten, dass Herxheim das wichtigste offene Rennen der Saison ist und dass man es unbedingt einmal im Leben gewinnen muss. Die Stimmung hier ist einfach mit nichts vergleichbar und die Fans sind wahnsinn, einfach Party pur. Ich hatte heute von Beginn an ein sehr gutes Gefühl denn das Setup war optimal und Egons Motor machte mir schon im Training die Arme ordentlich lang. Im ersten Lauf war ich auch sehr schnell und konnte vom dritten auf den ersten Platz vorfahren. Im nächsten Heat war ich dann allerdings merklich langsamer und kam nur hinter Andrew ins Ziel. Etwas ratlos änderte ich das Setup, doch das Ganze ging nach hinter los und ich hatte das Gefühl, dass ich gar nicht mehr vom Fleck komme. Alle weiteren Änderungen brachten ebenso wenig, mir fehlte einfach der Speed. Vor dem Finale habe ich dann das Bike nochmals gründlich gecheckt und siehe da: Der Ansauggummi war gerissen uns somit hatte ich natürlich einen spürbaren Leistungsverlust. Wir wechselten den Gummi aus und im Finale merkte ich sofort, dass ich wieder richtig Dampf auf dem Kessel hatte. Nach der Startkurve lag ich an dritter Position doch ich war sicher, dass ich das Ding gewinnen kann. Als erstes überholte ich Cameron oder Matten, und in der dritten Runde ging ich dann, trotz der heftigen Gegenwehr, an Richard vorbei und kam sogar noch mit deutlichem Vorsprung ins Ziel. Egon hat offensichtlich wieder einmal top Arbeit abgeliefert" erklärte Smoli.

Der Olchinger genoß seinen Sieg sichtlich und grinste über das ganze Gesicht, als in Thomas Schiffner im Interview während der Siegerehrung bat, nicht noch weiter an seinen Starts zu arbeiten da die Rennen sonst zu langweilig werden würden. Nach der Siegerehrung feierte Soli noch ordentlich mit vielen Fans und den Mitgliedern der für die Verkaufsstände zuständigen Herxheimer Landjugend. Zum krönenden Abschluß lies er es sich dann nicht nehmen noch die unter Bahnfahrern legendäre  "Andi's Pinte" zu besuchen und ein wenig zu feiern. Und Smoli wäre nicht Smoli wenn er sich auch hier nicht wieder etwas besonderes ausgedacht hätte:  Anstatt, wie all seine Vorgänger auch, einfach in die Kneipe zu gehen, lud er kurzer Hand sein Bike aus und fuhr damit zur Begeisterung aller Anwesenden einfach in die Kneipe! Obendrein gab es dann noch einen ordenltlichen Burnout, sowohl vor als auch in!! der Kneipe.

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1.  Smolinski 21
2.  Speiser 19
3.  de Jong 18
4.  Woodward 17
5.  Kröger 14
6.  A.Dryml 13
7.  Katt 12
8.  Appleton 12
9.  Phillips 12
10. Mustonen 10
11. Dachs 9
12. Wolff 7
13. Tatum 4
14. Palma 4
15. Speight 4
16. Frenk 3
17. Zandvliet 1
18. Kadlec 0
19. Hadek 0
20. Rudolph 0

 


UK: Kantersieg der Brummies gegen die Bell Vue Aces - Smoli top!
15.05.12 09:13 Uhr Helmut Grüner

Überschattet von den tragischen Ereignissen um Lee Richardson,  fand gestern Abend das Auswärtsmatch der Birmingham Brummies bei den Aces in Manchester statt. Nachdem die Begegnung zwischen den Coventry Bees und Lee Richardsons Team, den Lakeside Hammers, abgesagt wurde entschied sich Sky für eine Liveübertragung aus Manchester. Allerdings stand das Rennen anfangs unter keinem guten Stern, da Aces-Skipper Rory Schlein bereits in Heat 1 nach einem Aufsteiger zu Boden ging und sich derart stark am Knöchel verletzte, dass er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Somit schnellte das Startband für den Re-Run erst mit einer Stunde Verspätung nach oben, was zur Folge hatte, dass erst weinige Heats absolviert waren ehe der für 22 Uhr angekündigte Regen tatsächlich in heftigem Maße einsetzte und die Veranstaltung immer wieder auf der Kippe stand. Glücklicherweise beruhigte sich jedoch das Wetter wieder, so dass alle 15 Heats gefahren werden konnten.

Aus sportlicher Sicht nutzten die Brummies den Ausfall von Ace's Nummer 1 und so endete Heat 1 mit einem 5 zu 1 von Smoli und GP-Pilot Pedersen. Bereits nach dem Wiederholungslauf von Heat 5 hatte das Team aus Birmingham einen Vorsprung von 8 Punkten zu verzeichnen, nachdem der Olchinger dank seiner Aufholjagd noch einen Laufsieg erzielen und Mroczka und Hougaard hinter sich lassen konnte. Zuvor war Smoli mit einem Bombenstart in Führung gegangen, ehe sein Teamkollege Pedersen Anfangs der dritten Runde stürzte und in der Folge für den Re-Run nicht mehr zugelassen wurde. In Heat 6 erzielte Ales Dryml mit Vissing ein 5 zu 1 gegen die Polen Ulamek und Piszcz, doch das Team aus Birmingham lies sich nicht aus dem Konzept bringen und baute den Vorsprung in den folgenden Heats wieder aus. Smolinski landete in Heat 8 zwar nur auf dem dritten Rang, nachdem er eine Rille erwischte und seine Kontrahenten daher ziehen lassen musste, doch mit seinem vierten Auftritt sorgte er zusammen mit Pedersen für ein weiteres 5 zu 1 und man hatte das Gefühl, dass er auch seinen Teamkollegen noch hätte überholen können. Den selben Eindruck hatte offensichtlich auch Brummies Team-Manager Phill Morris, denn er entschied sich dafür Smoli in Heat 15 zu setzten und das mit Recht: Der Olchiger krönte seine Performance mit einem weiteren Laufsieg verwies Ostergaard, Mroczka sowie den Überflieger des Abends, Josh Auty, auf die Plätze!

"Ich bin sehr froh, dass endlich einmal alles perfekt gelaufen ist. Nach den Ereignissen der letzten Rennen, wie meinem heftigen Crash in der vergangenen Woche und dem vielen Pech, ist es einfach schön ein perfektes Rennen abzuliefern und die Tatsache, dass ich das Vertrauen der Verantwortlichen bekommen habe und in Heat 15 starten durfte ist natürlich ein Traum. Es war das erste Mal in meiner gesamten UK-Laufbahn. Dennoch ist die Freude sehr eingetrübt, die Sache mit Lee geht uns allen sehr nahe. Er war ein prima Kerl und ist viel zu früh von uns gegangen" fasste Smoli den Abend zusammen.

 

BELLE VUE 33: Claus Vissing 9+2, Artur Mroczka 8, Ulrich Ostergaard 7, Ales Dryml 6, Linus Eklof 2+1, Patrick Hougaard 1+1, Rory Schlein 0.

BIRMINGHAM 57: Josh Auty 17, Martin Smolinski 11+2, Bjarne Pedersen 9, Danny King 8+1, Ben Barker 7+1, Tomasz Piszcz 3, Sebastian Ulamek 2+1.


Smoli und die Birmingham Brummies live auf Sky Sports
14.05.12 14:50 Uhr Helmut Grüner

Das heutige Eliteleague-Match zwischen den Birmingham Brummies und den Bell Vue Aces wird von Sky Sports live übertragen. Rennbeginn ist 20.30 Uhr


Good bye Lee!
14.05.12 14:48 Uhr Helmut Grüner

Martin und das Team der SR Speed Performance sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen Tod des ehemaligen Teamkollegen Lee Richardson.  Der Speedway-Zirkus hat nicht nur einen hervorragenden Piloten sondern vor allem auch einen seiner sympathischsten Akteure verloren! RIP


Bundesliga: Schwarzer Abend für die Devils
13.05.12 10:26 Uhr Helmut Grüner

 

Gestern Abend setzte es für das erfolgsverwöhnte Team der Landshuter seit langer Zeit die erste Heimniederlage. Die Devils verloren gegen die Wikinger aus Brokstedt mit 42 zu 45. Dabei stand das Rennen von Beginn an unter keinem guten Stern, den bereits nach der aus Zeitgründen veranlassten Vorstellungsrunde der Fahrer hat Smoli mit seinem Bike techn. Probleme und musste so kurz vor dem ersten Heat auf seine Ersatzmaschine wechseln. Keine optimalen Voraussetzungen für den Kapitän der Devils, der nach seinenm heftigen Crash in Birmingham ohnehin nicht in bester Verfassung war. In Heat 1 musste der Olchinger dann mit dem ebenfalls stark angeschlagenen Teamkollegen Renat Gafurov gegen keinen geringeren als den ehemaligen GP-Piloten Magnus Zetterström sowie den Vladimir Borudolin ran. Smoli erwischte keinen guten Start und konnte somit dem perfekt aus den Bändern gekommenen Schweden nicht mehr Paroli bieten. Obendrein begann bereits in diesem Lauf die unheimliche Serie von Ausfällen bei Renat Gafurov, der an diesem Abend sage und schreibe drei Mal in Folge ausfallen sollte. Diese Tatsache, kombiniert mit einer sehr stark auftretenden Mannschaft aus Brokstedt, zeigte recht früh auf, dass es für den amtierenden Meister sehr schwer bis unmöglich werden sollte die Partie für sich zu entscheiden. "Zorro" Zetterström holte sich einen Laufsieg nach dem nächsten, Borodulin und Kroner punkteten ebenfalls sehr gut, während Smoli noch immer mit seinem Setup zu kämpfen hatte. Die Dreihelmstädter nutzen zwar in Heat 6 mit dem Finnen Timo Lahti ihren Joker und kamen so wieder auf 3 Punkte an die Wikinger heran, doch bereits im folgenden Heat unterlag man mit 1 zu 5, denn Smoli fand trotz permanenter Attacken keinen Weg an Kroner vorbei, der mit Zetterström perfektes Paarfahren zeigte.In den folgenden Rennen konnten sich die Teufel zwar erneut bis auf drei Punkte herankämpfen, doch auch die drei Heatsiege in Folge von Smoli konnten die Wende nicht mehr herbeiführen. Der Kapitän war nach dem Rennen sichtlich enttäuscht: " Glückwunsch an die Wikinger, sie hatten heute einen wirklich guten Tag und eben auch das notwendige Quänntchen Glück in Form unserer katastrophalen Ausfallquote aber so ist das eben nun mal. Wir sind noch immer im Rennen und ich bin sicher, dass wir am 18.August die passende Antwort haben. Ich tröste mich ein wenig damit, dass ich letztendlich noch ein gutes Setup gefunden habe und gegen Ende der Partie noch drei Heastsiege, davon zwei gegen Zorro, einfahren konnte. Dennoch ärgere ich mich, die Niederlage war absolut unnötig."

 

Landshut Devils  42


1. Martin Smolinski (2,1*,1,3,3,3)  13+1

 


 
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